Fahrtenbuch-Rechner

45.000 € Listenpreis, 20 km: 1-%-Regel = 8.640 € Vorteil im Jahr. Mit Fahrtenbuch (Privatanteil 49 %) nur 5.920 € - inkl. Arbeitsweg und Netto-Effekt 2026.

Stand 23.09.2026Quelle: Bundesministerium der JustizVon Sebastian Wiercinski

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Inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer - Rabatte zählen nicht.

Antrieb

Hybrid nur mit höchstens 50 g CO₂/km oder mindestens 80 km E-Reichweite, sonst wie Verbrenner.

Tage mit Hin- und Rückfahrt. Homeoffice-Tage nicht mitzählen.

Ohne Arbeitsweg - der wird aus Entfernung und Fahrttagen addiert.

Brutto: Abschreibung (Anschaffungskosten verteilt auf die Nutzungsdauer) oder Leasingraten, Kraftstoff/Strom, Versicherung, Steuer, Wartung, Reparaturen. Ohne Maut, Parken, Fähre.

Günstiger istFahrtenbuch: 2.720 € weniger Vorteil im Jahr
Geldwerter Vorteil 1-%-Regel pro Jahr
8.640,00 €
Geldwerter Vorteil Fahrtenbuch pro Jahr
5.920,00 €
Weniger zu versteuern mit Fahrtenbuch
2.720,00 €
Netto-Ersparnis mit Fahrtenbuch pro Jahr?
1.336,52 €
Privatanteil inkl. Arbeitsweg
49,3 %
Kilometer für den Arbeitsweg
8.800 km
Fahrtenbuch lohnt sich bis zu einem Privatanteil von
72 %
entspricht reinen Privatkilometern bis
12.800 km
Kosten pro Kilometer
0,400 €
davon 1 % Privatnutzung pro Jahr
5.400,00 €
davon 0,03 % Arbeitsweg pro Jahr
3.240,00 €
Lohnsteuer + Soli + KiSt pro Monat (1 %)
842,66 €
Lohnsteuer + Soli + KiSt pro Monat (Fahrtenbuch)
780,58 €
  • Ein Fahrtenbuch muss zeitnah, lückenlos und nachträglich unveränderbar geführt werden (Datum, km-Stand, Ziel, Zweck, Kunde) - Excel-Listen erkennt das Finanzamt nicht an. Sonst gilt die 1-%-Regel.
  • Die Methode lässt sich nur zum Jahreswechsel oder bei Fahrzeugwechsel ändern. Fehlen Belege für die Gesamtkosten, ist das Fahrtenbuch unbrauchbar.
Ab welchem Privatanteil kippt es?
PrivatfahrtenAnteil inkl. ArbeitswegFahrtenbuch1-%-RegelGünstiger
0 km29,3 %3.520 €8.640 €Fahrtenbuch
2.000 km36 %4.320 €8.640 €Fahrtenbuch
4.000 km42,7 %5.120 €8.640 €Fahrtenbuch
6.000 km49,3 %5.920 €8.640 €Fahrtenbuch
8.000 km56 %6.720 €8.640 €Fahrtenbuch
10.000 km62,7 %7.520 €8.640 €Fahrtenbuch
12.000 km69,3 %8.320 €8.640 €Fahrtenbuch
15.000 km79,3 %9.520 €8.640 €1-%-Regel
20.000 km96 %11.520 €8.640 €1-%-Regel
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. 1-%-Regel: 45.000 € × 1 % × 12 = 5.400,00 € + 45.000 € × 0,03 % × 20 km × 12 = 3.240,00 € → 8.640,00 €
  2. Arbeitsweg: 2 × 20 km × 220 Tage = 8.800 km; Privatanteil (6.000 + 8.800) ÷ 30.000 km = 49,3 %
  3. Fahrtenbuch: 12.000,00 € × 49,3 % = 5.920,00 €
  4. Differenz: 2.720,00 € weniger zu versteuern mit Fahrtenbuch → netto 1.336,52 € im Jahr

Was vergleicht der Fahrtenbuch-Rechner?

Der Fahrtenbuch-Rechner vergleicht den geldwerten Vorteil nach Fahrtenbuchmethode mit dem Vorteil nach der 1-%-Regelung. Es geht also nicht um die gesamten Autokosten, sondern um den Betrag, den du wegen der privaten Nutzung deines Dienstwagens versteuern musst.

Du trägst Listenpreis, Arbeitsweg, Fahrten zur Arbeit, Jahreskilometer, Privatkilometer, Fahrzeugkosten, mögliche Zuzahlung und deine Steuerdaten ein.

Der wichtigste Unterschied: Die 1-%-Regelung orientiert sich am Bruttolistenpreis bei Erstzulassung und am einfachen Arbeitsweg. Rabatte auf den Kaufpreis helfen dabei nicht. Das Fahrtenbuch richtet sich dagegen nach den tatsächlichen Kosten und dem privaten Nutzungsanteil. Zum privaten Anteil zählen reine Privatfahrten und der Arbeitsweg. Dienstliche Fahrten bleiben außen vor.

Eine eigene Zuzahlung mindert den zu versteuernden Vorteil. Im Beispiel mit 200 € Zuzahlung pro Monat sinkt der geldwerte Vorteil der 1-%-Regel auf 6.240,00 € und der Vorteil nach Fahrtenbuch auf 3.520,00 €. Die Differenz zwischen beiden Methoden bleibt dort 2.720,00 €, die Netto-Ersparnis mit Fahrtenbuch liegt bei 1.322,60 € im Jahr.

Wie berechnet man den geldwerten Vorteil mit Fahrtenbuch?

Bei der 1-%-Regelung besteht die Rechnung aus zwei Teilen: Privatnutzung und Arbeitsweg. In Worten: Bruttolistenpreis mal 1 % mal 12 plus Bruttolistenpreis mal 0,03 % mal Entfernung zur Arbeit mal 12. Der so ermittelte Vorteil ist höchstens so hoch wie die Gesamtkosten.

Beim Fahrtenbuch lautet die Rechnung in Worten: Gesamtkosten des Wagens mal privater Anteil an den Jahreskilometern. Der private Anteil setzt sich aus reinen Privatfahrten plus den Kilometern für den Arbeitsweg zusammen. Für den Arbeitsweg zählt die Hin- und Rückfahrt: 2 × Entfernung Wohnung - Arbeit × Fahrten zur Arbeit.

Beispiel mit Verbrenner:

  • Bruttolistenpreis: 45.000 €
  • Arbeitsweg: 20 km
  • Fahrten zur Arbeit: 220 Tage
  • Jahreskilometer: 30.000 km
  • reine Privatfahrten: 6.000 km
  • Gesamtkosten: 12.000 €

Die 1-%-Regel ergibt 45.000 € × 1 % × 12 = 5.400,00 € für die private Nutzung. Für den Arbeitsweg kommen 45.000 € × 0,03 % × 20 km × 12 = 3.240,00 € dazu. Zusammen sind das 8.640,00 €.

Beim Fahrtenbuch entstehen für den Arbeitsweg 8.800 km. Zusammen mit 6.000 km reinen Privatfahrten ergibt sich ein Privatanteil inkl. Arbeitsweg von 49,3 %. Die Fahrtenbuchmethode setzt deshalb 12.000,00 € × 49,3 % an. Ergebnis: 5.920,00 € geldwerter Vorteil. In dieser Rechnung sind mit Fahrtenbuch 2.720,00 € weniger zu versteuern, die Netto-Ersparnis beträgt 1.336,52 € im Jahr.

Fahrtenbuch oder 1-%-Regelung: Wann lohnt sich das Fahrtenbuch?

Das Fahrtenbuch lohnt sich vor allem, wenn dein privater Nutzungsanteil niedrig genug ist. Je höher Listenpreis und Arbeitsweg, desto eher kann das Fahrtenbuch günstiger sein, weil die pauschale 1-%-Regelung stark am Listenpreis hängt.

Im Beispiel mit 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg und 12.000 € Jahreskosten lohnt sich das Fahrtenbuch bis zu einem Privatanteil von 72 %. Bei 6.000 km reinen Privatfahrten liegt der Anteil inkl. Arbeitsweg bei 49,3 %. Das Fahrtenbuch ist daher günstiger.

Bei einem günstigeren Wagen mit 32.000 € Listenpreis, 12 km Arbeitsweg und 35.000 km Jahresfahrleistung liegt der Privatanteil inkl. Arbeitsweg bei 22,3 %. Die 1-%-Regel führt zu 5.222,40 €, das Fahrtenbuch zu 2.005,71 €. Die Netto-Ersparnis mit Fahrtenbuch beträgt 1.554,69 €.

Bei viel privater Nutzung kann es anders aussehen. Wenn der Wagen 15.000 € im Jahr kostet, 25.000 km fährt und davon 10.000 km reine Privatfahrten sind, liegt der Privatanteil inkl. Arbeitsweg bei 75,2 %. Das Fahrtenbuch ergibt 11.280,00 €, die 1-%-Regel 8.640,00 €. Dann ist die 1-%-Regel günstiger.

Ein kurzer Blick auf typische Grenzen bei 20 km Arbeitsweg:

Listenpreis Fahrtenbuch lohnt sich bis
30.000 € 48 %
45.000 € 72 %
60.000 € 96 %
70.000 € 100 %

Diese Grenzen gelten nur für die jeweilige Kosten- und Kilometerstruktur der Tabelle. Deine tatsächlichen Kosten, Fahrten zur Arbeit und Privatkilometer können das Ergebnis verschieben.

Fahrtenbuch bei E-Auto und Plug-in-Hybrid

Bei Elektroautos und begünstigten Plug-in-Hybriden wird nicht immer der volle Listenpreis oder die volle Abschreibung angesetzt. Beim E-Auto kann die Abschreibung beziehungsweise Leasingrate nur zu ¼ in die Fahrtenbuchkosten eingehen. Beim Plug-in-Hybrid kann ½ gelten. Für den Hybrid zählen die Voraussetzungen zu CO₂-Ausstoß oder E-Reichweite; erfüllt das Fahrzeug sie nicht, wird es wie ein Verbrenner behandelt.

Ein E-Auto mit 55.000 € Listenpreis, Anschaffung ab 01.07.2025, 25 km Arbeitsweg und 9.000 km reinen Privatfahrten zeigt die Grenze gut: Der Privatanteil inkl. Arbeitsweg liegt bei 95 %. Die 1-%-Regel ergibt 2.877,00 €, das Fahrtenbuch 5.462,50 €. Das Fahrtenbuch wäre hier um 2.585,50 € ungünstiger, netto um 1.252,30 € im Jahr.

Ein anderes E-Auto mit 80.000 € Listenpreis kommt bei 20 km Arbeitsweg, 6.000 km reinen Privatfahrten und 30.000 km Jahresfahrleistung auf 3.840,00 € nach 1-%-Regel und 3.700,00 € nach Fahrtenbuch. Das Fahrtenbuch ist nur leicht günstiger; die Netto-Ersparnis beträgt 67,52 €.

Beim Plug-in-Hybrid mit 55.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg und denselben Kilometern ergibt die 1-%-Regel 5.280,00 €. Das Fahrtenbuch liegt bei 4.440,00 €. Der Vorteil des Fahrtenbuchs beträgt 840,00 € zu versteuernder Betrag und 408,60 € netto im Jahr.

Welche Fehler solltest du beim Fahrtenbuch vermeiden?

Der häufigste Fehler ist eine falsche Abgrenzung der Kilometer. Reine Privatfahrten sind nicht dasselbe wie der gesamte private Anteil. Der Arbeitsweg kommt zusätzlich dazu. Im Beispiel mit 6.000 km reinen Privatfahrten und 8.800 km Arbeitsweg liegt der Privatanteil deshalb bei 49,3 %.

Auch Homeoffice-Tage können die Rechnung verfälschen, wenn sie als Fahrten zur Arbeit mitgezählt werden. Für den Arbeitsweg zählen nur Tage, an denen du tatsächlich gefahren bist. Bei 18 km Arbeitsweg und 150 Tagen Pendeln ergibt das im Beispiel 5.400 km Arbeitsweg und einen Fahrtenbuch-Vorteil von 4.560,00 €.

Bei den Kosten gehören nur die fahrzeugbezogenen Gesamtkosten hinein, etwa Abschreibung oder Leasing, Energie, Versicherung, Steuer, Wartung und Reparaturen. Maut, Parken und Fähre gehören in dieser Rechnung nicht dazu. Beim E-Auto und Hybrid musst du zusätzlich sauber trennen, welcher Teil Abschreibung oder Leasingrate ist.

Steuerlich zählt außerdem die Form des Fahrtenbuchs. Ein digitales oder App-basiertes Fahrtenbuch kann funktionieren, wenn die Aufzeichnungen zeitnah, vollständig und nachträglich nicht frei veränderbar sind. Bei Lücken, unplausiblen Einträgen oder späteren Änderungen kann das Finanzamt das Fahrtenbuch verwerfen. Dann wird regelmäßig die pauschale Methode relevant.

Die Netto-Werte sind eine Modellrechnung mit deinen Eingaben zu Gehalt, Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer. Sie ersetzen keine individuelle Lohnabrechnung und keine steuerliche Beratung, besonders wenn Sonderfälle dazukommen.

Tabellen zum Nachschlagen

Break-even Fahrtenbuch: bis zu diesem Privatanteil lohnt es sich

Verbrenner, 12.000 € Gesamtkosten pro Jahr, 1-%-Regel inkl. 0,03 % je Entfernungskilometer. Privatanteil inkl. Arbeitsweg.
Listenpreis10 km20 km30 km40 km
25.000 €32,5 %40 %47,5 %55 %
30.000 €39 %48 %57 %66 %
35.000 €45,5 %56 %66,5 %77 %
40.000 €52 %64 %76 %88 %
45.000 €58,5 %72 %85,5 %99 %
50.000 €65 %80 %95 %100 %
60.000 €78 %96 %100 %100 %
70.000 €91 %100 %100 %100 %
80.000 €100 %100 %100 %100 %

Geldwerter Vorteil pro Jahr: 1-%-Regel nach Listenpreis und Entfernung

Verbrenner ohne Kostendeckelung. E-Auto (bis 100.000 €): ein Viertel, Plug-in-Hybrid: die Hälfte.
Listenpreisohne Arbeitsweg10 km20 km30 km40 km
25.000 €3.000 €3.900 €4.800 €5.700 €6.600 €
30.000 €3.600 €4.680 €5.760 €6.840 €7.920 €
35.000 €4.200 €5.460 €6.720 €7.980 €9.240 €
40.000 €4.800 €6.240 €7.680 €9.120 €10.560 €
45.000 €5.400 €7.020 €8.640 €10.260 €11.880 €
50.000 €6.000 €7.800 €9.600 €11.400 €13.200 €
60.000 €7.200 €9.360 €11.520 €13.680 €15.840 €
70.000 €8.400 €10.920 €13.440 €15.960 €18.480 €
80.000 €9.600 €12.480 €15.360 €18.240 €21.120 €

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Fahrtenbuch-Rechner: Das Fahrtenbuch lohnt sich, wenn Privatfahrten plus Arbeitsweg zusammen weniger Kostenanteil ergeben als die 1-%-Regel: Bei 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg und 12.000 € Jahreskosten sind das 72 % der Kilometer. Wer 6.000 km privat und 8.800 km zur Arbeit fährt (49 %), versteuert statt 8.640 € nur 5.920 € im Jahr.
Auf einen Blick
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Break-even Fahrtenbuch: bis zu diesem Privatanteil lohnt es sich (Tabelle)
Break-even Fahrtenbuch: bis zu diesem Privatanteil lohnt es sich
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Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Fahrtenbuch statt 1-%-Regelung?

Ein Fahrtenbuch lohnt sich, wenn der nach Fahrtenbuch ermittelte Privatanteil günstiger ist als die Pauschale. Im Beispiel mit 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg und 12.000 € Jahreskosten liegt die Grenze bei 72 %. Bei 49,3 % Privatanteil ist das Fahrtenbuch günstiger.

Wie hoch ist der geldwerte Vorteil bei 45.000 € Listenpreis und 20 km Arbeitsweg?

Der geldwerte Vorteil nach 1-%-Regel beträgt 8.640,00 € im Jahr. Davon entfallen 5.400,00 € auf die Privatnutzung und 3.240,00 € auf den Arbeitsweg. Mit Fahrtenbuch sind es im Beispiel 5.920,00 €, weil der Privatanteil inkl. Arbeitsweg 49,3 % beträgt.

Wie berechne ich den geldwerten Vorteil mit Fahrtenbuch?

Du berechnest den geldwerten Vorteil mit Fahrtenbuch aus den Gesamtkosten mal Privatanteil. Im Beispiel sind das 12.000,00 € Gesamtkosten und 49,3 % Privatanteil inkl. Arbeitsweg. Daraus ergibt sich ein geldwerter Vorteil von 5.920,00 € im Jahr.

Zählt der Arbeitsweg beim Fahrtenbuch als privat?

Ja, der Arbeitsweg wird beim Fahrtenbuch dem privaten Anteil zugerechnet. Im Beispiel entstehen bei 20 km Entfernung und 220 Fahrten zur Arbeit 8.800 km Arbeitsweg. Zusammen mit 6.000 km reinen Privatfahrten ergibt das 49,3 % Privatanteil inkl. Arbeitsweg.

Was bringt eine Zuzahlung zum Dienstwagen?

Eine Zuzahlung senkt den zu versteuernden geldwerten Vorteil. Bei 200 € Zuzahlung pro Monat sinkt der Vorteil im Beispiel auf 6.240,00 € nach 1-%-Regel und 3.520,00 € nach Fahrtenbuch. Die Netto-Ersparnis mit Fahrtenbuch beträgt dort 1.322,60 € im Jahr.

Ist ein Fahrtenbuch bei einem E-Auto immer günstiger?

Nein, ein Fahrtenbuch ist beim E-Auto nicht automatisch günstiger. Beim E-Auto mit 55.000 € Listenpreis und 95 % Privatanteil ergibt die 1-%-Regel 2.877,00 €, das Fahrtenbuch 5.462,50 €. In diesem Beispiel ist die pauschale Methode günstiger.

Wie wirkt sich ein hoher Arbeitsweg auf die 1-%-Regelung aus?

Ein hoher Arbeitsweg erhöht den Vorteil nach der 1-%-Regelung deutlich, weil zusätzlich 0,03 % je Entfernungskilometer angesetzt werden. Bei 70.000 € Listenpreis und 30 km Arbeitsweg ergibt die 1-%-Regel 12.000,00 €. Das Fahrtenbuch liegt im Beispiel bei 7.680,00 €.

Darf ich ein digitales Fahrtenbuch nutzen?

Ja, ein digitales Fahrtenbuch kann genutzt werden, wenn es zeitnah, vollständig und nachvollziehbar geführt wird. Entscheidend ist, dass Einträge nicht beliebig nachträglich geändert werden können. Ob die Aufzeichnung anerkannt wird, hängt von der konkreten Führung und Prüfung im Einzelfall ab.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026, Werte gültig ab 01.01.2026

Die Berechnung ist eine Modellrechnung zur Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung.

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Fahrtenbuch-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/auto/fahrtenbuch-rechner