Raummoden-Rechner

Raummoden berechnen: Ein 5 × 4 × 2,5 m Raum hat seine tiefste Mode bei 34,3 Hz, eine Doppelmode bei 68,6 Hz. Alle axialen, tangentialen und schrägen Moden.

Stand 23.09.2026Quelle: WikipediaVon Sebastian Wiercinski

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Für die Schröderfrequenz. Wohnraum eingerichtet etwa 0,4 bis 0,6 s, leerer Raum 1 s und mehr.

Luft bei 20 °C: 343 m/s, bei 0 °C: 331 m/s.

Tabelle zeigt
Tiefste Raummode34,3 Hz
Tiefste Mode
(1,0,0) axial entlang der Länge, Ton C♯1 −17 ct
Schröderfrequenz?
200 Hz
Axiale Moden (die stärksten)
34,3 Hz (1,0,0) · 42,9 Hz (0,1,0) · 68,6 Hz (0,0,1) · 68,6 Hz (2,0,0) · 85,8 Hz (0,2,0) · 102,9 Hz (3,0,0) · 128,6 Hz (0,3,0) · 137,2 Hz (0,0,2) · 137,2 Hz (4,0,0) · 171,5 Hz (0,4,0)
Häufungen (Moden unter 5 % Abstand)
68,6 Hz doppelt (0,0,1) + (2,0,0) · 137,2 Hz doppelt (0,0,2) + (4,0,0) · 171,5 Hz doppelt (0,4,0) + (5,0,0)
Größte Lücke zwischen axialen Moden
137,2 Hz bis 171,5 Hz (34,3 Hz ohne axiale Mode)
Moden bis zur Obergrenze
65
Davon
11 axial, 32 tangential, 22 schräg
Moden unter der Schröderfrequenz
65
Raumverhältnis H : B : L
1 : 1,6 : 2
Raumproportionen
Grundproportionen im EBU-Bereich, aber ganzzahlige Seitenverhältnisse (Länge : Höhe ≈ 2) - dort fallen Moden zusammen.
Raumvolumen
50,0 m³
Moden je Terzband
010203031,540506380100125160200
axialtangentialschräg
Alle Raummoden
Frequenz(nx,ny,nz)ArtStärkeTonAbstand zur vorigen
34,3 Hz(1,0,0)axial0 dBC♯1 −17 ct-
42,9 Hz(0,1,0)axial0 dBF1 −31 ct8,6 Hz
54,9 Hz(1,1,0)tangential-3 dBA1 −3 ct12 Hz
68,6 Hz(0,0,1)axial0 dBC♯2 −17 ct13,7 Hz
68,6 Hz(2,0,0)axial0 dBC♯2 −17 ct0 Hz
76,7 Hz(1,0,1)tangential-3 dBD♯2 −24 ct8,1 Hz
80,9 Hz(0,1,1)tangential-3 dBE2 −32 ct4,2 Hz
80,9 Hz(2,1,0)tangential-3 dBE2 −32 ct0 Hz
85,8 Hz(0,2,0)axial0 dBF2 −31 ct4,9 Hz
87,9 Hz(1,1,1)schräg (oblique)-6 dBF2 +11 ct2,1 Hz
92,4 Hz(1,2,0)tangential-3 dBF♯2 −3 ct4,5 Hz
97,0 Hz(2,0,1)tangential-3 dBG2 −17 ct4,7 Hz
102,9 Hz(3,0,0)axial0 dBG♯2 −16 ct5,9 Hz
106,1 Hz(2,1,1)schräg (oblique)-6 dBG♯2 +37 ct3,2 Hz
109,8 Hz(0,2,1)tangential-3 dBA2 −3 ct3,7 Hz
109,8 Hz(2,2,0)tangential-3 dBA2 −3 ct0 Hz
111,5 Hz(3,1,0)tangential-3 dBA2 +23 ct1,7 Hz
115,1 Hz(1,2,1)schräg (oblique)-6 dBA♯2 −22 ct3,6 Hz
123,7 Hz(3,0,1)tangential-3 dBH2 +3 ct8,6 Hz
128,6 Hz(0,3,0)axial0 dBC3 −29 ct5 Hz
129,5 Hz(2,2,1)schräg (oblique)-6 dBC3 −18 ct0,9 Hz
130,9 Hz(3,1,1)schräg (oblique)-6 dBC3 +1 ct1,4 Hz
133,1 Hz(1,3,0)tangential-3 dBC3 +30 ct2,2 Hz
134,0 Hz(3,2,0)tangential-3 dBC3 +41 ct0,8 Hz
137,2 Hz(0,0,2)axial0 dBC♯3 −17 ct3,3 Hz
137,2 Hz(4,0,0)axial0 dBC♯3 −17 ct0 Hz
141,4 Hz(1,0,2)tangential-3 dBC♯3 +35 ct4,2 Hz
143,7 Hz(0,1,2)tangential-3 dBD3 −37 ct2,3 Hz
143,7 Hz(4,1,0)tangential-3 dBD3 −37 ct0 Hz
145,8 Hz(0,3,1)tangential-3 dBD3 −13 ct2 Hz
145,8 Hz(2,3,0)tangential-3 dBD3 −13 ct0 Hz
147,8 Hz(1,1,2)schräg (oblique)-6 dBD3 +11 ct2 Hz
149,8 Hz(1,3,1)schräg (oblique)-6 dBD3 +34 ct2 Hz
150,5 Hz(3,2,1)schräg (oblique)-6 dBD3 +43 ct0,7 Hz
153,4 Hz(2,0,2)tangential-3 dBD♯3 −24 ct2,9 Hz
153,4 Hz(4,0,1)tangential-3 dBD♯3 −24 ct0 Hz
159,3 Hz(2,1,2)schräg (oblique)-6 dBD♯3 +41 ct5,9 Hz
159,3 Hz(4,1,1)schräg (oblique)-6 dBD♯3 +41 ct0 Hz
161,1 Hz(2,3,1)schräg (oblique)-6 dBE3 −39 ct1,8 Hz
161,8 Hz(0,2,2)tangential-3 dBE3 −32 ct0,7 Hz
161,8 Hz(4,2,0)tangential-3 dBE3 −32 ct0 Hz
164,7 Hz(3,3,0)tangential-3 dBE3 −1 ct2,9 Hz
165,4 Hz(1,2,2)schräg (oblique)-6 dBE3 +6 ct0,7 Hz
171,5 Hz(0,4,0)axial0 dBF3 −31 ct6,1 Hz
171,5 Hz(3,0,2)tangential-3 dBF3 −31 ct0 Hz
171,5 Hz(5,0,0)axial0 dBF3 −31 ct0 Hz
174,9 Hz(1,4,0)tangential-3 dBF3 +3 ct3,4 Hz
175,7 Hz(2,2,2)schräg (oblique)-6 dBF3 +11 ct0,8 Hz
175,7 Hz(4,2,1)schräg (oblique)-6 dBF3 +11 ct0 Hz
176,8 Hz(3,1,2)schräg (oblique)-6 dBF3 +21 ct1 Hz
176,8 Hz(5,1,0)tangential-3 dBF3 +21 ct0 Hz
178,4 Hz(3,3,1)schräg (oblique)-6 dBF3 +37 ct1,7 Hz
184,7 Hz(0,4,1)tangential-3 dBF♯3 −3 ct6,3 Hz
184,7 Hz(2,4,0)tangential-3 dBF♯3 −3 ct0 Hz
184,7 Hz(5,0,1)tangential-3 dBF♯3 −3 ct0 Hz
187,9 Hz(1,4,1)schräg (oblique)-6 dBF♯3 +27 ct3,2 Hz
188,1 Hz(0,3,2)tangential-3 dBF♯3 +28 ct0,2 Hz
188,1 Hz(4,3,0)tangential-3 dBF♯3 +28 ct0 Hz
189,6 Hz(5,1,1)schräg (oblique)-6 dBF♯3 +43 ct1,6 Hz
191,2 Hz(1,3,2)schräg (oblique)-6 dBG3 −43 ct1,5 Hz
191,7 Hz(3,2,2)schräg (oblique)-6 dBG3 −38 ct0,6 Hz
191,7 Hz(5,2,0)tangential-3 dBG3 −38 ct0 Hz
194,0 Hz(4,0,2)tangential-3 dBG3 −17 ct2,3 Hz
197,0 Hz(2,4,1)schräg (oblique)-6 dBG3 +9 ct3 Hz
198,7 Hz(4,1,2)schräg (oblique)-6 dBG3 +24 ct1,7 Hz
Druckminima der ersten axialen Moden (Abstand von der Wand)
RichtungModeDruckminimum (leise)Druckmaximum (laut)
Länge (5 m)1. Ordnung, 34,3 Hz2,5 m0 m, 5 m
Länge (5 m)2. Ordnung, 68,6 Hz1,25 m, 3,75 m0 m, 2,5 m, 5 m
Länge (5 m)3. Ordnung, 102,9 Hz0,83 m, 2,5 m, 4,17 m0 m, 1,67 m, 3,33 m, 5 m
Breite (4 m)1. Ordnung, 42,9 Hz2 m0 m, 4 m
Breite (4 m)2. Ordnung, 85,8 Hz1 m, 3 m0 m, 2 m, 4 m
Breite (4 m)3. Ordnung, 128,6 Hz0,67 m, 2 m, 3,33 m0 m, 1,33 m, 2,67 m, 4 m
Höhe (2,5 m)1. Ordnung, 68,6 Hz1,25 m0 m, 2,5 m
Höhe (2,5 m)2. Ordnung, 137,2 Hz0,63 m, 1,88 m0 m, 1,25 m, 2,5 m
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Axiale Grundmoden: 343 ÷ (2 · 5 m) = 34,3 Hz, 343 ÷ (2 · 4 m) = 42,9 Hz, 343 ÷ (2 · 2,5 m) = 68,6 Hz
  2. Beispiel tangential (1,1,0): 343 ÷ 2 · √((1 ÷ 5)² + (1 ÷ 4)²) = 54,9 Hz
  3. Schröderfrequenz: 2000 · √(0,5 s ÷ 50 m³) = 200 Hz

Was sind Raummoden und warum dröhnt der Bass im Raum?

Raummoden sind Eigenfrequenzen eines Raums. Sie entstehen, wenn Schall zwischen gegenüberliegenden Begrenzungsflächen hin und her läuft und sich als stehende Welle ausbildet. Im Bass fällt das besonders auf: An manchen Stellen wirkt ein Ton überbetont, an anderen fast weg. Deshalb kann derselbe Basslauf am Hörplatz dröhnen, während er in der Raummitte dünn klingt.

Der Rechner betrachtet rechteckige Räume über Länge, Breite und Höhe. Besonders auffällig sind die axialen Moden, weil sie nur zwischen zwei gegenüberliegenden Flächen entstehen. Im Beispielraum mit 5 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe liegen die ersten starken axialen Moden bei 34,3 Hz, 42,9 Hz und 68,6 Hz. Genau solche Frequenzen sind typische Kandidaten für Bassdröhnen, Auslöschungen und lange Ausschwingzeiten.

Wichtig ist: Die Rechnung zeigt, wo Probleme wahrscheinlich sind. Ob du sie wirklich hörst, hängt zusätzlich von Lautsprecherposition, Hörplatz, Wänden, Öffnungen, Möbeln und Absorption ab. Eine berechnete Mode ist also kein Fehler im Raum, sondern ein Hinweis auf eine Frequenz, die du bei Aufstellung und Akustikmaßnahmen prüfen solltest.

Wie rechnet der Raummodenrechner die Eigenfrequenz im Raum?

Für eine Raummode nutzt der Rechner die Formel in Worten: Schallgeschwindigkeit durch 2, multipliziert mit der Wurzel aus den quadrierten Anteilen der Ordnungen in Länge, Breite und Höhe. Als Formel geschrieben: f(nx,ny,nz) = c ÷ 2 · √((nx ÷ L)² + (ny ÷ B)² + (nz ÷ H)²). Für axiale Moden wird daraus einfacher: f = n · c ÷ (2 · d).

Ein Beispiel mit 343 m/s Schallgeschwindigkeit: Bei 5 m Länge ergibt die axiale Grundmode 343 ÷ (2 · 5 m) = 34,3 Hz. Für 4 m Breite ergibt sich 343 ÷ (2 · 4 m) = 42,9 Hz. Für 2,5 m Höhe ergibt sich 343 ÷ (2 · 2,5 m) = 68,6 Hz. Diese drei Werte sind im Beispiel die ersten starken Raumresonanzen entlang Länge, Breite und Höhe.

Eine tangentiale Mode kombiniert zwei Raumrichtungen. Für die Ordnung (1,1,0) im gleichen Raum steht im Rechenweg: 343 ÷ 2 · √((1 ÷ 5)² + (1 ÷ 4)²) = 54,9 Hz. Schräg verlaufende Moden beziehen alle Raumrichtungen ein. In der Tabelle werden sie deshalb getrennt von axialen und tangentialen Moden ausgewiesen.

Axiale, tangentiale und schräge Raummoden richtig einordnen

Die Modenarten unterscheiden sich danach, wie viele Raumrichtungen beteiligt sind. Axiale Moden laufen zwischen zwei gegenüberliegenden Flächen, etwa Vorderwand und Rückwand. Tangentiale Moden beziehen zwei Richtungen ein, schräge Moden alle drei. Für die Praxis sind axiale Moden oft der erste Blick, weil sie im Bass besonders deutlich auffallen.

Im Raum mit 5 m × 4 m × 2,5 m werden bis 200 Hz insgesamt 65 Moden gefunden: 11 axial, 32 tangential und 22 schräg. Die axialen Moden des Beispiels enthalten unter anderem 34,3 Hz, 42,9 Hz, 68,6 Hz, 85,8 Hz, 102,9 Hz, 128,6 Hz, 137,2 Hz und 171,5 Hz. Bei 68,6 Hz fallen im Beispiel die Höhenmode (0,0,1) und die Längenmode (2,0,0) zusammen. Solche Häufungen sind kritisch, weil mehrere Resonanzen denselben Bereich betonen können.

Die Pegelangaben in der Modentabelle helfen nur bei der groben Einordnung: axial steht dort mit 0 dB, tangential mit -3 dB und schräg mit -6 dB. Das ist keine Garantie für den Pegel an deinem Hörplatz. An einer Druckmaximalstelle kann eine Mode deutlich wirken, an einer Druckminimalstelle dagegen schwach sein.

Was sagt die Schröderfrequenz bei Raummoden aus?

Die Schröderfrequenz markiert den Übergang: Darunter prägen einzelne Raummoden den Bass stärker, darüber überlagern sich viele Reflexionen dichter. Der Rechner verwendet dafür die Formel f_s = 2.000 · √(T ÷ V). T ist die Nachhallzeit, V das Raumvolumen.

Für den Beispielraum mit 50,0 m³ und 0,5 s Nachhallzeit steht die Schröderfrequenz bei 200 Hz. Die Rechnung dazu lautet: 2.000 · √(0,5 s ÷ 50 m³) = 200 Hz. In diesem Beispiel liegen 65 Moden unter der Schröderfrequenz. Das heißt: Wenn du Bassprobleme untersuchst, lohnt sich der Blick auf die einzelnen Moden bis zu diesem Bereich.

Der Vergleich zeigt den Einfluss von Raumgröße und Nachhallzeit. Ein Heimkino im Keller mit 7 m × 5 m × 2,4 m, 84,0 m³ und 0,4 s Nachhallzeit kommt auf 138 Hz. Ein fast quadratischer Raum mit 4,2 m × 4 m × 2,5 m, 42,0 m³ und 0,5 s Nachhallzeit kommt auf 218 Hz. Kleinere oder halligere Räume haben den problematischen Einzelmodenbereich oft weiter oben.

Raumproportionen Akustik: Häufungen und Lücken vermeiden

Günstige Raumproportionen verteilen die Moden möglichst gleichmäßig. Ungünstig sind gleiche oder fast ganzzahlige Seitenverhältnisse, weil dann mehrere Moden auf dieselben Frequenzen fallen. Der Beispielraum mit 5 m × 4 m × 2,5 m hat das Verhältnis 1 : 1,6 : 2. Die Grundproportionen liegen im EBU-Bereich, aber Länge : Höhe ≈ 2. Deshalb fallen Moden zusammen, etwa bei 68,6 Hz und 137,2 Hz.

Ein extremes Beispiel ist der Würfel mit 3 m × 3 m × 3 m. Dort liegen die ersten axialen Moden dreifach bei 57,2 Hz, danach wieder dreifach bei 114,3 Hz und 171,5 Hz. Das ist akustisch ungünstig, weil der Raum bestimmte Frequenzen stark bündelt und dazwischen größere Lücken bleiben.

Besser verteilt ist zum Beispiel ein Raum mit 6 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe. Dort wird das Verhältnis 1 : 1,6 : 2,4 als günstig bewertet, ohne ganzzahlige Seitenverhältnisse. Die stärksten axialen Moden beginnen bei 28,6 Hz, 42,9 Hz, 57,2 Hz und 68,6 Hz. Auch hier gibt es Häufungen, etwa 85,8 Hz doppelt, aber die Proportionen sind insgesamt sauberer als bei nahezu gleichen Raummaßen.

Typische Fehler beim Raummoden berechnen und Anwenden

Gib die echten Innenmaße ein, nicht Außenmaße oder Planmaße. Schon kleine Abweichungen verschieben die berechneten Frequenzen. Wenn du einen Raum mit Dachschrägen, großen Öffnungen oder stark unregelmäßigem Grundriss hast, bleibt die Rechnung eine Näherung für einen idealisierten rechteckigen Raum.

Verwechsle außerdem nicht Mode und Ursache. Eine Mode bei 42,9 Hz bedeutet nicht automatisch, dass genau dieser Ton immer zu laut ist. Sie zeigt, dass der Raum bei dieser Frequenz reagieren kann. Ob du am Hörplatz ein Maximum oder Minimum triffst, hängt von Positionen ab. Im 5 m langen Beispiel liegt für die erste Längenmode ein Druckminimum bei 2,5 m und Druckmaxima bei 0 m und 5 m. Für die erste Breitenmode liegt das Minimum bei 2 m und die Maxima bei 0 m und 4 m.

Praktisch heißt das: Stelle Lautsprecher und Hörplatz nicht nur nach Symmetrie, sondern prüfe die berechneten Problemfrequenzen mit Messung oder Testsignal. Wenn eine Häufung wie 68,6 Hz oder 137,2 Hz auffällt, ist das ein guter Startpunkt für Bassfallen, Subwooferposition oder Hörplatzverschiebung. Die Eingaben für Länge, Breite, Höhe, Nachhallzeit, Obergrenze und Schallgeschwindigkeit reichen direkt im Rechner.

Tabellen zum Nachschlagen

Axiale Raummoden je Raummaß: Tabelle von 2 bis 10 m

f = n · 343 ÷ (2 · d) bei 20 °C - gilt für Länge, Breite und Höhe
Raummaß1. Mode2. Mode3. Mode4. Mode
2 m85,8 Hz171,5 Hz257,3 Hz343,0 Hz
2,2 m78,0 Hz155,9 Hz233,9 Hz311,8 Hz
2,4 m71,5 Hz142,9 Hz214,4 Hz285,8 Hz
2,5 m68,6 Hz137,2 Hz205,8 Hz274,4 Hz
2,6 m66,0 Hz131,9 Hz197,9 Hz263,8 Hz
2,8 m61,3 Hz122,5 Hz183,8 Hz245,0 Hz
3 m57,2 Hz114,3 Hz171,5 Hz228,7 Hz
3,5 m49,0 Hz98,0 Hz147,0 Hz196,0 Hz
4 m42,9 Hz85,8 Hz128,6 Hz171,5 Hz
4,5 m38,1 Hz76,2 Hz114,3 Hz152,4 Hz
5 m34,3 Hz68,6 Hz102,9 Hz137,2 Hz
5,5 m31,2 Hz62,4 Hz93,5 Hz124,7 Hz
6 m28,6 Hz57,2 Hz85,8 Hz114,3 Hz
7 m24,5 Hz49,0 Hz73,5 Hz98,0 Hz
8 m21,4 Hz42,9 Hz64,3 Hz85,8 Hz
9 m19,1 Hz38,1 Hz57,2 Hz76,2 Hz
10 m17,2 Hz34,3 Hz51,5 Hz68,6 Hz

Raummoden typischer Wohnräume

Tiefste Mode, Schröderfrequenz bei 0,5 s Nachhall und Anzahl aller Moden unter 200 Hz
Raum (L × B × H)Tiefste ModeSchröderfrequenzModen < 200 HzProportionen (EBU)
Kinderzimmer: 3 × 3 × 2,5 m57,2 Hz298,1 Hz33ungünstig
Arbeitszimmer: 4 × 3 × 2,5 m42,9 Hz258,2 Hz43ungünstig
Schlafzimmer: 4,5 × 3,5 × 2,5 m38,1 Hz225,4 Hz52günstig
Wohnzimmer: 5 × 4 × 2,5 m34,3 Hz200 Hz65ganzzahlig: Länge : Höhe ≈ 2
Wohnzimmer groß: 6 × 4 × 2,5 m28,6 Hz182,6 Hz77günstig
Wohnzimmer Altbau: 6 × 5 × 3 m28,6 Hz149,1 Hz109ganzzahlig: Länge : Höhe ≈ 2
Heimkino Keller: 7 × 5 × 2,4 m24,5 Hz154,3 Hz107ganzzahlig: Länge : Höhe ≈ 3, Breite : Höhe ≈ 2
Proberaum: 8 × 6 × 2,8 m21,4 Hz122 Hz161ganzzahlig: Länge : Höhe ≈ 3

Schröderfrequenz nach Raumvolumen und Nachhallzeit

f_s = 2000 · √(T ÷ V) in Hz
Volumen0,3 s0,4 s0,5 s0,6 s0,8 s1 s
20 m³245283316346400447
30 m³200231258283327365
40 m³173200224245283316
50 m³155179200219253283
60 m³141163183200231258
80 m³122141158173200224
100 m³110126141155179200
150 m³89103115126146163
200 m³7789100110126141
300 m³63738289103115
500 m³495763698089

Beispiele zum Ausprobieren

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Raummoden-Rechner: Die tiefste Raummode liegt bei f = c ÷ (2 · L): In einem 5 m langen Raum sind das 343 ÷ 10 = 34,3 Hz, bei 4 m Breite 42,9 Hz. Unterhalb der Schröderfrequenz 2000 · √(T ÷ V) - bei 50 m³ und 0,5 s Nachhall 200 Hz - prägen diese Moden den Bass hörbar.
Auf einen Blick
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Axiale Raummoden je Raummaß: Tabelle von 2 bis 10 m (Tabelle)
Axiale Raummoden je Raummaß: Tabelle von 2 bis 10 m
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Häufige Fragen

Wie lautet die Formel zum Raummoden berechnen?

Die Formel lautet f(nx,ny,nz) = c ÷ 2 · √((nx ÷ L)² + (ny ÷ B)² + (nz ÷ H)²). Für axiale Moden nutzt du f = n · c ÷ (2 · d). Dabei ist c die Schallgeschwindigkeit, d das jeweilige Raummaß und n die Ordnung der Mode.

Welche Raummoden hat ein Raum mit 5 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe?

Die tiefste Raummode liegt bei 34,3 Hz. Die stärksten axialen Moden beginnen bei 34,3 Hz, 42,9 Hz, 68,6 Hz, 85,8 Hz und 102,9 Hz. Bis 200 Hz werden im Beispiel 65 Moden gefunden, davon 11 axial, 32 tangential und 22 schräg.

Was ist die Schröderfrequenz im Raum?

Die Schröderfrequenz ist die Grenze, ab der einzelne Raummoden weniger getrennt wirken und das Schallfeld dichter wird. Für 50,0 m³ Raumvolumen und 0,5 s Nachhallzeit ergibt sich 200 Hz. Darunter solltest du einzelne Moden, Häufungen und Aufstellungsprobleme besonders genau prüfen.

Was bedeuten axiale Moden?

Axiale Moden sind stehende Wellen zwischen zwei gegenüberliegenden Flächen, etwa entlang Länge, Breite oder Höhe. Im Beispiel mit 5 m × 4 m × 2,5 m liegen sie unter anderem bei 34,3 Hz, 42,9 Hz und 68,6 Hz. Sie sind meist die wichtigsten Kandidaten für hörbares Bassdröhnen.

Warum sind quadratische Räume bei Raummoden problematisch?

Quadratische oder gleiche Raummaße lassen Moden zusammenfallen. Bei 4 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe liegen zum Beispiel 42,9 Hz doppelt, 85,8 Hz doppelt, 128,6 Hz doppelt und 171,5 Hz doppelt. Dadurch werden bestimmte Frequenzbereiche stärker betont, während andere Bereiche weniger dicht besetzt sind.

Welche Raumproportionen sind für Akustik günstig?

Günstig sind Proportionen, bei denen Länge, Breite und Höhe nicht gleich und nicht ganzzahlig voneinander abhängig sind. Ein Beispiel ist 6 m × 4 m × 2,5 m mit dem Verhältnis 1 : 1,6 : 2,4. Diese Proportionen werden als günstig bewertet, weil keine Seiten im ganzzahligen Verhältnis stehen.

Was kann ich gegen Bassdröhnen durch Raummoden tun?

Prüfe zuerst die berechneten Problemfrequenzen am Hörplatz. Danach helfen oft andere Lautsprecherpositionen, ein verschobener Hörplatz, Subwoofer-Positionierung und gezielte Bassabsorption. Wenn im Beispiel 68,6 Hz oder 137,2 Hz doppelt auftreten, sind das sinnvolle Frequenzen für Messung und Behandlung.

Warum ändert die Schallgeschwindigkeit die Raummoden?

Die Frequenzen hängen direkt von der Schallgeschwindigkeit ab. Im Raum mit 5 m × 4 m × 2,5 m liegt die tiefste Mode bei 343 m/s bei 34,3 Hz. Mit 340 m/s liegt sie bei 34,0 Hz. Die Raumproportionen bleiben gleich, aber die berechneten Frequenzen verschieben sich leicht.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
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Stand
23.09.2026
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