Parallelschaltung-Rechner

100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel ergeben 59,98 Ω. Gesamtwiderstand, Zweigströme und Leistung beliebig vieler Widerstände, Reihenschaltung und E-Reihen-Wert.

Stand 23.09.2026Quelle: OpenStax, Rice UniversityVon Sebastian Wiercinski

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Beliebig viele Werte in Ohm, getrennt durch Leerzeichen, Semikolon oder Zeilenumbruch. k und M sind erlaubt: 4,7k, 2k2, 1M.

Optional, für Ströme und Leistungen. 0 = ohne Spannung rechnen.

Gesamtwiderstand59,9768 Ω
Gesamtwiderstand (mit Präfix)
59,98 Ω
Gesamtleitwert G = 1/R
16,67 mS
Anzahl Widerstände
3
Einordnung
59,98 Ω - kleiner als der kleinste Einzelwiderstand (100 Ω). An allen liegt dieselbe Spannung, durch den kleinsten fließt der größte Strom.
Gesamtstrom
0,2001 A
Gesamtleistung
2,4009 W
Werte je Widerstand
WiderstandSpannung (V)Strom (mA)Leistung (W)Anteil
100 Ω12,000120,001,44060 %
220 Ω12,00054,550,65527,3 %
470 Ω12,00025,530,30612,8 %
Aufteilung
100 Ω: 59,98 %220 Ω: 27,26 %470 Ω: 12,76 %
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. 1/R_ges = 1/100 + 1/220 + 1/470 = 0,016673 1/Ω
  2. R_ges = 1 ÷ 0,016673 = 59,9768 Ω
  3. I_ges = U ÷ R_ges = 12 V ÷ 59,9768 Ω = 0,2001 A; P = U · I = 2,401 W

Was macht ein Widerstand Parallelschaltung Rechner?

Der Rechner bestimmt aus mehreren parallel geschalteten Widerständen den Gesamtwiderstand, auf Wunsch auch Gesamtstrom, Gesamtleistung und Leitwert. Gib die Widerstandswerte ein und ergänze eine Spannung, wenn du Ströme und Leistungen sehen möchtest.

Eine Parallelschaltung erkennst du daran, dass alle Widerstände an denselben beiden Knoten hängen. Deshalb liegt an jedem Zweig dieselbe Spannung. Der Strom teilt sich dagegen auf: Durch den kleineren Widerstand fließt mehr Strom als durch einen größeren Widerstand.

Der Gesamtwiderstand wird in der Parallelschaltung kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Das wirkt am Anfang ungewohnt, passt aber zur Idee dahinter: Jeder zusätzliche Zweig bietet dem Strom einen weiteren Weg. Der Gesamtleitwert steigt, der Gesamtwiderstand sinkt. Im Beispiel mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω ergibt sich deshalb 59,98 Ω. Der Wert liegt unter 100 Ω, obwohl kein einzelner Widerstand so klein ist.

Wie lautet die Formel, um den Gesamtwiderstand der Parallelschaltung zu berechnen?

Bei parallel geschalteten Widerständen addierst du nicht die Widerstände selbst, sondern ihre Kehrwerte. In Worten: Du bildest zu jedem Widerstand den Kehrwert, addierst diese Werte und bildest vom Ergebnis wieder den Kehrwert. Als Formel steht das für:

1/R_ges = 1/R₁ + 1/R₂ + … + 1/Rₙ

Für genau zwei Widerstände kannst du die Kurzform verwenden:

R_ges = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂)

Ein Beispiel mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω:

  • 1/R_ges = 1/100 + 1/220 + 1/470 = 0,016673 1/Ω
  • R_ges = 1 ÷ 0,016673 = 59,9768 Ω
  • Mit 12 V ergibt sich I_ges = 12 V ÷ 59,9768 Ω = 0,2001 A
  • Die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W

Der Leitwert ist dabei die Gegenrichtung zum Widerstand. Im Beispiel ist der Gesamtleitwert 16,67 mS. Das passt zur Rechnung: Mehr parallele Zweige bedeuten mehr Leitwert. Bei der Reihenschaltung ist es genau andersherum, dort addierst du die Widerstände direkt.

Wie teilt sich der Strom in der Parallelschaltung auf?

In einer Parallelschaltung liegt an jedem Widerstand dieselbe Spannung an. Der Strom durch einen Zweig ergibt sich jeweils aus Iᵢ = U ÷ Rᵢ. Ein kleiner Widerstand bekommt also bei gleicher Spannung den größeren Stromanteil.

Beim Beispiel 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω an 12 V fließt insgesamt 0,2001 A. Die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W. Die Ausgabe zeigt außerdem die einzelnen Zweige: Beim 100 Ω-Zweig ist der Strom am größten, beim 470 Ω-Zweig am kleinsten. Das ist genau der typische Effekt einer Parallelschaltung.

Ein weiteres Beispiel: 100 Ω und 220 Ω parallel an 12 V ergeben 68,75 Ω. Der Gesamtstrom ist 0,1745 A, die Gesamtleistung 2,0945 W. Mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω sinkt der Gesamtwiderstand auf 59,98 Ω, der Gesamtstrom steigt auf 0,2001 A. Der zusätzliche Zweig senkt also den Gesamtwiderstand und erhöht den Strom aus der Quelle.

Wenn du mit Leistung arbeitest, prüfe nicht nur den Gesamtwert. Jeder einzelne Widerstand muss die Leistung in seinem Zweig vertragen. Bei 330 Ω und 1 kΩ an 230 V ergibt die Rechnung 248,1 Ω, 0,927 A und 213,203 W. Solche Werte sind kein Steckbrett-Thema; bei Netzspannung brauchst du eine dafür geeignete Schaltung und sichere Bauteile.

Typische Beispiele für Widerstände parallel berechnen

Ein paar häufige Fälle zeigen gut, wie sich die Werte verhalten:

Parallelschaltung Spannung Gesamtwiderstand Gesamtstrom Gesamtleistung
100 Ω ∥ 220 Ω 12 V 68,75 Ω 0,1745 A 2,0945 W
100 Ω ∥ 220 Ω ∥ 470 Ω 12 V 59,98 Ω 0,2001 A 2,4009 W
1 kΩ ∥ 2,2 kΩ ∥ 4,7 kΩ 12 V 599,8 Ω 0,02001 A 0,2401 W
10 Ω ∥ 10 Ω ∥ 10 Ω ∥ 10 Ω 12 V 2,5 Ω 4,8 A 57,6 W

Bei gleichen Widerständen ist die Rechnung besonders übersichtlich: Der Gesamtwiderstand ist der Einzelwiderstand geteilt durch die Anzahl. Zwei gleiche 330 Ω parallel ergeben 165 Ω. In der Tabelle für gleiche Widerstände findest du zum Beispiel auch 100 Ω parallel mit 100 Ω als 50 Ω und 1 kΩ parallel mit 1 kΩ als 500 Ω.

Bei zwei ungleichen Widerständen lohnt sich die Kurzformel. 1 kΩ und 2,2 kΩ parallel ergeben 687,5 Ω. Das liegt näher am kleineren Widerstand, weil der kleinere Zweig stärker zum Gesamtleitwert beiträgt.

Parallelschaltung, Reihenschaltung und fehlender Parallelwiderstand

Die Reihenschaltung verhält sich anders als die Parallelschaltung. In Reihe fließt durch alle Widerstände derselbe Strom, die Spannung teilt sich im Verhältnis der Widerstände auf. Die Widerstände addieren sich direkt. Bei 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω in Reihe ergibt sich 790 Ω. Bei denselben Werten parallel ergibt sich 59,98 Ω. Das ist ein großer Unterschied und eine häufige Fehlerquelle.

Wenn du einen vorhandenen Widerstand gezielt verkleinern möchtest, kannst du einen zweiten Widerstand parallel schalten. Die Formel dafür lautet:

Rₓ = R · R_ziel ÷ (R − R_ziel)

Beispiel: Aus 1 kΩ sollen 680 Ω werden. Rechnerisch brauchst du 2.125 Ω parallel. Als E24-Normwert liegt 2.200 Ω nahe. Damit erreichst du 687,5 Ω, die Abweichung vom Ziel beträgt 1,1 %. Bei 470 Ω auf 330 Ω ergibt die Rechnung 1.107,86 Ω; der nächste Normwert ist 1.100 Ω und der erreichte Gesamtwiderstand 329,2994 Ω.

Wichtig in der Praxis: Der Zielwert muss kleiner sein als der vorhandene Widerstand. Parallel schalten kann einen Widerstand nur verringern. Wenn dein Ergebnis größer werden soll, brauchst du keine Parallelschaltung, sondern eine andere Schaltung.

Häufige Fehler beim Parallelwiderstand berechnen

Der häufigste Fehler ist, Widerstände in der Parallelschaltung einfach zu addieren. Das wäre die Reihenschaltung. Parallel addierst du Leitwerte beziehungsweise Kehrwerte. Wenn du 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel rechnest und bei 790 Ω landest, hast du die Reihenschaltung gerechnet.

Auch Einheiten verursachen schnell falsche Ergebnisse. 1 kΩ ist nicht dasselbe wie 1 Ω. Der Rechner versteht Eingaben wie 4,7k, 2k2 oder 1M. Achte trotzdem darauf, dass alle Werte gemeint sind, wie du sie eingibst.

Weitere Praxistipps:

  • Der Gesamtwiderstand muss kleiner sein als der kleinste Einzelwiderstand. Ist er größer, passt die Schaltungsart oder die Eingabe nicht.
  • Ohne angelegte Spannung bekommst du den Widerstand, aber keine sinnvolle Strom- und Leistungsbewertung.
  • Bei Leistungswerten zählt jeder Zweig. Ein hoher Gesamtwert kann bedeuten, dass einzelne Widerstände stark belastet werden.
  • Normwerte wie E12 oder E24 treffen rechnerische Zielwerte oft nicht exakt. Deshalb ist der erreichte Gesamtwiderstand der Wert, mit dem du weiterplanst.

Tabellen zum Nachschlagen

Zwei Widerstände parallel: Tabelle für gängige Werte

Gesamtwiderstand R₁ ∥ R₂ = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂)
R₁ ∥ R₂10 Ω22 Ω47 Ω100 Ω220 Ω330 Ω470 Ω1 kΩ2,2 kΩ4,7 kΩ10 kΩ
10 Ω5 Ω6,875 Ω8,246 Ω9,091 Ω9,565 Ω9,706 Ω9,792 Ω9,901 Ω9,955 Ω9,979 Ω9,99 Ω
22 Ω6,875 Ω11 Ω14,99 Ω18,03 Ω20 Ω20,63 Ω21,02 Ω21,53 Ω21,78 Ω21,9 Ω21,95 Ω
47 Ω8,246 Ω14,99 Ω23,5 Ω31,97 Ω38,73 Ω41,14 Ω42,73 Ω44,89 Ω46,02 Ω46,53 Ω46,78 Ω
100 Ω9,091 Ω18,03 Ω31,97 Ω50 Ω68,75 Ω76,74 Ω82,46 Ω90,91 Ω95,65 Ω97,92 Ω99,01 Ω
220 Ω9,565 Ω20 Ω38,73 Ω68,75 Ω110 Ω132 Ω149,9 Ω180,3 Ω200 Ω210,2 Ω215,3 Ω
330 Ω9,706 Ω20,63 Ω41,14 Ω76,74 Ω132 Ω165 Ω193,9 Ω248,1 Ω287 Ω308,3 Ω319,5 Ω
470 Ω9,792 Ω21,02 Ω42,73 Ω82,46 Ω149,9 Ω193,9 Ω235 Ω319,7 Ω387,3 Ω427,3 Ω448,9 Ω
1 kΩ9,901 Ω21,53 Ω44,89 Ω90,91 Ω180,3 Ω248,1 Ω319,7 Ω500 Ω687,5 Ω824,6 Ω909,1 Ω
2,2 kΩ9,955 Ω21,78 Ω46,02 Ω95,65 Ω200 Ω287 Ω387,3 Ω687,5 Ω1,1 kΩ1,499 kΩ1,803 kΩ
4,7 kΩ9,979 Ω21,9 Ω46,53 Ω97,92 Ω210,2 Ω308,3 Ω427,3 Ω824,6 Ω1,499 kΩ2,35 kΩ3,197 kΩ
10 kΩ9,99 Ω21,95 Ω46,78 Ω99,01 Ω215,3 Ω319,5 Ω448,9 Ω909,1 Ω1,803 kΩ3,197 kΩ5 kΩ

Gleiche Widerstände parallel: Gesamtwiderstand R ÷ n

n gleich große Widerstände parallel (in Reihe wären es n · R)
Anzahl nje 10 Ωje 100 Ωje 220 Ωje 330 Ωje 470 Ωje 1 kΩje 10 kΩ
25 Ω50 Ω110 Ω165 Ω235 Ω500 Ω5 kΩ
33,333 Ω33,33 Ω73,33 Ω110 Ω156,7 Ω333,3 Ω3,333 kΩ
42,5 Ω25 Ω55 Ω82,5 Ω117,5 Ω250 Ω2,5 kΩ
52 Ω20 Ω44 Ω66 Ω94 Ω200 Ω2 kΩ
61,667 Ω16,67 Ω36,67 Ω55 Ω78,33 Ω166,7 Ω1,667 kΩ
81,25 Ω12,5 Ω27,5 Ω41,25 Ω58,75 Ω125 Ω1,25 kΩ
101 Ω10 Ω22 Ω33 Ω47 Ω100 Ω1 kΩ

Welchen Widerstand parallel schalten? Tabelle für 1 kΩ

Nötiger Parallelwiderstand zu 1 kΩ für den Zielwert, mit nächstem E12- und E24-Wert
ZielRechnerischE12E24Ergebnis mit E24
900 Ω9 kΩ8,2 kΩ9,1 kΩ901 Ω
820 Ω4,556 kΩ4,7 kΩ4,7 kΩ824,6 Ω
750 Ω3 kΩ3,3 kΩ3 kΩ750 Ω
680 Ω2,125 kΩ2,2 kΩ2,2 kΩ687,5 Ω
600 Ω1,5 kΩ1,5 kΩ1,5 kΩ600 Ω
560 Ω1,273 kΩ1,2 kΩ1,3 kΩ565,2 Ω
500 Ω1 kΩ1 kΩ1 kΩ500 Ω
470 Ω886,8 Ω820 Ω910 Ω476,4 Ω
400 Ω666,7 Ω680 Ω680 Ω404,8 Ω
330 Ω492,5 Ω470 Ω510 Ω337,7 Ω
250 Ω333,3 Ω330 Ω330 Ω248,1 Ω
220 Ω282,1 Ω270 Ω270 Ω212,6 Ω
100 Ω111,1 Ω120 Ω110 Ω99,1 Ω

Parallel- und Reihenschaltung: Formeln für R, C und L

Widerstände und Spulen verhalten sich gleich, Kondensatoren genau umgekehrt
BauteilParallelReiheBeispiel 2 × gleiche Werte
Widerstand R1/R = 1/R₁ + 1/R₂ + …R = R₁ + R₂ + …parallel 50 Ω, Reihe 200 Ω (je 100 Ω)
Leitwert GG = G₁ + G₂ + …1/G = 1/G₁ + 1/G₂ + …parallel 20 mS, Reihe 5 mS (je 10 mS)
Kondensator CC = C₁ + C₂ + …1/C = 1/C₁ + 1/C₂ + …parallel 20 µF, Reihe 5 µF (je 10 µF)
Spule L (ohne Kopplung)1/L = 1/L₁ + 1/L₂ + …L = L₁ + L₂ + …parallel 5 mH, Reihe 20 mH (je 10 mH)

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Parallelschaltung-Rechner: In der Parallelschaltung addieren sich die Kehrwerte: 1/R = 1/R₁ + 1/R₂ + …, für zwei Widerstände gilt R = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂). 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel ergeben 59,98 Ω - der Gesamtwiderstand ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand; n gleiche Widerstände ergeben R ÷ n.
Auf einen Blick
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Zwei Widerstände parallel: Tabelle für gängige Werte (Tabelle)
Zwei Widerstände parallel: Tabelle für gängige Werte
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Häufige Fragen

Wie berechnet man den Gesamtwiderstand bei einer Parallelschaltung?

Du berechnest den Gesamtwiderstand über die Kehrwerte: 1/R_ges = 1/R₁ + 1/R₂ + … + 1/Rₙ. Danach bildest du den Kehrwert der Summe. Für zwei Widerstände geht auch R_ges = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂).

Was ergeben 100 Ω und 220 Ω parallel?

100 Ω und 220 Ω parallel ergeben 68,75 Ω. Bei 12 V liegt der Gesamtstrom bei 0,1745 A und die Gesamtleistung bei 2,0945 W. Der Gesamtwiderstand ist kleiner als 100 Ω, weil beide Zweige gemeinsam mehr Leitwert liefern.

Was ergeben 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel?

100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel ergeben 59,98 Ω. Genauer steht in der Rechnung 59,9768 Ω. Bei 12 V fließen insgesamt 0,2001 A, die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W und der Gesamtleitwert ist 16,67 mS.

Warum ist der Gesamtwiderstand in der Parallelschaltung kleiner?

Der Gesamtwiderstand wird kleiner, weil jeder zusätzliche parallele Zweig einen weiteren Strompfad bereitstellt. Mathematisch addieren sich die Leitwerte, nicht die Widerstände. Deshalb ergeben 100 Ω und 220 Ω parallel 68,75 Ω, also weniger als der kleinere Einzelwiderstand.

Welche Spannung liegt an parallelen Widerständen an?

An parallelen Widerständen liegt dieselbe Spannung an. Wenn die Quelle 12 V liefert, liegen an jedem parallelen Zweig 12 V. Unterschiedlich ist der Strom: Durch den kleineren Widerstand fließt bei gleicher Spannung mehr Strom als durch einen größeren Widerstand.

Was ist der Unterschied zwischen Parallelschaltung und Reihenschaltung bei Widerständen?

In der Reihenschaltung addieren sich die Widerstände direkt. 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω in Reihe ergeben 790 Ω. Parallel ergeben dieselben Werte 59,98 Ω. In Reihe ist der Strom überall gleich, parallel ist die Spannung an allen Zweigen gleich.

Welchen Widerstand muss ich parallel zu 1 kΩ schalten, um 680 Ω zu bekommen?

Zu 1 kΩ brauchst du rechnerisch 2.125 Ω parallel, um 680 Ω zu erreichen. Mit dem E24-Normwert 2.200 Ω ergibt sich stattdessen 687,5 Ω. Die Abweichung vom Ziel beträgt 1,1 %, was du bei der Bauteilauswahl berücksichtigen musst.

Was passiert bei gleichen Widerständen in Parallelschaltung?

Bei gleichen Widerständen teilt sich der Wert durch die Anzahl der parallelen Zweige. Zwei gleiche 330 Ω ergeben 165 Ω. Vier gleiche 10 Ω ergeben 2,5 Ω. Gleichzeitig teilt sich der Strom gleichmäßig auf, weil alle Zweige denselben Widerstand haben.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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Parallelschaltung-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/physik/parallelschaltung-rechner