Auto & Verkehr

Autokosten, Verbrauch, E-Auto, Versicherung, Bußgeld und Technik.

Autokosten 17

Kfz-Steuer, Leasing, Finanzierung, Wertverlust.

Sprit & Verbrauch 5

Spritkosten, Verbrauch, Reichweite.

E-Auto 8

Ladezeit, Ladekosten, Reichweite, THG-Quote, Förderung.

Kfz-Versicherung 5

Beitrag, SF-Klasse, Schadenrückkauf.

Bußgeld & Punkte 9

Blitzer, Rotlicht, Alkohol, Punkte in Flensburg.

Reifen & Technik 6

Reifengröße, Bremsweg, Anhängelast, Hubraum.

Alternativen 8

Bahn, Fahrrad, Carsharing, Taxi.

Welcher Rechner passt zu deiner Frage?

Wenn du wissen willst, was dein Auto im Alltag wirklich kostet, startest du mit dem Autokosten-Rechner. Für einzelne Kostenblöcke helfen der Kfz-Steuer-Rechner, der Wertverlust-Rechner, der Kfz-Versicherungsrechner, der SF-Klassen-Rechner und der Schadenrückkauf-Rechner. Wenn es um Anschaffung und Vertragsform geht, passen Autokredit-Rechner, Ballonfinanzierung-Rechner, Leasingrechner, Leasing vs. Kauf, Leasingfaktor-Rechner und Leasing-Mehrkilometer-Rechner.

Für Verbrauch und Reichweite nutzt du den Spritkostenrechner, den Spritverbrauch-Rechner, den Tankreichweite-Rechner, den Sprit-sparen-Rechner oder den Rechner zur Klimaanlage im Auto. Beim Elektroauto führen dich E-Auto vs. Verbrenner, E-Auto-Reichweitenrechner, Ladekosten E-Auto, Ladezeit-Rechner, Ladeverlust-Rechner, Wallbox-Rechner, E-Auto-Förderung und THG-Quote-Rechner weiter.

Bei Bußgeldfragen sind der Bußgeldrechner, Blitzer-Rechner, Abstand-Bußgeld, Rotlichtverstoß-Rechner, Alkohol am Steuer, Handy am Steuer, Falschparken-Bußgeld, Punkte in Flensburg und TÜV überzogen die passenden Einstiege. Technik und Nutzung decken unter anderem Reifenrechner, Bremsweg-Rechner, Anhängelast-Rechner, Hubraum-Rechner und Jährliche Fahrleistung ab.

Was du vor dem Rechnen klären solltest

Viele Ergebnisse hängen stärker von deinem Nutzungsprofil ab als vom Fahrzeug allein. Notiere deshalb zuerst, wie viele Kilometer du im Jahr fährst, wie oft du pendelst, ob du regelmäßig lange Strecken fährst und ob ein Auto privat, beruflich oder gemischt genutzt wird. Für Pendlervergleiche helfen Bahn oder Auto, Carsharing-Rechner, Fahrgemeinschaft-Rechner, Fahrrad vs. Auto, Homeoffice-Ersparnis, Jobticket-Rechner, Mietwagen-Rechner und Taxi-Rechner.

Bei Fahrzeugkauf und Nutzung zählen auch einmalige oder seltene Ausgaben: Der Führerschein-Kosten-Rechner ordnet Fahrschulpreise und Gebühren ein, Auto folieren Kosten schätzt optische Änderungen, Autotransport-Kosten hilft bei Überführung oder Kauf in einer anderen Region. Für gewerbliche Fahrten, Räder und besondere Fahrzeugarten sind Mautrechner, ADR-1000-Punkte-Rechner, Lademeter-Rechner, ET-Rechner, Motorrad-Versicherung und Wohnmobil-Versicherung sinnvoll.

Versicherungs- und Folierungskosten sind Planungsmodelle. Für konkrete Preise brauchst du eigene Angebote. Wenn du mehrere Varianten vergleichst, rechne immer mit denselben Annahmen: gleiche Haltedauer, gleiche Fahrleistung, gleiche Energiepreise und gleiche Versicherungsart. Sonst wirken kleine Monatsraten oder niedrige Verbrauchswerte schnell günstiger, obwohl Restwert, Schlussrate, Ladeverluste oder Mehrkilometer das Ergebnis drehen können.

Welche Grundbegriffe bestimmen die meisten Ergebnisse?

Die Gesamtkosten eines Autos bestehen aus fixen und variablen Kosten. Ein Auto für 25.000 €, das nach 5 Jahren noch 12.000 € wert ist, kostet im Rechnerbeispiel bei 15.000 km im Jahr und dessen übrigen Kostenannahmen 515,63 € im Monat - das sind 41,3 Cent pro Kilometer. Der größte Posten ist mit 216,67 € (42 %) der Wertverlust, danach folgen Sprit mit 153,13 € und die Versicherung mit 66,67 €.

Beim Verbrauch gilt: Spritkosten = Strecke ÷ 100 × Verbrauch × Preis. 100 km mit 7 l/100 km bei 1,75 €/l kosten 12,25 €, also 12,3 Cent pro Kilometer. Der echte Verbrauch ergibt sich aus getankten Litern und gefahrenen Kilometern: Wer nach 600 km 45 Liter nachtankt, verbraucht 7,5 l/100 km. Für Reichweite gilt entsprechend: Ein voller 50-Liter-Tank reicht bei 7 l/100 km für 714 km.

Bei Finanzierung und Leasing sind Restwert und Zins entscheidend. Ein Autokredit über 20.000 € mit 6,9 % Sollzins und 48 Monaten Laufzeit kostet 478 € im Monat und insgesamt 2.943,86 € Zinsen. Beim Leasing zeigt der Leasingfaktor, wie hoch die Rate im Verhältnis zum Listenpreis ist: 200 € Rate bei 30.000 € Listenpreis ergeben 0,67. Faktoren unter 0,5 oder 0,7 werden oft als günstige Orientierungswerte verwendet. Aussagekräftig ist der Vergleich nur bei gleicher Laufzeit, Fahrleistung und Berücksichtigung von Sonderzahlungen.

Bei Steuer, Versicherung und Bußgeld zählen formale Grenzen. Die Kfz-Steuer für einen Benziner mit Erstzulassung ab 2021 besteht aus 2 € je angefangene 100 cm³ Hubraum plus CO₂-Anteil über 95 g/km. In Flensburg führen 4 Punkte zur Ermahnung, 6 Punkte zur Verwarnung und 8 Punkte zum Entzug der Fahrerlaubnis.

Wann lohnt sich der Blick auf Alternativen?

Alternativen zum eigenen Auto lohnen sich besonders, wenn Fixkosten hoch sind und das Auto viele Tage steht. Im Modell mit 25 km einfachem Arbeitsweg und 220 Pendeltagen ergeben sich rund 2.351 € für Kraftstoff und Verschleiß im Jahr, gegenüber 756 € fürs Deutschlandticket. Die Autoannahmen sind 6,5 l/100 km, 1,75 €/l und 10 ct/km Verschleiß; feste Fahrzeugkosten kommen hinzu. Carsharing kann passen, solange die Fixkosten des eigenen Autos höher sind als die Mehrkosten pro Fahrt; bei 50 Fahrten à 120 km und 3 Stunden entstehen mit angenommenen 0,28 €/km und 2,50 €/Stunde rund 2.055 € im Jahr. Vergleiche diesen Betrag mit den für dieselbe Nutzung anfallenden Gesamtkosten des eigenen Autos.

Auch kleine Änderungen im Alltag können spürbar sein. Wer 25 km pendelt und 2 Tage pro Woche im Homeoffice arbeitet, spart im Modell mit 220 Arbeitstagen und 35 Minuten je einfacher Fahrt 88 Pendeltage, 4.400 km und rund 103 Stunden Fahrzeit im Jahr. Die folgenden Verbrauchseffekte sind Modell- beziehungsweise Testbeispiele und keine feste Zusage für jedes Fahrzeug: 120 statt 130 km/h spart rund 6,6 % Sprit, 100 statt 130 km/h rund 18 %. Eine Dachbox kostet bei 130 km/h etwa 18 % mehr, Fahrräder auf dem Dach 34 %.

Häufige Fragen

Was kostet ein Auto im Monat?

Im Rechnerbeispiel fallen 515,63 € monatlich an: 25.000 € Kaufpreis, 12.000 € Restwert nach 5 Jahren und 15.000 km jährlich ergeben mit den übrigen angesetzten Betriebskosten 41,3 Cent je Kilometer. Allein der Wertverlust beträgt 216,67 € monatlich. Deine Energie-, Versicherungs- und Wartungskosten können deutlich abweichen.

Wie berechne ich Spritkosten für eine Fahrt?

Du berechnest Spritkosten mit Strecke ÷ 100 × Verbrauch × Preis. 100 km mit 7 l/100 km bei 1,75 €/l kosten 12,25 €, also 12,3 Cent pro Kilometer. Für Hin- und Rückfahrten nimmst du die gesamte Strecke.

Was ist günstiger, Leasing oder Kaufen?

Das hängt vor allem von Restwert, Leasingrate, Sonderzahlung und gebundenem Kapital ab. In einem Beispiel kostet ein 33.000-€-Auto über 4 Jahre im Leasing 18.152 €, im Barkauf bei 50 % Restwert 17.300 €. Mit entgangenen Zinsen kann Leasing günstiger sein.

Wie teuer ist das Laden eines E-Autos?

Ein 60-kWh-Akku von 10 auf 80 % benötigt 42 kWh. An der Wallbox kostet das bei 37 ct/kWh rund 16,60 € inklusive 6,4 % Ladeverlust. Bei 17 kWh Verbrauch kosten 100 km zu Hause 6,72 €.

Ab wann gibt es Punkte in Flensburg?

Punkte gibt es je nach Verstoß. Für einen Pkw sind innerorts 21 km/h Überschreitung nach Toleranzabzug im Regelfall 115 € ohne Verfahrenskosten und 1 Punkt vorgesehen. In Flensburg führen 4 Punkte zur Ermahnung, 6 Punkte zur Verwarnung und 8 Punkte zum Entzug der Fahrerlaubnis.

Wann lohnt sich ein Fahrtenbuch?

Ein Fahrtenbuch lohnt sich, wenn Privatfahrten plus Arbeitsweg zusammen weniger Kostenanteil ergeben als die 1-%-Regel. Im Beispiel mit 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg und 12.000 € Jahreskosten liegt die Grenze im Modell mit pauschalem Arbeitswegzuschlag bei 72 % der Kilometer.