Kündigungsfrist-Rechner

Kündigungsfrist berechnen: Zugang 29.08.2026, 4 Wochen zum 15./Monatsende → Ende 30.09.2026. Mit Staffel nach Betriebszugehörigkeit, Probezeit und TVöD.

Stand 23.09.2026Quelle: Bundesministerium der JustizVon Sebastian Wiercinski

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Wer kündigt?

Steht im Arbeitsvertrag nur "gesetzliche Kündigungsfrist" oder nichts, gilt § 622 BGB. Im öffentlichen Dienst gilt meist § 34 TVöD bzw. TV-L.

Der Tag, an dem die Kündigung beim Empfänger ankommt (Übergabe oder Briefkasten zu üblichen Zeiten) - nicht das Datum im Schreiben.

Viele Verträge übertragen die Staffel des § 622 Abs. 2 BGB auf beide Seiten. Ohne solche Klausel gelten für dich nur 4 Wochen.

Frühestes Ende des Arbeitsverhältnisses31.10.2026
Maßgebliche Kündigungsfrist
4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats
Rechtsgrundlage
§ 622 Abs. 1 BGB
Betriebszugehörigkeit (volle Jahre)
6 Jahre
Betriebszugehörigkeit beim Zugang
6 Jahre, 8 Monate
Spätester Zugang für diesen Termin?
03.10.2026
Kalendertage vom Zugang bis zum Ende
38 Tage
Spätestens arbeitsuchend melden bis?
26.09.2026
  • Kündigst du selbst ohne wichtigen Grund, kann die Agentur für Arbeit eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld verhängen (§ 159 SGB III).
Weitere mögliche Kündigungstermine
Ende zumKündigung muss zugehen bis
31.10.202603.10.2026
15.11.202618.10.2026
30.11.202602.11.2026
15.12.202617.11.2026
31.12.202603.12.2026
15.01.202718.12.2026
Gesetzliche Staffel bei Kündigung durch den Arbeitgeber
BetriebszugehörigkeitKündigungsfristEnde bei deinem Zugangsdatum
unter 2 Jahren4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende31.10.2026
ab 2 Jahren1 Monat zum Monatsende31.10.2026
ab 5 Jahren2 Monate zum Monatsende30.11.2026
ab 8 Jahren3 Monate zum Monatsende31.12.2026
ab 10 Jahren4 Monate zum Monatsende31.01.2027
ab 12 Jahren5 Monate zum Monatsende28.02.2027
ab 15 Jahren6 Monate zum Monatsende31.03.2027
ab 20 Jahren7 Monate zum Monatsende30.04.2027
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Zugang am 23.09.2026; Betriebszugehörigkeit 6 Jahre, 8 Monate → Frist: 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 1 BGB)
  2. Fristbeginn am Tag nach dem Zugang (§ 187 Abs. 1 BGB), Fristende 4 Wochen später am 21.10.2026 (§ 188 BGB)
  3. Nächster zulässiger Termin (zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats): 31.10.2026

Wie kannst du deine Kündigungsfrist berechnen?

Beim kündigungsfrist berechnen geht es immer um drei Punkte: Wer kündigt, welche Regel gilt und wann die Kündigung zugeht. Der Zugang ist der Tag, an dem die Kündigung beim Empfänger ankommt, etwa durch persönliche Übergabe oder im Briefkasten zu üblichen Zeiten. Das Datum im Kündigungsschreiben ist dafür nicht maßgeblich.

Im Rechner wählst du die passende Fristart aus, trägst Beginn des Arbeitsverhältnisses und Zugang der Kündigung ein und erhältst den frühesten Beendigungstermin.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts Besonderes steht oder dort nur auf die gesetzliche Kündigungsfrist verwiesen wird, rechnet man meist nach § 622 BGB. Für Arbeitnehmer gilt dann regelmäßig die Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Kündigt der Arbeitgeber, hängt die Frist stärker von der Betriebszugehörigkeit ab. Bei Tarifverträgen wie TVöD oder TV-L können andere Termine und Fristen gelten, zum Beispiel zum Quartalsende.

Wichtig: Der Rechner bildet typische Fristen ab. Er ersetzt keine Prüfung deines Arbeitsvertrags, Tarifvertrags oder einer Sonderregelung. Gerade bei Ausschlussfristen, Kündigungsschutz, Schwerbehinderung, Elternzeit oder besonderen Vertragsklauseln kann die rechtliche Bewertung abweichen.

So funktioniert die Rechnung nach § 622 BGB

Die Formel lautet in Worten: Zum Zugang der Kündigung wird die maßgebliche Frist gerechnet. Der Tag des Zugangs zählt dabei nicht mit, die Frist beginnt am Folgetag. Danach wird auf den nächsten zulässigen Kündigungstermin aufgerundet, wenn die Frist nicht genau auf einen erlaubten Termin fällt.

Ein Beispiel: Du kündigst als Arbeitnehmer, es gilt die gesetzliche Frist nach § 622 Abs. 1 BGB, das Arbeitsverhältnis begann am 01.01.2020 und die Kündigung geht am 23.09.2026 zu. Beim Zugang besteht eine Betriebszugehörigkeit von 6 Jahre, 8 Monate. Für dich gilt ohne übertragene Arbeitgeberstaffel die Frist 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats.

Der Fristbeginn liegt am Tag nach dem Zugang nach § 187 Abs. 1 BGB. Das rechnerische Fristende liegt 4 Wochen später am 21.10.2026 nach § 188 BGB. Weil bei dieser gesetzlichen Arbeitnehmerfrist nur der 15. oder das Monatsende als Kündigungstermin zulässig ist, endet das Arbeitsverhältnis nicht am rechnerischen Fristende, sondern am nächsten passenden Termin: 31.10.2026. Für diesen Termin wäre der späteste Zugang der Kündigung der 03.10.2026. Vom Zugang bis zum Ende liegen in diesem Beispiel 38 Tage.

Das zeigt den häufigsten Denkfehler: Die Frist und der Kündigungstermin sind zwei verschiedene Dinge. Erst läuft die Frist. Danach wird geprüft, ob der erreichte Tag ein zulässiger Termin ist.

Kündigungsfrist Arbeitnehmer: Warum oft 4 Wochen gelten

Wenn du selbst kündigst und nur die gesetzliche Grundregel gilt, bleibt es grundsätzlich bei 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Das gilt auch dann, wenn du schon länger im Betrieb bist. In einem Beispiel mit Beginn am 23.09.2025 und Zugang am 23.09.2026 beträgt die Betriebszugehörigkeit 1 Jahr, 0 Monate. Das früheste Ende ist der 31.10.2026, maßgeblich ist § 622 Abs. 1 BGB.

Anders kann es werden, wenn dein Arbeitsvertrag längere Fristen ausdrücklich auch auf dich als Arbeitnehmer überträgt. Dann kann die Arbeitgeberstaffel auch für deine Kündigung relevant sein. In einem Beispiel mit Beginn am 01.02.2022, Zugang am 23.09.2026 und übertragener Staffel beträgt die Betriebszugehörigkeit 4 Jahre, 7 Monate. Das Ergebnis ist 31.10.2026, die maßgebliche Frist lautet 1 Monat zum Ende eines Kalendermonats nach § 622 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB.

Auch eigene Vertragsfristen können gelten. Bei einer vertraglichen Frist von 3 Monate zum Monatsende und Zugang am 23.09.2026 endet das Arbeitsverhältnis am 31.12.2026. Bei 6 Wochen zum Monatsende und Zugang am 23.09.2026 ist im Beispiel der 30.11.2026 das früheste Ende. Lies deshalb genau, ob im Vertrag nur die gesetzliche Frist genannt wird oder ob eine eigene Regelung vereinbart ist.

Kündigungsfrist Arbeitgeber: Staffel nach Betriebszugehörigkeit

Kündigt der Arbeitgeber, verlängert § 622 Abs. 2 BGB die Kündigungsfrist mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Die Staffel arbeitet mit vollen Jahren. Bei Zugang der Kündigung zählt also, welche Stufe zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht ist.

Typische Ergebnisse aus den Beispielen:

Betriebszugehörigkeit beim Zugang Maßgebliche Frist Frühestes Ende
5 Jahre, 0 Monate 2 Monate zum Ende eines Kalendermonats 30.11.2026
10 Jahre, 0 Monate 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats 31.01.2027
10 Jahre, 5 Monate 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats 31.12.2026

Der Unterschied zwischen den letzten beiden Zeilen wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, liegt aber am Zugang der Kündigung und am zulässigen Monatsende. Im Beispiel mit 10 Jahre, 5 Monate geht die Kündigung am 29.08.2026 zu. Der späteste Zugang für das Ende am 31.12.2026 ist der 31.08.2026. Im anderen Beispiel geht die Kündigung am 23.09.2026 zu. Dort ist das früheste Ende der 31.01.2027, der späteste Zugang für diesen Termin ist der 30.09.2026.

Wenn du eine Arbeitgeberkündigung erhältst, beachte zusätzlich die kurzen Fristen für Reaktionen. In den Beispielen mit Zugang am 23.09.2026 ist der letzte Tag für eine Kündigungsschutzklage der 14.10.2026. Außerdem kann eine Meldung als arbeitsuchend erforderlich sein. Die im Rechner genannten Daten helfen dir, die nächsten Schritte zeitlich einzuordnen.

Probezeit, TVöD und TV-L: andere Regeln beim kündigungstermin berechnen

In der Probezeit gilt nach § 622 Abs. 3 BGB eine deutlich andere Logik. Bei vereinbarter Probezeit und Zugang der Kündigung am 23.09.2026 endet das Arbeitsverhältnis im Beispiel am 07.10.2026. Die maßgebliche Frist lautet 2 Wochen ohne festen Termin. Es muss also nicht auf den 15. oder das Monatsende gewartet werden. Der späteste Zugang für genau dieses Ende ist der 23.09.2026.

Im öffentlichen Dienst kommen häufig TVöD oder TV-L ins Spiel. Dort sind je nach Beschäftigungszeit andere Termine vorgesehen. Bei einer Arbeitgeberkündigung nach 6 Jahre, 3 Monate, Zugang am 23.09.2026, ergibt sich im Beispiel eine Frist von 3 Monate zum Quartalsende. Das früheste Ende ist der 31.12.2026. Bei 12 Jahre, 0 Monate nach TV-L lautet das Ergebnis 31.03.2027, maßgeblich sind 6 Monate zum Quartalsende. Dasselbe Ende ergibt sich im TVöD-Beispiel bei 12 Jahre, 8 Monate und über 40-Jährigen.

Der Begriff letzter Arbeitstag ist in der Praxis nicht immer identisch mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Urlaub, Freistellung, Krankheit oder eine individuelle Vereinbarung können beeinflussen, wann du tatsächlich das letzte Mal arbeitest. Der Rechner bestimmt den arbeitsrechtlichen Beendigungstermin nach den eingegebenen Fristen.

Typische Fehler beim kündigungsfrist berechnen

Der häufigste Fehler ist ein falsches Zugangsdatum. Wenn du das Datum aus dem Schreiben einträgst, obwohl der Brief später ankommt, kann das Ergebnis falsch sein. Maßgeblich ist der tatsächliche Zugang beim Empfänger.

Ein zweiter Fehler ist die Verwechslung von Wochenfrist und Monatsende. 4 Wochen sind nicht dasselbe wie 1 Monat. Bei der gesetzlichen Arbeitnehmerfrist wird zuerst die Wochenfrist berechnet und danach auf den 15. oder das Monatsende geschaut. Bei Arbeitgeberfristen nach der Staffel wird dagegen häufig in Monaten zum Monatsende gerechnet.

Drittens wird oft die Betriebszugehörigkeit überschätzt. Entscheidend sind volle Jahre beim Zugang der Kündigung. Im Beispiel mit Beginn am 23.09.2026 und einer noch laufenden Probezeit beträgt die Betriebszugehörigkeit 0 Jahre, 0 Monate. In einem anderen Beispiel mit Beginn am 01.01.2020 und Zugang am 23.09.2026 sind es 6 Jahre, 8 Monate.

Viertens solltest du Tarifvertrag und Arbeitsvertrag nicht übergehen. Eine vertragliche Frist von 3 Monate zum Monatsende führt bei Zugang am 23.09.2026 zu einem anderen Ergebnis als die gesetzliche Arbeitnehmerfrist. Bei TVöD und TV-L kann außerdem das Quartalsende entscheidend sein. Wenn mehrere Regelungen möglich sind, prüfe zuerst, welche tatsächlich auf dein Arbeitsverhältnis anwendbar ist.

Tabellen zum Nachschlagen

Kündigungsfristen nach § 622 BGB: Tabelle mit Beispieldaten

Arbeitgeberkündigung; Arbeitnehmer haben ohne Vertragsklausel immer 4 Wochen zum 15. oder Monatsende. Spalten: Ende des Arbeitsverhältnisses je Zugangsdatum.
BetriebszugehörigkeitFristZugang 01.10.2026Zugang 16.10.2026Zugang 02.11.2026Zugang 01.12.2026
unter 2 Jahren (und Arbeitnehmer)4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende31.10.202615.11.202630.11.202631.12.2026
ab 2 Jahren1 Monat zum Monatsende30.11.202630.11.202631.12.202631.01.2027
ab 5 Jahren2 Monate zum Monatsende31.12.202631.12.202631.01.202728.02.2027
ab 8 Jahren3 Monate zum Monatsende31.01.202731.01.202728.02.202731.03.2027
ab 10 Jahren4 Monate zum Monatsende28.02.202728.02.202731.03.202730.04.2027
ab 12 Jahren5 Monate zum Monatsende31.03.202731.03.202730.04.202731.05.2027
ab 15 Jahren6 Monate zum Monatsende30.04.202730.04.202731.05.202730.06.2027
ab 20 Jahren7 Monate zum Monatsende31.05.202731.05.202730.06.202731.07.2027

Kündigungsfristen im TVöD und TV-L (§ 34)

Gilt für beide Seiten. Spalte "Ende": Zugang am 01.10.2026.
BeschäftigungszeitFristEnde bei Zugang 01.10.2026
erste 6 Monate2 Wochen zum Monatsschluss31.10.2026
bis 1 Jahr1 Monat zum Monatsschluss30.11.2026
mehr als 1 Jahr6 Wochen zum Quartalsende31.12.2026
ab 5 Jahren3 Monate zum Quartalsende31.03.2027
ab 8 Jahren4 Monate zum Quartalsende31.03.2027
ab 10 Jahren5 Monate zum Quartalsende31.03.2027
ab 12 Jahren6 Monate zum Quartalsende30.06.2027

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Kündigungsfrist-Rechner: Die gesetzliche Grundkündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende (§ 622 BGB): Geht die Kündigung am 29.08.2026 zu, endet das Arbeitsverhältnis am 30.09.2026. Kündigt der Arbeitgeber, verlängert sich die Frist ab 2 Jahren Betriebszugehörigkeit auf bis zu 7 Monate zum Monatsende.
Auf einen Blick
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Kündigungsfristen nach § 622 BGB: Tabelle mit Beispieldaten (Tabelle)
Kündigungsfristen nach § 622 BGB: Tabelle mit Beispieldaten
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Häufige Fragen

Wie wird die Kündigungsfrist nach § 622 BGB berechnet?

Die Kündigungsfrist nach § 622 BGB wird ab dem Tag nach dem Zugang der Kündigung berechnet und dann auf den zulässigen Kündigungstermin gelegt. Bei Zugang am 23.09.2026 endet die 4-Wochen-Frist rechnerisch am 21.10.2026. Der nächste zulässige Termin ist dann der 31.10.2026.

Zählt der Tag des Zugangs zur Kündigungsfrist?

Nein, der Tag des Zugangs zählt nicht zur Kündigungsfrist. Die Frist beginnt am Folgetag nach § 187 Abs. 1 BGB. Geht die Kündigung am 23.09.2026 zu, beginnt die Frist also danach. Das ist ein häufiger Grund, warum ein gewünschter Termin nicht mehr erreicht wird.

Welche Kündigungsfrist gilt bei 10 Jahren Betriebszugehörigkeit?

Bei 10 Jahren Betriebszugehörigkeit gilt bei einer Arbeitgeberkündigung 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats. Im Beispiel mit Zugang am 23.09.2026 ist das früheste Ende der 31.01.2027. Rechtsgrundlage ist § 622 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 BGB.

Wie lang ist die Kündigungsfrist in der Probezeit?

In der Probezeit beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist 2 Wochen ohne festen Termin. Bei Zugang am 23.09.2026 endet das Arbeitsverhältnis im Beispiel am 07.10.2026. Anders als bei der Grundfrist musst du hier nicht bis zum 15. oder Monatsende warten.

Gilt für Arbeitnehmer immer die 4-Wochen-Frist?

Für Arbeitnehmer gilt gesetzlich meist 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Längere Fristen können aber durch Arbeitsvertrag gelten, wenn sie wirksam vereinbart sind. Im Beispiel mit übertragener Staffel ergibt sich 1 Monat zum Ende eines Kalendermonats statt der reinen Grundfrist.

Welche Kündigungsfrist gilt im TVöD oder TV-L nach 12 Jahren?

Nach 12 Jahren gilt im TVöD oder TV-L im Beispiel 6 Monate zum Quartalsende. Bei Zugang am 23.09.2026 ist das früheste Ende der 31.03.2027. Das Ergebnis hängt davon ab, ob TVöD oder TV-L tatsächlich für dein Arbeitsverhältnis gelten.

Wann muss ich kündigen, damit zum Monatsende Schluss ist?

Für den Termin 31.10.2026 muss die Kündigung im gesetzlichen Arbeitnehmer-Beispiel spätestens am 03.10.2026 zugehen. Entscheidend ist nicht, wann du das Schreiben datierst oder abschickst. Es muss rechtzeitig beim Arbeitgeber ankommen, sonst rutscht das Ende auf den nächsten zulässigen Termin.

Was ist der Unterschied zwischen Kündigungstermin und letztem Arbeitstag?

Der Kündigungstermin ist das rechtliche Ende des Arbeitsverhältnisses, zum Beispiel der 31.10.2026. Der letzte tatsächliche Arbeitstag kann früher liegen, etwa wegen Urlaub oder Freistellung. Der Rechner bestimmt den Beendigungstermin nach Frist und zulässigem Termin, nicht die individuelle Einsatzplanung.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026, Werte gültig ab 01.01.2026

Die Berechnung ist eine Modellrechnung zur Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung.

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Kündigungsfrist-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/gehalt/kuendigungsfrist-rechner