Conversion-Rate-Rechner

250 Käufe bei 10.000 Besuchern = 2,5 % Conversion Rate. Für 500 Conversions brauchst du 20.000 Besucher. Mit CPA, ROAS und A/B-Test-Signifikanz.

Stand 23.09.2026Quelle: Gabler WirtschaftslexikonVon Sebastian Wiercinski

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Was möchtest du berechnen?

Sitzungen, Nutzer oder Klicks - Hauptsache, du bleibst bei einer Zählweise.

Käufe, Anmeldungen, Anfragen, Downloads.

Durchschnittlicher Warenkorb oder Wert eines Leads.

Für Kosten pro Conversion (CPA) und ROAS.

Conversion Rate2,5 %
Umsatz
12.500,00 €
Umsatz je Besucher
1,25 €
Besucher je Conversion
40,0
Maximale Kosten je Besucher bis Break-even?
1,25 €
Umsatz bei höherer Conversion Rate
Conversion RateConversionsUmsatzMehr als heute
2,5 %25012.500,00 €0,00 €
3 %30015.000,00 €2.500,00 €
3,5 %35017.500,00 €5.000,00 €
4,5 %45022.500,00 €10.000,00 €
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. CR = 250 ÷ 10.000 × 100 = 2,5 %
  2. Umsatz = 250 × 50,00 € = 12.500,00 €; je Besucher 1,25 €

Was bedeutet Conversion Rate berechnen?

Die Conversion Rate zeigt, welcher Anteil deiner Besucher eine gewünschte Aktion ausführt. Eine Conversion kann ein Kauf, eine Anfrage, eine Anmeldung oder ein Download sein. Entscheidend ist, dass du vorher sauber festlegst, was als Conversion zählt.

Wenn du die Conversion Rate berechnen willst, vergleichst du also zwei Größen: alle gezählten Besucher und alle erreichten Conversions im selben Zeitraum. Im Beispiel mit 250 Käufen bei 10.000 Besuchern liegt die Conversion Rate bei 2,5 %. Zusätzlich siehst du, was diese Rate wirtschaftlich bedeutet: Bei 50 € Umsatz je Conversion entstehen 12.500,00 € Umsatz und 1,25 € Umsatz je Besucher.

Wähle im Rechner aus, ob du die Conversion Rate, den Besucherbedarf oder einen A/B-Test auswerten möchtest, und trage die passenden Werte ein.

Die Kennzahl ist besonders nützlich, wenn du Landingpages, Online-Shops, Kampagnen oder Formulare vergleichst. Sie sagt aber nicht automatisch, ob ein Ergebnis gut ist. Eine niedrigere Rate kann wirtschaftlich besser sein, wenn der Umsatz je Conversion höher ist. Umgekehrt kann eine hohe Rate wenig bringen, wenn die Conversions kaum Wert haben.

Wie funktioniert die Conversion Rate Formel?

Die Conversion Rate Formel lautet in Worten: Conversions geteilt durch Besucher, anschließend mit 100 multipliziert. So wird aus dem Verhältnis ein Prozentwert.

Beispiel:

  • Besucher: 10.000
  • Conversions: 250
  • Umsatz je Conversion: 50 €

Die Rechnung lautet: 250 ÷ 10.000 × 100 = 2,5 %. Das bedeutet: Von allen gezählten Besuchern führen 250 die gewünschte Aktion aus. Zusätzlich ergibt sich bei 50 € je Conversion ein Umsatz von 12.500,00 €. Auf die Besucher verteilt sind das 1,25 € Umsatz je Besucher. Für eine Conversion brauchst du in dieser Rechnung im Schnitt 40,0 Besucher.

Dieser letzte Wert hilft dir bei der Planung. Wenn du weißt, wie viel Umsatz ein Besucher im Durchschnitt bringt, kannst du besser einschätzen, ob Kampagnenkosten zu hoch sind. Im Beispiel liegt die maximale Kostenhöhe je Besucher bis zum Break-even bei 1,25 €. Liegen deine tatsächlichen Kosten je Besucher darüber, reicht der Umsatz in dieser Rechnung nicht aus, um die Kosten zu decken.

Wichtig ist die gleiche Zählweise. Vermischst du Sitzungen, Nutzer und Klicks, wird die Conversion Rate unsauber. Bleib für eine Auswertung bei einer Definition und nutze sie durchgehend.

Wie viele Besucher brauchst du für ein Conversion-Ziel?

Wenn dein Ziel eine feste Anzahl an Conversions ist, drehst du die Rechnung um. In Worten lautet die Formel: Ziel-Conversions geteilt durch Conversion Rate. Die Conversion Rate muss dabei als Prozentwert verstanden werden.

Ein typisches Beispiel: Du möchtest 500 Conversions erreichen und rechnest mit einer Conversion Rate von 2,5 %. Dafür brauchst du 20.000 Besucher. Bei 50 € Umsatz je Conversion ergibt das 25.000,00 € Umsatz. Der Umsatz je Besucher bleibt in dieser Rechnung bei 1,25 €.

Ein weiteres Beispiel: Für 1.000 Conversions bei 3 % Conversion Rate brauchst du 33.334 Besucher. Bei 50 € je Conversion ergibt das 50.000,00 € Umsatz und 1,50 € Umsatz je Besucher. Für 50 Conversions bei 1,5 % brauchst du 3.334 Besucher; der Umsatz liegt dann bei 2.500,00 € und der Umsatz je Besucher bei 0,75 €.

Solche Rechnungen eignen sich gut für Kampagnenplanung, Forecasts und Zielvereinbarungen. Du siehst schnell, ob ein Ziel mit deinem vorhandenen Traffic realistisch wirkt oder ob du an Reichweite, Angebot, Formular, Warenkorb oder Traffic-Qualität arbeiten musst.

Was sagt eine gute Conversion Rate im Online-Shop aus?

Eine gute Conversion Rate im Online-Shop lässt sich nicht pauschal festlegen. Der Wert hängt stark davon ab, was du misst: Kauf, Warenkorb, Newsletter-Anmeldung oder Anfrage. Auch Traffic-Quelle, Preisniveau, Sortiment, Saison, Gerätetyp und Vertrauen in den Shop verändern die Rate.

Die Zahlen zeigen aber, wie stark sich kleine Unterschiede auswirken können:

Conversion Rate je 10.000 Besucher Besucher für 100 Conversions
1 % 100 10.000
2,5 % 250 4.000
3 % 300 3.334
5 % 500 2.000
10 % 1.000 1.000

Bei 10.000 Besuchern macht der Unterschied zwischen 2,5 % und 3 % in der Rechnung 50 zusätzliche Conversions aus. Bei 50 € Umsatz je Conversion entspricht das im A/B-Test-Beispiel einem Mehrumsatz von 2.500,00 €.

Für die Bewertung solltest du die Conversion Rate daher nie allein betrachten. Kombiniere sie mit Umsatz je Conversion, Umsatz je Besucher, Kosten pro Conversion und Qualität der Conversions. Eine Kampagne mit 4 % Conversion Rate bei 80 Conversions auf 2.000 Besucher erzielt in der Beispielrechnung 4.000,00 € Umsatz und 2,00 € Umsatz je Besucher. Eine andere Rechnung mit 1.200 Conversions auf 50.000 Besucher kommt auf 2,4 %, 60.000,00 € Umsatz und 1,20 € je Besucher. Beide Werte können je nach Ziel sinnvoll sein.

Wie bewertest du Uplift und A/B-Test-Signifikanz?

Ein Uplift zeigt, wie stark Variante B gegenüber Variante A gestiegen ist. Die Formel in Worten: Differenz der Conversion Rates geteilt durch die Conversion Rate von Variante A. Beim A/B-Test kommt zusätzlich die Frage dazu, ob der Unterschied wahrscheinlich echt ist oder durch Zufall entstanden sein kann.

Im Beispiel mit 10.000 Besuchern und 250 Conversions in Variante A liegt die Conversion Rate bei 2,5 %. Variante B hat 10.000 Besucher und 300 Conversions, also 3 %. Der Uplift beträgt 20 %, die Differenz liegt bei 0,50 Prozentpunkte. Der Signifikanztest ergibt p = 0,0306 und einen z-Wert von 2,162. Bei 95 % wird Variante B als signifikant besser bewertet. Das Konfidenzintervall der Differenz liegt bei 0,05 bis 0,95 Prozentpunkte (95 %).

Ein hoher Uplift reicht aber nicht immer. Bei 5.000 Besuchern mit 120 Conversions gegen 5.000 Besucher mit 150 Conversions beträgt der Uplift 25 %. Trotzdem ist das Ergebnis bei 95 % nicht signifikant, denn p = 0,0642 und das Konfidenzintervall reicht von -0,04 bis 1,24 Prozentpunkte (95 %). Der Unterschied kann also Zufall sein.

Auch kleine Effekte brauchen oft viele Besucher. Ein Uplift von 10 % bei 20.000 Besuchern und 400 Conversions gegenüber 20.000 Besuchern und 440 Conversions ist bei 95 % nicht signifikant. Der p-Wert liegt bei 0,1631. Für diesen Effekt werden 80.682 Besucher je Variante genannt.

Welche Fehler solltest du beim Conversion Rate berechnen vermeiden?

Der häufigste Fehler ist eine unsaubere Basis. Wenn du Conversions aus einem Zeitraum mit Besuchern aus einem anderen Zeitraum kombinierst, passt die Rechnung nicht mehr zusammen. Gleiches gilt, wenn du für eine Auswertung Nutzer zählst und in der nächsten Sitzungen oder Klicks.

Achte außerdem auf diese Punkte:

  • Definiere die Conversion vorher. Ein Kauf ist etwas anderes als eine Produktansicht oder ein Formularstart.
  • Trenne Micro-Conversions und Macro-Conversions. Eine Newsletter-Anmeldung kann hilfreich sein, ersetzt aber keinen Kauf, wenn dein Ziel Umsatz ist.
  • Vergleiche nur ähnliche Traffic-Quellen. Besucher aus Suchanzeigen, organischer Suche und Bestandskunden-Mails verhalten sich oft unterschiedlich.
  • Beende A/B-Tests nicht nur deshalb, weil Variante B gerade vorne liegt. Prüfe Besucherzahl, p-Wert und Konfidenzintervall.
  • Verwechsle Uplift nicht mit Prozentpunkten. Der Sprung von 2,5 % auf 3 % sind 0,50 Prozentpunkte, aber 20 % Uplift.
  • Beziehe Kosten ein, wenn du Kampagnen bewertest. Im Beispiel mit 2.000 € Werbekosten, 250 Conversions und 12.500,00 € Umsatz liegen die Kosten pro Conversion bei 8,00 € und der ROAS bei 625 %.

So bleibt die Conversion Rate eine belastbare Kennzahl statt nur eine schöne Prozentzahl.

Tabellen zum Nachschlagen

Conversion Rate Tabelle: Conversions und Besucherbedarf

Conversions je 1.000 und 10.000 Besucher sowie Besucher für 100 Conversions.
Conversion Rateje 1.000 Besucherje 10.000 BesucherBesucher für 100 Conversions
0,5 %55020.000
1 %1010010.000
1,5 %151506.667
2 %202005.000
2,5 %252504.000
3 %303003.334
4 %404002.500
5 %505002.000
7,5 %757501.334
10 %1001.0001.000
15 %1501.500667
20 %2002.000500

A/B-Test Stichprobengröße: Besucher je Variante

Zweiseitiger Test, 95 % Konfidenz, 80 % Power. Spalten: relativer Uplift, der erkannt werden soll.
Basis-CR+5 %+10 %+20 %+30 %+50 %
1 %637.010163.09542.69319.8277.750
2 %315.20680.68221.1099.7983.826
3 %207.93853.21113.9146.4552.518
5 %122.12431.2348.1583.7801.471
10 %57.76314.7513.8411.774686

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Conversion-Rate-Rechner: Conversion Rate = Conversions ÷ Besucher × 100. 250 Käufe bei 10.000 Besuchern ergeben 2,5 %; für 500 Käufe brauchst du bei dieser Rate 20.000 Besucher. Steigt die Rate im A/B-Test auf 3,0 %, ist das ein Uplift von 20 % - bei je 10.000 Besuchern statistisch signifikant (p = 0,031).
Auf einen Blick
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Conversion Rate Tabelle: Conversions und Besucherbedarf (Tabelle)
Conversion Rate Tabelle: Conversions und Besucherbedarf
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Häufige Fragen

Wie berechnet man die Conversion Rate?

Die Conversion Rate berechnest du mit Conversions ÷ Besucher × 100. Bei 250 Conversions und 10.000 Besuchern ergibt das 2,5 %. Wichtig ist, dass Besucher und Conversions aus demselben Zeitraum stammen und du klar definierst, welche Aktion als Conversion zählt.

Wie hoch ist die Conversion Rate bei 80 Conversions und 2.000 Besuchern?

Die Conversion Rate beträgt 4 %. In der Beispielrechnung entstehen bei 50 € Umsatz je Conversion insgesamt 4.000,00 € Umsatz. Der Umsatz je Besucher liegt bei 2,00 €, und im Schnitt kommen 25,0 Besucher auf eine Conversion.

Wie viele Besucher brauche ich für 500 Conversions bei 2,5 % Conversion Rate?

Du brauchst 20.000 Besucher für 500 Conversions bei 2,5 % Conversion Rate. Bei 50 € Umsatz je Conversion ergibt das 25.000,00 € Umsatz. Der Umsatz je Besucher liegt in dieser Rechnung bei 1,25 €.

Was ist der Unterschied zwischen Uplift und Prozentpunkten?

Prozentpunkte beschreiben die absolute Differenz zwischen zwei Conversion Rates, Uplift die relative Verbesserung. Der Sprung von 2,5 % auf 3 % entspricht 0,50 Prozentpunkte Differenz und 20 % Uplift. Beide Werte beantworten also unterschiedliche Fragen.

Ist ein A/B-Test von 2,5 % gegen 3 % signifikant?

Ja, bei 10.000 Besuchern je Variante ist 3 % gegenüber 2,5 % bei 95 % signifikant besser. Der p-Wert liegt bei 0,0306, der z-Wert bei 2,162. Das Konfidenzintervall der Differenz reicht von 0,05 bis 0,95 Prozentpunkte (95 %).

Warum ist ein Uplift von 25 % nicht automatisch signifikant?

Ein Uplift von 25 % kann trotzdem nicht signifikant sein, wenn die Datenmenge nicht reicht. Bei 5.000 Besuchern mit 120 Conversions gegen 5.000 Besucher mit 150 Conversions liegt p bei 0,0642. Bei 95 % kann der Unterschied Zufall sein.

Wie berechne ich den CPA aus Werbekosten und Conversions?

Den CPA berechnest du als Werbekosten geteilt durch Conversions. Im Beispiel mit 2.000 € Werbekosten und 250 Conversions liegt der CPA bei 8,00 €. Zusammen mit 12.500,00 € Umsatz ergibt sich ein ROAS von 625 %.

Was ist Umsatz je Besucher bei der Conversion Rate?

Der Umsatz je Besucher zeigt, wie viel Umsatz ein Besucher im Durchschnitt bringt. Bei 250 Conversions, 10.000 Besuchern und 50 € Umsatz je Conversion liegt er bei 1,25 €. Dieser Wert hilft dir, Traffic-Kosten und Kampagnen besser einzuordnen.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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