Nachhallzeit-Rechner

Nachhallzeit je Oktavband: T = 0,161 · V ÷ A. Mit Materialien, Personen, Sollwert nach DIN 18041 (Klassenraum 210 m³: 0,57 s) und Absorberbedarf.

Stand 23.09.2026Quelle: BauNetz WissenVon Sebastian Wiercinski

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Vorhänge mit rund 600 g/m², zusammengezogen vor Fenster oder Wand.

DIN 18041 bewertet Räume bei 80 % der üblichen Belegung.

Äquivalente Absorptionsfläche in m², etwa aus Herstellerangaben für Sofa, Stellwände oder Regale.

Nachhallzeit T (500-1000 Hz, Sabine)2,08 s
Nach Eyring (genauer bei viel Absorption)
2,03 s
Sollwert
0,37 s nach DIN 18041 A3 für 50 m³ (Toleranz 0,30 bis 0,45 s von 250 bis 2000 Hz)
Bewertung
Zu hallig: 2,08 s sind 5,6-mal so lang wie der Sollwert. Sprache wird schlechter verstanden, der Raum wirkt laut.
Nötige Absorberfläche für den Sollwert
rund 26,8 m² Akustikschaum 5 cm (zusätzlich 17,7 m² äquivalente Absorptionsfläche)
Raumvolumen V
50,0 m³
Raumoberfläche S
85,0 m²
Äquivalente Absorptionsfläche A (500-1000 Hz)
3,90 m²
Mittlerer Absorptionsgrad ᾱ
0,046
Hallradius (Direktschall = Raumschall)
0,28 m
Nachhallzeit je Oktavband und Toleranz nach DIN 18041
0123125 Hz250 Hz500 Hz1 kHz2 kHz4 kHz
NachhallzeitSoll +20 %Soll −20 %
Werte je Oktavband
FrequenzA (m²)T Sabine (s)T Eyring (s)Soll-Bereich (s)
125 Hz3,062,642,59-
250 Hz2,882,802,750,30 bis 0,45
500 Hz3,582,252,200,30 bis 0,45
1 kHz4,221,911,860,30 bis 0,45
2 kHz4,691,721,670,30 bis 0,45
4 kHz5,421,491,44-
Flächen und ihr Anteil an der Absorption (500 Hz)
FlächeMaterialα (500 Hz)A (m²)
BodenParkett auf Beton20,00,0701,40
DeckePutz glatt (Mauerwerk)20,00,0200,40
WändePutz glatt (Mauerwerk)42,00,0200,84
FensterFensterglas3,00,1800,54
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. V = 5 · 4 · 2,5 m = 50,00 m³
  2. A bei 500 Hz = 3,58 m², bei 1000 Hz = 4,22 m²
  3. T = 0,161 · V ÷ A: 500 Hz 2,25 s, 1000 Hz 1,91 s, Mittel 2,08 s
  4. T_soll = 0,32 · lg(50,0) − 0,17 = 0,37 s

Was bedeutet Nachhallzeit berechnen bei RT60?

Wenn du die Nachhallzeit berechnen willst, schätzt du ab, wie lange Schall nach dem eigentlichen Signal im Raum hörbar bleibt. In der Raumakustik wird dafür oft RT60 oder T60 verwendet. Der Wert hilft dir einzuschätzen, ob Sprache klar verständlich ist, ob Musik angenehm trägt oder ob ein Raum zu dumpf wirkt.

Der Rechner nutzt Raummaße, Oberflächen, Fenster, Vorhänge, Absorber, Personen und zusätzliche Absorptionsflächen, um daraus eine Nachhallzeit im mittleren Frequenzbereich abzuleiten. Mehr Bedienung braucht der Rechnertext nicht: Du trägst die Daten ein und wählst die Nutzung des Raums.

Wichtig ist die Abgrenzung: Die Rechnung ersetzt keine Messung im fertigen Raum. Sie ist eine Planungsrechnung. Sie zeigt dir, ob ein Raum grob zu hallig, passend oder bereits stark gedämpft ist. Gerade vor dem Kauf von Absorbern ist das hilfreich, weil du siehst, ob ein Teppich, Vorhänge oder eine Akustikdecke akustisch viel bewirken oder eher nur kleine Beiträge liefern.

Wie funktioniert die Sabine Formel zur Nachhallzeit?

Die Sabine Formel setzt Raumvolumen und Absorption ins Verhältnis. In Worten: Die Nachhallzeit steigt mit dem Raumvolumen und sinkt mit der äquivalenten Absorptionsfläche. Die Formel lautet:

T = 0,161 · V ÷ A

Dabei ist V das Raumvolumen in m³. A ist die äquivalente Absorptionsfläche in m². Diese Fläche ist keine echte Wandfläche, sondern die Summe aus Materialfläche mal Absorptionsgrad α, ergänzt um Personen und weitere absorbierende Elemente. Formal: A = Σ αᵢ · Sᵢ + Personen + Zusatzflächen.

Ein Beispiel: Ein Raum mit 5 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe hat nach der Rechnung V = 5 · 4 · 2,5 m = 50,00 m³. Für Parkett auf Beton, glatten Putz, 3 m² Fensterfläche und 2 Personen ergeben sich A bei 500 Hz = 3,58 m² und A bei 1000 Hz = 4,22 m². Daraus folgt mit T = 0,161 · V ÷ A: 500 Hz 2,25 s, 1000 Hz 1,91 s, Mittel 2,08 s.

Du siehst daran auch, warum glatte Räume schnell hallig werden. Parkett auf Beton trägt bei 500 Hz mit 20 m² Fläche, α = 0,07 und a = 1,4 zur Absorption bei. Die glatte Decke kommt bei 20 m², α = 0,02 und a = 0,4 nur auf einen kleinen Beitrag. Die Wände liegen bei 42 m², α = 0,02 und a = 0,84. Viel Fläche heißt also nicht automatisch viel Absorption.

Welche Nachhallzeit nach DIN 18041 passt zu welchem Raum?

Die DIN 18041 ordnet Räume nach Nutzung ein. Ein Raum für Musik darf länger klingen als ein Klassenraum oder Besprechungsraum, weil Sprache dort schneller undeutlich wird. Deshalb ist der Sollwert kein fixer Wert für alle Räume, sondern hängt von Volumen und Nutzung ab.

Für einen A3 Raum mit Unterricht, Kommunikation, Büro oder Besprechung liegt der Sollwert im Beispiel mit 50 m³ bei 0,37 s. Der berechnete Raum mit 2,08 s ist deshalb deutlich zu hallig. In einem Klassenraum mit 210,0 m³, Linoleum/Vinyl auf Beton, Akustik-Deckenplatten und 25 Personen liegt die Nachhallzeit bei 0,49 s. Der Sollwert beträgt 0,57 s nach DIN 18041 A3 für 210 m³, mit Toleranz 0,46 bis 0,69 s von 250 bis 2000 Hz. Damit liegt der Raum im Zielbereich.

Für Musik gelten andere Erwartungen. Ein Musikraum mit 360,0 m³, Holzdielen, 20 m² Akustikabsorbern und 6 Personen kommt auf 1,83 s. Der Sollwert nach A1 Musik beträgt 1,22 s, mit Toleranz 0,98 bis 1,46 s. Auch dort ist der Raum noch zu hallig, obwohl die zulässige Nachhallzeit länger ist als bei Sprache.

Bei eigenen Zielwerten, etwa Wohnzimmer, Heimkino oder Studio, arbeitet die Rechnung mit deinem Ziel. Ein Wohnzimmer mit Ziel-Nachhallzeit 0,4 s wird mit 0,40 s und ±20 % bewertet, also 0,32 bis 0,48 s. Das ist sinnvoll, wenn die DIN Nutzung nicht direkt passt oder du bewusst einen trockeneren Klang möchtest.

Was zeigen typische Beispiele beim RT60 berechnen?

Die Beispiele zeigen, wie stark Materialien und Absorber die RT60 verändern können. Ein leer wirkender 50,0 m³ Raum mit Parkett, glattem Putz und 3 m² Fensterfläche liegt bei 2,08 s. Mit 5 m² schweren Vorhängen kommt ein ähnlicher Raum auf 1,17 s. Das hilft, aber der Sollwert für A3 bleibt 0,37 s, mit Toleranz 0,30 bis 0,45 s.

Deutlich mehr Wirkung haben stark absorbierende Flächen. Ein 50,0 m³ Raum mit 20 m² Teppichboden und 10 m² Akustikabsorbern an den Wänden erreicht 0,61 s. Die äquivalente Absorptionsfläche liegt dort bei 14,30 m², der mittlere Absorptionsgrad bei 0,168. Für den Sollwert wären trotzdem rund 11,0 m² Akustikschaum 5 cm nötig.

Ein Heimkino mit 60,0 m³, Teppich auf Schaumunterlage, 4 m² schweren Vorhängen, 8 m² Akustikschaum 10 cm und 4 Personen kommt auf 0,34 s. Der eigene Zielwert beträgt 0,30 s mit ±20 %: 0,24 bis 0,36 s. Damit liegt der Raum im Zielbereich.

Auch Möbel und Vorhänge können viel ausmachen, wenn sie realistisch angesetzt werden. Ein Büro mit 75,6 m³, Parkett, 15 m² Vorhängen und 12 m² Möbel-/Polsterabsorption liegt bei 0,47 s. Der Sollwert beträgt 0,43 s nach DIN 18041 A3 für 76 m³, mit Toleranz 0,34 bis 0,52 s. In diesem Fall reicht die vorhandene Absorption für eine brauchbare Sprachakustik.

Welche Fehler verfälschen die Nachhallzeit Berechnung?

Der häufigste Fehler ist eine zu optimistische Absorption. Ein dünner Vorhang wirkt nicht wie ein schwerer Vorhang, ein Regal nicht automatisch wie eine große Absorberfläche, und eine glatte Wand bleibt meist reflektierend. Trage Zusatzabsorption nur ein, wenn du sie als äquivalente Absorptionsfläche kennst oder realistisch abschätzen kannst.

Achte auch darauf, Flächen nicht doppelt zu zählen. Wenn ein Vorhang vor einem Fenster hängt, ersetzt er in der Praxis teilweise die sichtbare harte Fläche. Werden Fenster, Vorhang und zusätzlicher Absorber unkritisch addiert, wird die Nachhallzeit zu kurz gerechnet.

Ein weiterer Punkt sind Frequenzen. Die DIN Toleranz wird in den Beispielen von 250 bis 2000 Hz bewertet. Tiefe Frequenzen können trotzdem auffällig bleiben. Im leeren Arbeitszimmer liegt die Rechnung bei 125 Hz bei 2,46 s, während 500 Hz bei 2,101 s und 1 kHz bei 1,784 s liegen. Für Sprache ist der mittlere Bereich besonders aussagekräftig, für Musik und Studioarbeit solltest du die Oktavbänder getrennt betrachten.

Bei stark absorbierenden Räumen kann Eyring besser passen als Sabine. Im Heimkino stehen 0,34 s nach Sabine und 0,28 s nach Eyring gegenüber. In der Sporthalle mit Akustikdecke sind es 0,91 s und 0,79 s. Wenn beide Werte auseinanderlaufen, nimm die Rechnung als Orientierung und prüfe den Raum später mit einer Messung.

Tabellen zum Nachschlagen

Sollwert der Nachhallzeit nach DIN 18041: Tabelle nach Raumvolumen

T_soll in Sekunden bei mittleren Frequenzen im besetzten Raum; "-" = außerhalb des Volumenbereichs der Norm
VolumenA1 MusikA2 Sprache/VortragA3 Unterricht/KommunikationA4 Unterricht/Kommunikation inklusivA5 Sport
30 m³0,74-0,300,24-
50 m³0,840,490,370,30-
75 m³0,910,550,430,35-
100 m³0,970,600,470,38-
150 m³1,050,670,530,43-
200 m³1,110,710,570,460,73
250 m³1,150,750,600,480,80
300 m³1,190,780,620,500,86
500 m³1,290,860,690,561,02
750 m³1,360,920,75-1,16
1.000 m³1,420,970,79-1,25
2.000 m³-1,080,89-1,48
5.000 m³-1,231,01-1,77

Absorptionsgrade α üblicher Materialien je Oktavband

Nach der Tabelle von sengpielaudio; α = 0 reflektiert alles, α = 1 absorbiert alles
Material125 Hz250 Hz500 Hz1 kHz2 kHz4 kHz
Beton oder Fliesen0,0100,0100,0150,0200,0200,020
Linoleum/Vinyl auf Beton0,0200,0300,0300,0300,0300,020
Parkett auf Beton0,0400,0400,0700,0600,0600,070
Holzdielen auf Balken0,1500,1100,1000,0700,0600,070
Teppich auf Beton0,0200,0600,1400,3700,6000,650
Teppich auf Schaumunterlage0,0800,2400,5700,6900,7100,730
Marmor/Naturstein0,0100,0100,0100,0100,0200,020
Putz glatt (Mauerwerk)0,0130,0150,0200,0300,0400,050
Ziegel, unverputzt0,0300,0300,0300,0400,0500,070
Beton gestrichen0,1000,0500,0600,0700,0900,080
Gipskarton (Ständerwand)0,2900,1000,0500,0400,0700,090
Holzpaneele (Sperrholz)0,2800,2200,1700,0900,1000,110
Porenbeton unbehandelt0,0300,0900,1100,1900,1900,170
Akustik-Deckenplatten0,7000,6600,7200,9200,8800,750
Fensterglas0,3500,2500,1800,1200,0700,040
Vorhang leicht (340 g/m²)0,0300,0400,1100,1700,2400,350
Vorhang schwer (610 g/m²)0,1400,3500,5500,7200,7000,650
Akustikschaum 5 cm0,0600,2500,5600,8100,9000,910
Akustikschaum 10 cm0,3300,9000,8400,9900,9800,990
Mineralwolle-Platte 5 cm0,2200,8200,9900,9900,9900,990

Wie viel Absorptionsfläche braucht ein Raum? Tabelle nach Volumen und Ziel-Nachhallzeit

A = 0,161 · V ÷ T; Absorberfläche in m² ≈ A ÷ α (bei α = 0,8 etwa 1,25 m² Absorber je m² A)
VolumenT = 0,3 sT = 0,4 sT = 0,5 sT = 0,6 sT = 0,8 sT = 1,0 s
30 m³16,1 m²12,1 m²9,7 m²8,1 m²6,0 m²4,8 m²
50 m³26,9 m²20,1 m²16,1 m²13,4 m²10,1 m²8,1 m²
75 m³40,3 m²30,2 m²24,2 m²20,1 m²15,1 m²12,1 m²
100 m³53,7 m²40,3 m²32,2 m²26,9 m²20,1 m²16,1 m²
150 m³80,6 m²60,4 m²48,3 m²40,3 m²30,2 m²24,2 m²
200 m³107,4 m²80,6 m²64,5 m²53,7 m²40,3 m²32,2 m²
250 m³134,3 m²100,7 m²80,6 m²67,1 m²50,4 m²40,3 m²
300 m³161,1 m²120,8 m²96,7 m²80,6 m²60,4 m²48,3 m²
500 m³268,5 m²201,4 m²161,1 m²134,3 m²100,7 m²80,6 m²
750 m³402,8 m²302,1 m²241,7 m²201,4 m²151,0 m²120,8 m²
1.000 m³537,1 m²402,8 m²322,2 m²268,5 m²201,4 m²161,1 m²

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Nachhallzeit-Rechner: Die Nachhallzeit nach Sabine ist T = 0,161 · V ÷ A, mit dem Raumvolumen V in m³ und der äquivalenten Absorptionsfläche A in m². Ein 50-m³-Raum mit 10 m² Absorptionsfläche hallt 0,8 s nach; DIN 18041 verlangt für einen 210-m³-Klassenraum etwa 0,57 s.
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Sollwert der Nachhallzeit nach DIN 18041: Tabelle nach Raumvolumen (Tabelle)
Sollwert der Nachhallzeit nach DIN 18041: Tabelle nach Raumvolumen
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Häufige Fragen

Wie berechnet man die Nachhallzeit eines Raums?

Mit T = 0,161 · V ÷ A berechnest du die Nachhallzeit nach Sabine. V ist das Raumvolumen in m³, A die äquivalente Absorptionsfläche in m². A setzt sich aus den Oberflächen mit ihrem Absorptionsgrad α, Personen und weiteren absorbierenden Elementen zusammen.

Was ist RT60 bei der Nachhallzeit?

RT60 ist die Nachhallzeit T eines Raums. Sie beschreibt, wie lange der Raum nach einem Schallereignis nachklingt. In der Rechnung wird meist der Bereich 500-1000 Hz betrachtet, weil er für Sprache und viele Praxisräume besonders aussagekräftig ist.

Welche Nachhallzeit hat ein Raum mit 5 m × 4 m × 2,5 m?

Der Beispielraum mit 5 m × 4 m × 2,5 m hat 2,08 s Nachhallzeit nach Sabine. Er hat 50,0 m³ Raumvolumen, 85,0 m² Raumoberfläche und 3,90 m² äquivalente Absorptionsfläche im Bereich 500-1000 Hz.

Wie viel Absorber braucht der 50 m³ Beispielraum für DIN 18041 A3?

Für den Sollwert braucht der 50 m³ Beispielraum rund 26,8 m² Akustikschaum 5 cm. Das entspricht zusätzlich 17,7 m² äquivalenter Absorptionsfläche. Ohne diese zusätzliche Absorption liegt die Nachhallzeit bei 2,08 s statt beim Sollwert 0,37 s.

Wann sollte man Eyring statt Sabine verwenden?

Eyring ist bei viel Absorption oft genauer. Im Heimkino-Beispiel ergeben sich 0,34 s nach Sabine und 0,28 s nach Eyring. Bei schwach absorbierenden Räumen liegen beide Werte näher zusammen, etwa 2,08 s nach Sabine und 2,03 s nach Eyring im 50,0 m³ Beispielraum.

Welche Nachhallzeit ist für einen Klassenraum sinnvoll?

Für den Klassenraum mit 210,0 m³ liegt der Sollwert bei 0,57 s nach DIN 18041 A3. Die Toleranz reicht von 0,46 bis 0,69 s von 250 bis 2000 Hz. Das Beispiel mit Akustikdecke und 25 Schülern erreicht 0,49 s und liegt im Zielbereich.

Was bedeutet der Absorptionsgrad α?

Der Absorptionsgrad α beschreibt, welcher Anteil des Schalls von einer Oberfläche aufgenommen wird. Parkett auf Beton hat bei 500 Hz α = 0,070, Akustikschaum 5 cm hat bei 500 Hz α = 0,560. Für die Rechnung wird α mit der jeweiligen Fläche multipliziert.

Wie wird die Nachhallzeit gemessen statt berechnet?

Gemessen wird die Nachhallzeit im Raum mit einem Testsignal und einer Auswertung des Abklingens. Die Berechnung liefert vorher eine gute Planungshilfe, die Messung zeigt später den realen Raum mit Einbauten, Undichtigkeiten, Möbeln und tatsächlicher Belegung.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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Nachhallzeit-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/physik/nachhallzeit-rechner