Parallelschaltung-Rechner
100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel ergeben 59,98 Ω. Gesamtwiderstand, Zweigströme und Leistung beliebig vieler Widerstände, Reihenschaltung und E-Reihen-Wert.
- Gesamtwiderstand (mit Präfix)
- 59,98 Ω
- Gesamtleitwert G = 1/R
- 16,67 mS
- Anzahl Widerstände
- 3
- Einordnung
- 59,98 Ω - kleiner als der kleinste Einzelwiderstand (100 Ω). An allen liegt dieselbe Spannung, durch den kleinsten fließt der größte Strom.
- Gesamtstrom
- 0,2001 A
- Gesamtleistung
- 2,4009 W
Werte je Widerstand
| Widerstand | Spannung (V) | Strom (mA) | Leistung (W) | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 100 Ω | 12,000 | 120,00 | 1,440 | 60 % |
| 220 Ω | 12,000 | 54,55 | 0,655 | 27,3 % |
| 470 Ω | 12,000 | 25,53 | 0,306 | 12,8 % |
Rechenweg mit deinen Zahlen
- 1/R_ges = 1/100 + 1/220 + 1/470 = 0,016673 1/Ω
- R_ges = 1 ÷ 0,016673 = 59,9768 Ω
- I_ges = U ÷ R_ges = 12 V ÷ 59,9768 Ω = 0,2001 A; P = U · I = 2,401 W
Was macht ein Widerstand Parallelschaltung Rechner?
Der Rechner bestimmt aus mehreren parallel geschalteten Widerständen den Gesamtwiderstand, auf Wunsch auch Gesamtstrom, Gesamtleistung und Leitwert. Gib die Widerstandswerte ein und ergänze eine Spannung, wenn du Ströme und Leistungen sehen möchtest.
Eine Parallelschaltung erkennst du daran, dass alle Widerstände an denselben beiden Knoten hängen. Deshalb liegt an jedem Zweig dieselbe Spannung. Der Strom teilt sich dagegen auf: Durch den kleineren Widerstand fließt mehr Strom als durch einen größeren Widerstand.
Der Gesamtwiderstand wird in der Parallelschaltung kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Das wirkt am Anfang ungewohnt, passt aber zur Idee dahinter: Jeder zusätzliche Zweig bietet dem Strom einen weiteren Weg. Der Gesamtleitwert steigt, der Gesamtwiderstand sinkt. Im Beispiel mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω ergibt sich deshalb 59,98 Ω. Der Wert liegt unter 100 Ω, obwohl kein einzelner Widerstand so klein ist.
Wie lautet die Formel, um den Gesamtwiderstand der Parallelschaltung zu berechnen?
Bei parallel geschalteten Widerständen addierst du nicht die Widerstände selbst, sondern ihre Kehrwerte. In Worten: Du bildest zu jedem Widerstand den Kehrwert, addierst diese Werte und bildest vom Ergebnis wieder den Kehrwert. Als Formel steht das für:
1/R_ges = 1/R₁ + 1/R₂ + … + 1/Rₙ
Für genau zwei Widerstände kannst du die Kurzform verwenden:
R_ges = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂)
Ein Beispiel mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω:
- 1/R_ges = 1/100 + 1/220 + 1/470 = 0,016673 1/Ω
- R_ges = 1 ÷ 0,016673 = 59,9768 Ω
- Mit 12 V ergibt sich I_ges = 12 V ÷ 59,9768 Ω = 0,2001 A
- Die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W
Der Leitwert ist dabei die Gegenrichtung zum Widerstand. Im Beispiel ist der Gesamtleitwert 16,67 mS. Das passt zur Rechnung: Mehr parallele Zweige bedeuten mehr Leitwert. Bei der Reihenschaltung ist es genau andersherum, dort addierst du die Widerstände direkt.
Wie teilt sich der Strom in der Parallelschaltung auf?
In einer Parallelschaltung liegt an jedem Widerstand dieselbe Spannung an. Der Strom durch einen Zweig ergibt sich jeweils aus Iᵢ = U ÷ Rᵢ. Ein kleiner Widerstand bekommt also bei gleicher Spannung den größeren Stromanteil.
Beim Beispiel 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω an 12 V fließt insgesamt 0,2001 A. Die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W. Die Ausgabe zeigt außerdem die einzelnen Zweige: Beim 100 Ω-Zweig ist der Strom am größten, beim 470 Ω-Zweig am kleinsten. Das ist genau der typische Effekt einer Parallelschaltung.
Ein weiteres Beispiel: 100 Ω und 220 Ω parallel an 12 V ergeben 68,75 Ω. Der Gesamtstrom ist 0,1745 A, die Gesamtleistung 2,0945 W. Mit 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω sinkt der Gesamtwiderstand auf 59,98 Ω, der Gesamtstrom steigt auf 0,2001 A. Der zusätzliche Zweig senkt also den Gesamtwiderstand und erhöht den Strom aus der Quelle.
Wenn du mit Leistung arbeitest, prüfe nicht nur den Gesamtwert. Jeder einzelne Widerstand muss die Leistung in seinem Zweig vertragen. Bei 330 Ω und 1 kΩ an 230 V ergibt die Rechnung 248,1 Ω, 0,927 A und 213,203 W. Solche Werte sind kein Steckbrett-Thema; bei Netzspannung brauchst du eine dafür geeignete Schaltung und sichere Bauteile.
Typische Beispiele für Widerstände parallel berechnen
Ein paar häufige Fälle zeigen gut, wie sich die Werte verhalten:
| Parallelschaltung | Spannung | Gesamtwiderstand | Gesamtstrom | Gesamtleistung |
|---|---|---|---|---|
| 100 Ω ∥ 220 Ω | 12 V | 68,75 Ω | 0,1745 A | 2,0945 W |
| 100 Ω ∥ 220 Ω ∥ 470 Ω | 12 V | 59,98 Ω | 0,2001 A | 2,4009 W |
| 1 kΩ ∥ 2,2 kΩ ∥ 4,7 kΩ | 12 V | 599,8 Ω | 0,02001 A | 0,2401 W |
| 10 Ω ∥ 10 Ω ∥ 10 Ω ∥ 10 Ω | 12 V | 2,5 Ω | 4,8 A | 57,6 W |
Bei gleichen Widerständen ist die Rechnung besonders übersichtlich: Der Gesamtwiderstand ist der Einzelwiderstand geteilt durch die Anzahl. Zwei gleiche 330 Ω parallel ergeben 165 Ω. In der Tabelle für gleiche Widerstände findest du zum Beispiel auch 100 Ω parallel mit 100 Ω als 50 Ω und 1 kΩ parallel mit 1 kΩ als 500 Ω.
Bei zwei ungleichen Widerständen lohnt sich die Kurzformel. 1 kΩ und 2,2 kΩ parallel ergeben 687,5 Ω. Das liegt näher am kleineren Widerstand, weil der kleinere Zweig stärker zum Gesamtleitwert beiträgt.
Parallelschaltung, Reihenschaltung und fehlender Parallelwiderstand
Die Reihenschaltung verhält sich anders als die Parallelschaltung. In Reihe fließt durch alle Widerstände derselbe Strom, die Spannung teilt sich im Verhältnis der Widerstände auf. Die Widerstände addieren sich direkt. Bei 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω in Reihe ergibt sich 790 Ω. Bei denselben Werten parallel ergibt sich 59,98 Ω. Das ist ein großer Unterschied und eine häufige Fehlerquelle.
Wenn du einen vorhandenen Widerstand gezielt verkleinern möchtest, kannst du einen zweiten Widerstand parallel schalten. Die Formel dafür lautet:
Rₓ = R · R_ziel ÷ (R − R_ziel)
Beispiel: Aus 1 kΩ sollen 680 Ω werden. Rechnerisch brauchst du 2.125 Ω parallel. Als E24-Normwert liegt 2.200 Ω nahe. Damit erreichst du 687,5 Ω, die Abweichung vom Ziel beträgt 1,1 %. Bei 470 Ω auf 330 Ω ergibt die Rechnung 1.107,86 Ω; der nächste Normwert ist 1.100 Ω und der erreichte Gesamtwiderstand 329,2994 Ω.
Wichtig in der Praxis: Der Zielwert muss kleiner sein als der vorhandene Widerstand. Parallel schalten kann einen Widerstand nur verringern. Wenn dein Ergebnis größer werden soll, brauchst du keine Parallelschaltung, sondern eine andere Schaltung.
Häufige Fehler beim Parallelwiderstand berechnen
Der häufigste Fehler ist, Widerstände in der Parallelschaltung einfach zu addieren. Das wäre die Reihenschaltung. Parallel addierst du Leitwerte beziehungsweise Kehrwerte. Wenn du 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel rechnest und bei 790 Ω landest, hast du die Reihenschaltung gerechnet.
Auch Einheiten verursachen schnell falsche Ergebnisse. 1 kΩ ist nicht dasselbe wie 1 Ω. Der Rechner versteht Eingaben wie 4,7k, 2k2 oder 1M. Achte trotzdem darauf, dass alle Werte gemeint sind, wie du sie eingibst.
Weitere Praxistipps:
- Der Gesamtwiderstand muss kleiner sein als der kleinste Einzelwiderstand. Ist er größer, passt die Schaltungsart oder die Eingabe nicht.
- Ohne angelegte Spannung bekommst du den Widerstand, aber keine sinnvolle Strom- und Leistungsbewertung.
- Bei Leistungswerten zählt jeder Zweig. Ein hoher Gesamtwert kann bedeuten, dass einzelne Widerstände stark belastet werden.
- Normwerte wie E12 oder E24 treffen rechnerische Zielwerte oft nicht exakt. Deshalb ist der erreichte Gesamtwiderstand der Wert, mit dem du weiterplanst.
Tabellen zum Nachschlagen
Zwei Widerstände parallel: Tabelle für gängige Werte
| R₁ ∥ R₂ | 10 Ω | 22 Ω | 47 Ω | 100 Ω | 220 Ω | 330 Ω | 470 Ω | 1 kΩ | 2,2 kΩ | 4,7 kΩ | 10 kΩ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 10 Ω | 5 Ω | 6,875 Ω | 8,246 Ω | 9,091 Ω | 9,565 Ω | 9,706 Ω | 9,792 Ω | 9,901 Ω | 9,955 Ω | 9,979 Ω | 9,99 Ω |
| 22 Ω | 6,875 Ω | 11 Ω | 14,99 Ω | 18,03 Ω | 20 Ω | 20,63 Ω | 21,02 Ω | 21,53 Ω | 21,78 Ω | 21,9 Ω | 21,95 Ω |
| 47 Ω | 8,246 Ω | 14,99 Ω | 23,5 Ω | 31,97 Ω | 38,73 Ω | 41,14 Ω | 42,73 Ω | 44,89 Ω | 46,02 Ω | 46,53 Ω | 46,78 Ω |
| 100 Ω | 9,091 Ω | 18,03 Ω | 31,97 Ω | 50 Ω | 68,75 Ω | 76,74 Ω | 82,46 Ω | 90,91 Ω | 95,65 Ω | 97,92 Ω | 99,01 Ω |
| 220 Ω | 9,565 Ω | 20 Ω | 38,73 Ω | 68,75 Ω | 110 Ω | 132 Ω | 149,9 Ω | 180,3 Ω | 200 Ω | 210,2 Ω | 215,3 Ω |
| 330 Ω | 9,706 Ω | 20,63 Ω | 41,14 Ω | 76,74 Ω | 132 Ω | 165 Ω | 193,9 Ω | 248,1 Ω | 287 Ω | 308,3 Ω | 319,5 Ω |
| 470 Ω | 9,792 Ω | 21,02 Ω | 42,73 Ω | 82,46 Ω | 149,9 Ω | 193,9 Ω | 235 Ω | 319,7 Ω | 387,3 Ω | 427,3 Ω | 448,9 Ω |
| 1 kΩ | 9,901 Ω | 21,53 Ω | 44,89 Ω | 90,91 Ω | 180,3 Ω | 248,1 Ω | 319,7 Ω | 500 Ω | 687,5 Ω | 824,6 Ω | 909,1 Ω |
| 2,2 kΩ | 9,955 Ω | 21,78 Ω | 46,02 Ω | 95,65 Ω | 200 Ω | 287 Ω | 387,3 Ω | 687,5 Ω | 1,1 kΩ | 1,499 kΩ | 1,803 kΩ |
| 4,7 kΩ | 9,979 Ω | 21,9 Ω | 46,53 Ω | 97,92 Ω | 210,2 Ω | 308,3 Ω | 427,3 Ω | 824,6 Ω | 1,499 kΩ | 2,35 kΩ | 3,197 kΩ |
| 10 kΩ | 9,99 Ω | 21,95 Ω | 46,78 Ω | 99,01 Ω | 215,3 Ω | 319,5 Ω | 448,9 Ω | 909,1 Ω | 1,803 kΩ | 3,197 kΩ | 5 kΩ |
Gleiche Widerstände parallel: Gesamtwiderstand R ÷ n
| Anzahl n | je 10 Ω | je 100 Ω | je 220 Ω | je 330 Ω | je 470 Ω | je 1 kΩ | je 10 kΩ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | 5 Ω | 50 Ω | 110 Ω | 165 Ω | 235 Ω | 500 Ω | 5 kΩ |
| 3 | 3,333 Ω | 33,33 Ω | 73,33 Ω | 110 Ω | 156,7 Ω | 333,3 Ω | 3,333 kΩ |
| 4 | 2,5 Ω | 25 Ω | 55 Ω | 82,5 Ω | 117,5 Ω | 250 Ω | 2,5 kΩ |
| 5 | 2 Ω | 20 Ω | 44 Ω | 66 Ω | 94 Ω | 200 Ω | 2 kΩ |
| 6 | 1,667 Ω | 16,67 Ω | 36,67 Ω | 55 Ω | 78,33 Ω | 166,7 Ω | 1,667 kΩ |
| 8 | 1,25 Ω | 12,5 Ω | 27,5 Ω | 41,25 Ω | 58,75 Ω | 125 Ω | 1,25 kΩ |
| 10 | 1 Ω | 10 Ω | 22 Ω | 33 Ω | 47 Ω | 100 Ω | 1 kΩ |
Welchen Widerstand parallel schalten? Tabelle für 1 kΩ
| Ziel | Rechnerisch | E12 | E24 | Ergebnis mit E24 |
|---|---|---|---|---|
| 900 Ω | 9 kΩ | 8,2 kΩ | 9,1 kΩ | 901 Ω |
| 820 Ω | 4,556 kΩ | 4,7 kΩ | 4,7 kΩ | 824,6 Ω |
| 750 Ω | 3 kΩ | 3,3 kΩ | 3 kΩ | 750 Ω |
| 680 Ω | 2,125 kΩ | 2,2 kΩ | 2,2 kΩ | 687,5 Ω |
| 600 Ω | 1,5 kΩ | 1,5 kΩ | 1,5 kΩ | 600 Ω |
| 560 Ω | 1,273 kΩ | 1,2 kΩ | 1,3 kΩ | 565,2 Ω |
| 500 Ω | 1 kΩ | 1 kΩ | 1 kΩ | 500 Ω |
| 470 Ω | 886,8 Ω | 820 Ω | 910 Ω | 476,4 Ω |
| 400 Ω | 666,7 Ω | 680 Ω | 680 Ω | 404,8 Ω |
| 330 Ω | 492,5 Ω | 470 Ω | 510 Ω | 337,7 Ω |
| 250 Ω | 333,3 Ω | 330 Ω | 330 Ω | 248,1 Ω |
| 220 Ω | 282,1 Ω | 270 Ω | 270 Ω | 212,6 Ω |
| 100 Ω | 111,1 Ω | 120 Ω | 110 Ω | 99,1 Ω |
Parallel- und Reihenschaltung: Formeln für R, C und L
| Bauteil | Parallel | Reihe | Beispiel 2 × gleiche Werte |
|---|---|---|---|
| Widerstand R | 1/R = 1/R₁ + 1/R₂ + … | R = R₁ + R₂ + … | parallel 50 Ω, Reihe 200 Ω (je 100 Ω) |
| Leitwert G | G = G₁ + G₂ + … | 1/G = 1/G₁ + 1/G₂ + … | parallel 20 mS, Reihe 5 mS (je 10 mS) |
| Kondensator C | C = C₁ + C₂ + … | 1/C = 1/C₁ + 1/C₂ + … | parallel 20 µF, Reihe 5 µF (je 10 µF) |
| Spule L (ohne Kopplung) | 1/L = 1/L₁ + 1/L₂ + … | L = L₁ + L₂ + … | parallel 5 mH, Reihe 20 mH (je 10 mH) |
Beispiele zum Ausprobieren
Häufige Fragen
Wie berechnet man den Gesamtwiderstand bei einer Parallelschaltung?
Du berechnest den Gesamtwiderstand über die Kehrwerte: 1/R_ges = 1/R₁ + 1/R₂ + … + 1/Rₙ. Danach bildest du den Kehrwert der Summe. Für zwei Widerstände geht auch R_ges = R₁·R₂ ÷ (R₁ + R₂).
Was ergeben 100 Ω und 220 Ω parallel?
100 Ω und 220 Ω parallel ergeben 68,75 Ω. Bei 12 V liegt der Gesamtstrom bei 0,1745 A und die Gesamtleistung bei 2,0945 W. Der Gesamtwiderstand ist kleiner als 100 Ω, weil beide Zweige gemeinsam mehr Leitwert liefern.
Was ergeben 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel?
100 Ω, 220 Ω und 470 Ω parallel ergeben 59,98 Ω. Genauer steht in der Rechnung 59,9768 Ω. Bei 12 V fließen insgesamt 0,2001 A, die Gesamtleistung beträgt 2,4009 W und der Gesamtleitwert ist 16,67 mS.
Warum ist der Gesamtwiderstand in der Parallelschaltung kleiner?
Der Gesamtwiderstand wird kleiner, weil jeder zusätzliche parallele Zweig einen weiteren Strompfad bereitstellt. Mathematisch addieren sich die Leitwerte, nicht die Widerstände. Deshalb ergeben 100 Ω und 220 Ω parallel 68,75 Ω, also weniger als der kleinere Einzelwiderstand.
Welche Spannung liegt an parallelen Widerständen an?
An parallelen Widerständen liegt dieselbe Spannung an. Wenn die Quelle 12 V liefert, liegen an jedem parallelen Zweig 12 V. Unterschiedlich ist der Strom: Durch den kleineren Widerstand fließt bei gleicher Spannung mehr Strom als durch einen größeren Widerstand.
Was ist der Unterschied zwischen Parallelschaltung und Reihenschaltung bei Widerständen?
In der Reihenschaltung addieren sich die Widerstände direkt. 100 Ω, 220 Ω und 470 Ω in Reihe ergeben 790 Ω. Parallel ergeben dieselben Werte 59,98 Ω. In Reihe ist der Strom überall gleich, parallel ist die Spannung an allen Zweigen gleich.
Welchen Widerstand muss ich parallel zu 1 kΩ schalten, um 680 Ω zu bekommen?
Zu 1 kΩ brauchst du rechnerisch 2.125 Ω parallel, um 680 Ω zu erreichen. Mit dem E24-Normwert 2.200 Ω ergibt sich stattdessen 687,5 Ω. Die Abweichung vom Ziel beträgt 1,1 %, was du bei der Bauteilauswahl berücksichtigen musst.
Was passiert bei gleichen Widerständen in Parallelschaltung?
Bei gleichen Widerständen teilt sich der Wert durch die Anzahl der parallelen Zweige. Zwei gleiche 330 Ω ergeben 165 Ω. Vier gleiche 10 Ω ergeben 2,5 Ω. Gleichzeitig teilt sich der Strom gleichmäßig auf, weil alle Zweige denselben Widerstand haben.
Quellen und Prüfung
- University Physics Volume 2, 10.2 Resistors in Series and Parallel - OpenStax, Rice University
- E series of preferred numbers (Normreihen nach IEC 60063) - Wikipedia
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Parallelschaltung-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/physik/parallelschaltung-rechner

