LED-Vorwiderstand-Rechner

LED-Vorwiderstand berechnen: Rote LED an 5 V mit 20 mA braucht 150 Ω und 60 mW. Mit E12/E24-Normwert, Farbringen, mehreren LEDs und Tabellen für 12 V.

Stand 23.09.2026Quelle: Elektronik-Kompendium.deVon Sebastian Wiercinski

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USB und Arduino 5 V, Raspberry Pi 3,3 V, 9-V-Block, Auto 12 V (im Betrieb bis 14,4 V - damit rechnen).

Typische Werte bei 20 mA. Der genaue Wert steht im Datenblatt als U_F oder V_F.

LEDs in Reihe teilen sich einen Widerstand. Parallel geschaltete LEDs brauchen je einen eigenen.

Standard-LEDs: höchstens 20 mA, 5 bis 10 mA reichen meist. Low-Current-LEDs: 2 mA.

Jeder Strang bekommt seinen eigenen Vorwiderstand. Nur für Gesamtstrom und Gesamtleistung.

Vorwiderstand (rechnerisch)150,0 Ω
Normwert E12 (nächstgrößer)
150 Ω (damit 20 mA)
Normwert E24 (nächstgrößer)
150 Ω (damit 20 mA)
Farbringe des E12-Werts?
Braun - Grün - Braun - Gold
Verlustleistung am Widerstand
60,0 mW
Belastbarkeit wählen
1/8 W (0,125 W), denn mit doppelter Reserve sind 120 mW nötig
Spannung am Widerstand
3,00 V
Anteil der Leistung in den LEDs?
40 %
Gesamtstrom aus der Quelle
20,0 mA
Gesamtleistung
100 mW
Maximal in Reihe an dieser Spannung
2 LEDs mit 2 V (Rot) - jede weitere braucht mehr Spannung
Einschätzung
Passt: 3 V Reserve am Widerstand halten den Strom stabil.
Normwerte in der Nähe und der Strom, der damit fließt
WiderstandReiheLED-StromVerlustleistungHinweis
120 ΩE12 und E2425 mA75 mWmehr Strom als gewünscht
130 ΩE2423,1 mA69,2 mWmehr Strom als gewünscht
150 ΩE12 und E2420 mA60 mWgenau passend
160 ΩE2418,8 mA56,2 mWsicher, etwas dunkler
180 ΩE12 und E2416,7 mA50 mWsicher, etwas dunkler
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Spannung am Widerstand: U_R = 5,00 V − 1 · 2,00 V = 3,00 V
  2. R = U_R ÷ I = 3,00 V ÷ 0,0200 A = 150 Ω
  3. Nächstgrößerer Normwert: 150 Ω (E12) bzw. 150 Ω (E24) - größer, damit der Strom nicht über 20 mA steigt
  4. P = U_R · I = 3,00 V · 0,0200 A = 60 mW

Warum braucht eine LED einen Vorwiderstand?

Eine LED verhält sich nicht wie eine Glühlampe. Sobald ihre Flussspannung erreicht ist, steigt der Strom stark an. Der Vorwiderstand begrenzt diesen Strom und nimmt die überschüssige Spannung auf. Ohne diese Begrenzung kann die LED sehr hell aufleuchten, heiß werden oder ausfallen.

Für die Rechnung brauchst du die Versorgungsspannung, die Flussspannung der LED, die Anzahl der LEDs in Reihe und den gewünschten LED-Strom. Beim Strom lohnt sich ein kurzer Praxischeck: Viele Standard-LEDs werden zwar mit 20 mA betrieben, leuchten aber bei 5 bis 10 mA oft schon gut sichtbar. Low-Current-LEDs sind für 2 mA gedacht. Der genaue zulässige Strom steht im Datenblatt der LED.

Die Flussspannung hängt stark von der Farbe ab. Rot liegt typisch bei 2 V, gelb bei 2,1 V, klassisch grün bei 2,2 V, blau und weiß bei 3,2 V, UV bei 3,7 V und infrarot bei 1,3 V. Das sind typische Werte. Wenn du eine bestimmte LED sicher auslegen willst, nimm den Datenblattwert U_F oder V_F statt nur die Farbe.

Wie kann man den LED-Vorwiderstand berechnen?

Die Formel lautet in Worten: Ziehe von der Versorgungsspannung die Flussspannungen aller LEDs in Reihe ab und teile die verbleibende Spannung durch den gewünschten LED-Strom. Als Formel: R = (U_B - n · U_F) ÷ I_F. Die Verlustleistung am Widerstand berechnest du mit P_R = (U_B - n · U_F) · I_F.

Beispiel: Eine rote LED mit 2,00 V Flussspannung soll an 5,00 V mit 20 mA betrieben werden. Am Widerstand bleiben 3,00 V übrig. Die Rechnung ist 3,00 V ÷ 0,0200 A = 150 Ω. Die Verlustleistung liegt bei 60 mW.

Bei diesem Beispiel passt der Normwert direkt: E12 und E24 liefern jeweils 150 Ω, damit fließen 20 mA. Die Farbringe des E12-Werts sind Braun - Grün - Braun - Gold. Für die Belastbarkeit wird 1/8 W (0,125 W) gewählt, denn mit doppelter Reserve sind 120 mW nötig.

Der Rechner nimmt dir die Auswahl des nächstgrößeren Normwerts ab und zeigt zusätzlich Strom, Leistung, Farbringe und eine Einschätzung an.

Welcher Vorwiderstand für LED an 5 V, 9 V, 12 V und 24 V?

Der passende Widerstand hängt stark davon ab, wie viel Spannung am Widerstand übrig bleibt. Bei einer roten LED an 5 V und 20 mA sind es 150,0 Ω rechnerisch. Der Normwert ist 150 Ω, die Verlustleistung am Widerstand liegt bei 60,0 mW.

An 12 V sieht dieselbe rote LED anders aus: Rechnerisch ergeben sich 500,0 Ω. In E12 ist der nächstgrößere Wert 560 Ω, damit fließen 17,9 mA. In E24 ist 510 Ω möglich, damit fließen 19,6 mA. Die Verlustleistung liegt bei 200,0 mW, als Belastbarkeit passt 1/2 W (0,5 W), denn mit doppelter Reserve sind 400 mW nötig.

An 24 V wird die Leistung am Widerstand deutlich größer. Für eine rote LED bei 20 mA ergeben sich 1.100,0 Ω. E12 wählt 1,2 kΩ mit 18,3 mA, E24 wählt 1,1 kΩ mit 20 mA. Die Verlustleistung beträgt 440,0 mW, deshalb wird 1 W gewählt, denn mit doppelter Reserve sind 880 mW nötig.

Auch die LED-Farbe verändert das Ergebnis. Eine blaue LED an 12 V bei 20 mA braucht rechnerisch 440,0 Ω. Der Normwert ist 470 Ω, damit fließen 18,7 mA. Eine weiße LED an 5 V bei 10 mA braucht 180,0 Ω; der Normwert ist 180 Ω und die Verlustleistung liegt bei 18,0 mW. Für eine weiße LED am 9-V-Block bei 20 mA ergeben sich 290,0 Ω. E12 nimmt 330 Ω mit 17,6 mA, E24 nimmt 300 Ω mit 19,3 mA.

LEDs in Reihe und parallel richtig auslegen

LEDs in Reihe teilen sich einen gemeinsamen Vorwiderstand. In der Formel werden dann die Flussspannungen addiert. Zwei rote LEDs an 12 V bei 20 mA ergeben rechnerisch 400,0 Ω. Der E12-Normwert ist 470 Ω mit 17 mA, der E24-Normwert 430 Ω mit 18,6 mA. Am Widerstand fallen 8,00 V ab, die Verlustleistung liegt bei 160,0 mW.

Bei mehr LEDs in Reihe wird der Widerstand kleiner, solange noch genug Spannung für den Widerstand übrig bleibt. Vier weiße LEDs an 24 V bei 20 mA brauchen rechnerisch 560,0 Ω. E12 und E24 treffen mit 560 Ω genau, die Verlustleistung liegt bei 224,0 mW. Die Einschätzung ist günstig, weil 11,2 V Reserve am Widerstand bleiben.

Parallel ist anders: Gleiche Stränge parallel bekommen je einen eigenen Vorwiderstand. Zwei parallele Stränge mit je einer blauen LED an 12 V bei 20 mA brauchen pro Strang 470 Ω. Pro Strang fließen damit 18,7 mA. Der Gesamtstrom aus der Quelle beträgt 40,0 mA und die Gesamtleistung 480 mW. Ein gemeinsamer Widerstand für parallel geschaltete LEDs ist riskant, weil sich der Strom nicht sauber verteilt.

Typische Fehler beim LED-Vorwiderstand berechnen

Der häufigste Fehler ist ein zu kleiner Widerstand. Beim Beispiel weiße LED am 9-V-Block liegt der rechnerische Wert bei 290,0 Ω. 270 Ω lässt 21,5 mA fließen und ist damit mehr Strom als gewünscht. 300 Ω aus E24 ergibt 19,3 mA und ist sicher, 330 Ω aus E12 ergibt 17,6 mA und ist etwas dunkler.

Der nächste Fehler ist die Verlustleistung zu unterschätzen. Bei einer UV-LED an 24 V und 30 mA ergeben sich 676,7 Ω rechnerisch. Der Normwert ist 680 Ω, damit fließen 29,9 mA. Am Widerstand fallen 20,30 V ab, die Verlustleistung beträgt 609,0 mW. Als Belastbarkeit werden 2 W gewählt, denn mit doppelter Reserve sind 1.218 mW nötig.

Achte außerdem auf die echte Versorgungsspannung. USB und typische Mikrocontroller-Schaltungen sind oft gut vorhersehbar, Akkus und Fahrzeugnetze können stärker schwanken. Der Hinweis im Eingabefeld nennt beim Auto 12 V im Betrieb bis 14,4 V - damit solltest du rechnen, wenn die LED dauerhaft zuverlässig laufen soll.

Wenn der Widerstand größer gewählt wird, sinkt der Strom und die LED wird dunkler. Das ist meist sicher. Wenn der Widerstand kleiner gewählt wird, steigt der Strom. Das kann die LED überlasten und erhöht die Wärme im Widerstand.

Tabellen zum Nachschlagen

LED-Vorwiderstand bei 3,3 V, 5 V, 9 V, 12 V und 24 V (20 mA)

Rechnerischer Wert → nächstgrößerer E12-Normwert, je eine LED
LED (U_F)3,3 V5 V9 V12 V24 V
Rot (2 V)65 Ω → 68 Ω150 Ω → 150 Ω350 Ω → 390 Ω500 Ω → 560 Ω1.100 Ω → 1,2 kΩ
Gelb (2,1 V)60 Ω → 68 Ω145 Ω → 150 Ω345 Ω → 390 Ω495 Ω → 560 Ω1.095 Ω → 1,2 kΩ
Grün (klassisch, gelbgrün) (2,2 V)55 Ω → 56 Ω140 Ω → 150 Ω340 Ω → 390 Ω490 Ω → 560 Ω1.090 Ω → 1,2 kΩ
Grün (hell, InGaN) (3,2 V)5 Ω → 5,6 Ω90 Ω → 100 Ω290 Ω → 330 Ω440 Ω → 470 Ω1.040 Ω → 1,2 kΩ
Blau (3,2 V)5 Ω → 5,6 Ω90 Ω → 100 Ω290 Ω → 330 Ω440 Ω → 470 Ω1.040 Ω → 1,2 kΩ
Weiß (3,2 V)5 Ω → 5,6 Ω90 Ω → 100 Ω290 Ω → 330 Ω440 Ω → 470 Ω1.040 Ω → 1,2 kΩ

LED-Vorwiderstand bei 3,3 V, 5 V, 9 V, 12 V und 24 V (10 mA)

Rechnerischer Wert → nächstgrößerer E12-Normwert, je eine LED
LED (U_F)3,3 V5 V9 V12 V24 V
Rot (2 V)130 Ω → 150 Ω300 Ω → 330 Ω700 Ω → 820 Ω1.000 Ω → 1 kΩ2.200 Ω → 2,2 kΩ
Gelb (2,1 V)120 Ω → 120 Ω290 Ω → 330 Ω690 Ω → 820 Ω990 Ω → 1 kΩ2.190 Ω → 2,2 kΩ
Grün (klassisch, gelbgrün) (2,2 V)110 Ω → 120 Ω280 Ω → 330 Ω680 Ω → 680 Ω980 Ω → 1 kΩ2.180 Ω → 2,2 kΩ
Grün (hell, InGaN) (3,2 V)10 Ω → 10 Ω180 Ω → 180 Ω580 Ω → 680 Ω880 Ω → 1 kΩ2.080 Ω → 2,2 kΩ
Blau (3,2 V)10 Ω → 10 Ω180 Ω → 180 Ω580 Ω → 680 Ω880 Ω → 1 kΩ2.080 Ω → 2,2 kΩ
Weiß (3,2 V)10 Ω → 10 Ω180 Ω → 180 Ω580 Ω → 680 Ω880 Ω → 1 kΩ2.080 Ω → 2,2 kΩ

Mehrere LEDs in Reihe an 12 V (20 mA)

Vorwiderstand und Verlustleistung je Strang; "-" = Spannung reicht nicht
LEDs in ReiheRot (2,0 V)Weiß/Blau (3,2 V)
1560 Ω (200 mW)470 Ω (176 mW)
2470 Ω (160 mW)330 Ω (112 mW)
3330 Ω (120 mW)120 Ω (48 mW)
4220 Ω (80 mW)-
5100 Ω (40 mW)-
6--
8--
10--

Mehrere LEDs in Reihe an 24 V (20 mA)

Vorwiderstand und Verlustleistung je Strang; "-" = Spannung reicht nicht
LEDs in ReiheRot (2,0 V)Weiß/Blau (3,2 V)
11,2 kΩ (440 mW)1,2 kΩ (416 mW)
21 kΩ (400 mW)1 kΩ (352 mW)
31 kΩ (360 mW)820 Ω (288 mW)
4820 Ω (320 mW)560 Ω (224 mW)
5820 Ω (280 mW)470 Ω (160 mW)
6680 Ω (240 mW)270 Ω (96 mW)
8470 Ω (160 mW)-
10220 Ω (80 mW)-

Flussspannung von LEDs nach Farbe

Typische Werte und übliche Spanne; maßgeblich ist das Datenblatt. Reihe: mit mindestens 1 V am Vorwiderstand
FarbeTypischSpanneMax. in Reihe an 12 V
Rot2 V1,6 bis 2,2 V5
Orange2 V1,8 bis 2,2 V5
Gelb2,1 V1,9 bis 2,5 V5
Grün (klassisch, gelbgrün)2,2 V1,9 bis 2,5 V5
Grün (hell, InGaN)3,2 V2,7 bis 3,5 V3
Blau3,2 V2,7 bis 3,5 V3
Weiß3,2 V2,7 bis 3,5 V3
UV3,7 V3,1 bis 4,5 V2
Infrarot1,3 V1,2 bis 1,8 V8

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LED-Vorwiderstand-Rechner: Der LED-Vorwiderstand ist R = (U − n · U_F) ÷ I. Eine rote LED (2,0 V) an 5 V mit 20 mA braucht (5 − 2) V ÷ 0,02 A = 150 Ω und setzt 60 mW in Wärme um; eine weiße LED (3,2 V) an 12 V braucht 440 Ω, also den nächstgrößeren Normwert 470 Ω.
Auf einen Blick
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LED-Vorwiderstand bei 3,3 V, 5 V, 9 V, 12 V und 24 V (20 mA) (Tabelle)
LED-Vorwiderstand bei 3,3 V, 5 V, 9 V, 12 V und 24 V (20 mA)
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Häufige Fragen

Wie lautet die Formel für den LED-Vorwiderstand?

Die Formel lautet R = (U_B - n · U_F) ÷ I_F. Du ziehst also die Flussspannung aller LEDs in Reihe von der Versorgungsspannung ab und teilst durch den gewünschten LED-Strom. Die Verlustleistung berechnest du mit P_R = (U_B - n · U_F) · I_F.

Welcher Vorwiderstand für eine rote LED an 5 V bei 20 mA?

Für eine rote LED an 5 V bei 20 mA brauchst du 150 Ω. Rechnerisch sind es 150,0 Ω, E12 und E24 treffen denselben Wert. Am Widerstand fallen 3,00 V ab, die Verlustleistung beträgt 60,0 mW. Die Farbringe sind Braun - Grün - Braun - Gold.

Welcher Vorwiderstand für eine rote LED an 12 V bei 20 mA?

Für eine rote LED an 12 V bei 20 mA ergeben sich rechnerisch 500,0 Ω. In E12 nimmst du 560 Ω, damit fließen 17,9 mA. In E24 passt 510 Ω mit 19,6 mA. Die Verlustleistung beträgt 200,0 mW, als Belastbarkeit ist 1/2 W (0,5 W) angegeben.

Welcher Vorwiderstand für eine blaue LED an 12 V?

Für eine blaue LED an 12 V bei 20 mA ergeben sich 440,0 Ω rechnerisch. Der nächstgrößere Normwert ist 470 Ω, damit fließen 18,7 mA. Die Verlustleistung liegt bei 176,0 mW, und die Farbringe des E12-Werts sind Gelb - Violett - Braun - Gold.

Welcher Widerstand für eine weiße LED an 5 V bei 10 mA?

Für eine weiße LED an 5 V bei 10 mA brauchst du 180 Ω. Der rechnerische Wert ist 180,0 Ω, E12 und E24 liefern 180 Ω. Die Verlustleistung beträgt 18,0 mW. Als Belastbarkeit ist 1/16 W (0,063 W) angegeben, weil mit doppelter Reserve 36 mW nötig sind.

Brauchen parallele LEDs jeweils einen eigenen Vorwiderstand?

Ja, parallele LED-Stränge brauchen jeweils einen eigenen Vorwiderstand. Bei zwei parallelen Strängen mit je einer blauen LED an 12 V wird pro Strang 470 Ω gewählt. Pro Strang fließen 18,7 mA, insgesamt zieht die Quelle 40,0 mA. So verteilt sich der Strom deutlich kontrollierter.

Was passiert, wenn der LED-Vorwiderstand zu klein ist?

Ein zu kleiner LED-Vorwiderstand lässt mehr Strom fließen als geplant. Beim Beispiel weiße LED am 9-V-Block ergeben 270 Ω bereits 21,5 mA, obwohl 20 mA gewünscht sind. 300 Ω ergeben 19,3 mA und sind die sichere E24-Wahl. Mehr Strom bedeutet mehr Wärme und mehr Belastung für die LED.

Welche Leistung muss ein LED-Vorwiderstand aushalten?

Die Leistung hängt von Spannung am Widerstand und Strom ab. Bei einer UV-LED an 24 V und 30 mA beträgt die Verlustleistung 609,0 mW. Der Rechner wählt dafür 2 W, denn mit doppelter Reserve sind 1.218 mW nötig. Bei höheren Versorgungsspannungen wird dieser Punkt schnell relevant.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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