Gemüseertrag-Rechner

Möhren bringen im Profianbau 7 kg/m², Zwiebeln 6 kg, Buschbohnen 1,2 kg. Ertrag je Beet, Selbstversorgungsgrad und nötige Fläche - Werte aus der DüV.

Stand 23.09.2026Quelle: Bundesministerium der JustizVon Sebastian Wiercinski

Deine Angaben

Ergebnis aktualisiert sich direkt

Schnelle Kulturen wie Salat oder Radieschen lassen sich 2-3-mal im Jahr auf derselben Fläche anbauen.

Die DüV-Werte gelten für den Profianbau. Guter Boden und regelmäßiges Gießen: 75-100 %, schattig oder trocken eher 50 %.

Erwartete Ernte59,3 kg
Anbaufläche
13,0 m²
Durchschnitt pro m²
4,56 kg/m²
Anteil am Gemüsebedarf des Haushalts?
18,5 %
Fläche für volle Selbstversorgung
150 m²
Ertrag je Gemüse
GemüseFlächekg/m²ErtragVerbrauch HaushaltDeckung
Tomate (Freiland)6,0 m²4,5027,0 kg82,8 kg33 %
Möhre4,0 m²5,2521,0 kg33,6 kg63 %
Kopfsalat3,0 m²3,7511,3 kg6,4 kg176 %
Ertrag je Gemüse
0102030Tomate (Freiland)MöhreKopfsalat
Ertrag
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Tomate (Freiland): 6 m² × 4,5 kg/m² (Hausgartenwert) = 27 kg
  2. Möhre: 4 m² × 7 kg/m² × 75 % = 21 kg
  3. Kopfsalat: 3 m² × 5 kg/m² × 75 % = 11,3 kg
  4. Anteil am Bedarf: 59,3 kg ÷ (3 × 106,76 kg) = 18,5 %

Was berechnet der Gemüseertrag pro m²?

Der Rechner schätzt, wie viel Gemüse du aus deiner geplanten Beetfläche ernten kannst. Dafür kombiniert er die Fläche je Kultur, den typischen Ertrag pro m², dein gewähltes Ertragsniveau und bei Bedarf mehrere Sätze nacheinander. Das Ergebnis ist eine Planungsgröße, keine sichere Erntemenge.

Der wichtigste Punkt: Der Ertrag hängt stark von der Kultur ab. Ein Beet mit viel Möhre, Zwiebel oder Tomate liefert nach Gewicht meist deutlich mehr als ein Beet mit Bohnen, Erbsen oder Brokkoli. Deshalb sagt die reine Beetgröße wenig aus. Entscheidend ist, was auf dieser Fläche wächst und wie gut Standort, Wasser, Boden und Pflege passen.

Im Beispiel mit Tomate, Möhre und Kopfsalat auf 13,0 m² ergibt sich eine erwartete Ernte von 59,3 kg. Der Durchschnitt liegt bei 4,56 kg/m². Für einen Haushalt mit 3 Personen deckt diese Mischung 18,5 % des rechnerischen Gemüsebedarfs. Das zeigt gut, wofür die Rechnung taugt: Du erkennst die Größenordnung und kannst Kulturen, Flächen und Sätze sinnvoll vergleichen.

Für die Bedienung wählst du die Gemüsearten aus, trägst die jeweilige Fläche, die Sätze und dein Ertragsniveau ein.

Wie funktioniert die Rechnung für die Erntemenge im Gemüsebeet?

Die Grundidee ist einfach: Fläche mal Ertrag pro m² ergibt die Ernte. Bei vielen Kulturen wird der Ertrag aus dem Ertragsniveau im Erwerbsanbau abgeleitet und anschließend mit deinem Hausgarten-Anteil gewichtet. Wenn du eine Kultur mehrmals nacheinander auf derselben Fläche anbaust, wird zusätzlich mit der Zahl der Sätze gerechnet.

In Worten lautet die Formel: Ertrag in kg = Fläche in m² mal Ertragsniveau je m² mal Hausgarten-Anteil mal Sätze. Der Selbstversorgungsanteil ergibt sich aus der erwarteten Ernte geteilt durch den Bedarf der eingetragenen Personen.

Ein durchgerechnetes Beispiel:

  • Tomate (Freiland): 6 m² × 4,5 kg/m² = 27 kg
  • Möhre: 4 m² × 7 kg/m² × 75 % = 21 kg
  • Kopfsalat: 3 m² × 5 kg/m² × 75 % = 11,3 kg

Zusammen ergibt das 59,3 kg erwartete Ernte. Für 3 Personen wird der Anteil am Bedarf so gelesen: 59,3 kg im Verhältnis zu 3 × 106,76 kg. Daraus ergibt sich ein Selbstversorgungsanteil von 18,5 %.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Ertrag pro m² und Gesamtmenge. Eine Kultur kann pro m² viel liefern, aber nur wenig zur Vorratshaltung beitragen, wenn du sehr wenig Fläche dafür einplanst. Umgekehrt können Kartoffeln auf größerer Fläche trotz moderatem Ertrag pro m² eine hohe Gesamtmenge ergeben.

Gemüse Ertrag pro m²: Kulturwahl verändert das Ergebnis stark

Wenn du wissen willst, wie viel Gemüse pro m² realistisch ist, hilft der Blick auf einzelne Kulturen. In der Tabelle liegen zum Beispiel Einlegegurken im Erwerbsanbau bei 8,0 kg/m², Möhren bei 7,0 kg/m², Zwiebeln bei 6,0 kg/m² und Kartoffeln bei 4,5 kg/m². Für einen Hausgarten mit 75 % werden daraus niedrigere Planwerte, etwa 5,3 kg/m² bei Möhren, 4,5 kg/m² bei Zwiebeln und 3,4 kg/m² bei Kartoffeln.

Tomaten werden im Rechner als Freiland-Tomaten mit einem Hausgartenwert von 4,5 kg/m² angesetzt. In der Beispielrechnung liefern 6 m² Tomaten 27 kg. Das ist hilfreich, wenn du Tomaten nicht nach Pflanzen, sondern nach Beetfläche planst.

Ein Vergleich aus typischen Rechnungen zeigt die Spannweite:

Beetmischung Fläche Erwartete Ernte Durchschnitt
Tomate, Möhre, Kopfsalat 20,0 m² 93,0 kg 4,65 kg/m²
Kartoffel, Buschbohne, Zwiebel 32,0 m² 92,7 kg 2,90 kg/m²
Radieschen, Kopfsalat, Spinat 9,0 m² 25,5 kg 2,83 kg/m²
Tomate, Zucchini, Einlegegurke, Kürbis 20,0 m² 105,3 kg 5,27 kg/m²

Du siehst daran: Mehr Fläche bedeutet nicht automatisch einen höheren Durchschnitt pro m². Das Beet mit Kartoffeln, Buschbohnen und Zwiebeln hat 32,0 m² Fläche, kommt aber im Durchschnitt auf 2,90 kg/m². Das Beet mit Tomaten, Zucchini, Einlegegurken und Kürbis ist kleiner, liegt aber bei 5,27 kg/m². Für die Planung zählt daher die Kombination aus Fläche und Kulturwahl.

Selbstversorgung mit Gemüse: Wie liest du den Anteil richtig?

Der Selbstversorgungsgrad zeigt, wie viel des rechnerischen Gemüsebedarfs dein Beet abdeckt. Er sagt nicht, ob du das ganze Jahr passend versorgt bist. Eine große Tomatenernte im Sommer ersetzt keine Lagergemüse im Winter, und viele Salate helfen wenig, wenn du eigentlich Kartoffeln, Zwiebeln oder Möhren bevorraten willst.

Als grobe Orientierung gilt: Für volle Selbstversorgung mit Gemüse werden je Person etwa 50 m² Beetfläche angesetzt. Im Rechner ergibt das bei 3 Personen eine Fläche für volle Selbstversorgung von 150 m², bei 4 Personen 200 m² und bei 2 Personen 100 m². Diese Fläche ist ein Richtwert für eine gemischte, gut geplante Gemüseversorgung.

Beispiele zeigen, wie du den Wert einordnest:

  • Ein Mischbeet mit 13,0 m² für 3 Personen erreicht 18,5 %.
  • Ein Beet mit 20,0 m² Tomaten, Möhren und Kopfsalat bei 80 % Ertragsniveau erreicht 29 %.
  • Ein Beet mit 30,0 m² Möhren, Kartoffeln und Rote Bete für 4 Personen erreicht 23,7 %.
  • Ein optimal gepflegter Selbstversorger-Garten mit 60,0 m² für 2 Personen erreicht 96,3 %.

Der letzte Wert wirkt sehr hoch, weil die Kulturen gezielt gewählt sind und das Ertragsniveau bei 100 % liegt. In der Praxis können Wetter, Schädlinge, Trockenheit, Nährstoffversorgung und Ernteverluste die Menge drücken. Nutze den Anteil deshalb als Planungswert. Wenn du wirklich in Richtung Selbstversorgung willst, plane Lagerfähigkeit, Erntezeitpunkte und deine tatsächlichen Essgewohnheiten mit ein.

Wann machen mehrere Sätze im Gemüsebeet einen großen Unterschied?

Mehrere Sätze bedeuten, dass du dieselbe Fläche im Jahr mehrfach nutzt. Das ist vor allem bei schnellen Kulturen interessant, zum Beispiel Salat, Radieschen oder Spinat. Der Rechner zählt diese Sätze in die Erntemenge hinein. Dadurch kann der Durchschnitt pro m² deutlich steigen, obwohl die Beetfläche gleich bleibt.

Ein kleines Hochbeet zeigt den Effekt gut: 1 m² Kopfsalat mit 2 Sätzen und 1 m² Radieschen mit 3 Sätzen ergeben bei 60 % Ertragsniveau eine erwartete Ernte von 11,4 kg. Die Anbaufläche beträgt nur 2,0 m², der Durchschnitt liegt bei 5,70 kg/m². Für eine Person entspricht das 10,7 % des rechnerischen Gemüsebedarfs.

Auch in einer größeren Rechnung fällt der Effekt auf: 12 m² Tomaten mit 2 Sätzen, 6 m² Pflücksalat mit 3 Sätzen und 3 m² Kopfsalat ergeben 166,5 kg auf 21,0 m². Der Durchschnitt steigt auf 7,93 kg/m², der Anteil am Bedarf für 3 Personen auf 52 %.

Trotzdem solltest du Sätze realistisch eintragen. Nicht jede Kultur lässt sich sinnvoll mehrfach nacheinander anbauen. Tomaten brauchen lange und belegen die Fläche über einen großen Teil der Saison. Bei Salat oder Radieschen ist eine gestaffelte Nutzung plausibler, wenn Aussaat, Pflanzung, Ernte und Nachkultur zeitlich zusammenpassen.

Typische Fehler beim Erntemenge Gemüsebeet berechnen

Der häufigste Fehler ist, den berechneten Gemüseertrag pro m² als Garantie zu lesen. Die Werte sind Durchschnitts- und Planwerte. Dein Beet kann darüber oder darunter liegen. Leichter Boden, Schatten, Wassermangel, Schnecken, Krankheiten oder zu enge Pflanzung verändern das Ergebnis spürbar.

Achte besonders auf diese Punkte:

  • Ertragsniveau nicht zu optimistisch wählen: 100 % passt nur zu sehr guten Bedingungen. Für viele Hausgärten ist ein niedrigerer Ansatz realistischer.
  • Sätze nicht doppelt zählen: Ein Satz ist eine zeitlich getrennte Nutzung derselben Fläche, nicht einfach eine dichtere Pflanzung.
  • Kulturwahl nicht nach Gewicht allein planen: Zucchini, Gurken oder Kohl bringen viel Masse. Kräuter, Erbsen oder Bohnen können trotzdem wertvoll sein, auch wenn die kg-Zahl niedriger ist.
  • Selbstversorgung nicht mit Sommerernte verwechseln: Entscheidend ist, ob Gemüse zur richtigen Zeit verfügbar ist oder gelagert werden kann.
  • Tomaten pro Pflanze und Tomaten pro m² nicht vermischen: Der Rechner arbeitet über Fläche. Wenn du nach Pflanzen planst, musst du die belegte Fläche passend eintragen.

Praktisch ist es, deine echten Erntemengen mitzuschreiben. Schon nach einer Saison erkennst du, ob dein Garten eher bei einem niedrigen oder hohen Ertragsniveau liegt. Dann kannst du im nächsten Jahr genauer planen: mehr Fläche für Kulturen, die du wirklich nutzt, weniger Fläche für Gemüse, das zwar viel wiegt, aber am Ende liegen bleibt.

Tabellen zum Nachschlagen

Gemüse Ertrag pro m²: Tabelle für 28 Gemüsearten

Erwerbsanbau je Kultur nach Düngeverordnung (dt/ha ÷ 100); Hausgarten mit 75 % davon. Tomate: Hausgarten-Richtwert 2,25 kg je Pflanze auf 0,5 m².
GemüseErwerbsanbauHausgarten (75 %)10 m² Beet
Einlegegurke8,0 kg/m²6,0 kg/m²60 kg
Möhre7,0 kg/m²5,3 kg/m²53 kg
Weißkohl7,0 kg/m²5,3 kg/m²53 kg
Zucchini6,5 kg/m²4,9 kg/m²49 kg
Knollensellerie6,5 kg/m²4,9 kg/m²49 kg
Zwiebel (Trockenzwiebel)6,0 kg/m²4,5 kg/m²45 kg
Porree6,0 kg/m²4,5 kg/m²45 kg
Rote Bete6,0 kg/m²4,5 kg/m²45 kg
Rotkohl6,0 kg/m²4,5 kg/m²45 kg
Rettich5,5 kg/m²4,1 kg/m²41 kg
Kopfsalat5,0 kg/m²3,8 kg/m²38 kg
Tomate (Freiland)-4,5 kg/m²45 kg
Kartoffel4,5 kg/m²3,4 kg/m²34 kg
Kohlrabi4,5 kg/m²3,4 kg/m²34 kg
Kürbis4,0 kg/m²3,0 kg/m²30 kg
Knollenfenchel4,0 kg/m²3,0 kg/m²30 kg
Pastinake4,0 kg/m²3,0 kg/m²30 kg
Pflücksalat (Lollo, Eichblatt)3,5 kg/m²2,6 kg/m²26 kg
Blumenkohl3,5 kg/m²2,6 kg/m²26 kg
Radieschen3,0 kg/m²2,3 kg/m²23 kg
Spinat2,5 kg/m²1,9 kg/m²19 kg
Stangenbohne2,5 kg/m²1,9 kg/m²19 kg
Zuckermais2,0 kg/m²1,5 kg/m²15 kg
Rucola1,8 kg/m²1,3 kg/m²13 kg
Brokkoli1,5 kg/m²1,1 kg/m²11 kg
Buschbohne1,2 kg/m²0,9 kg/m²9 kg
Gemüseerbse (Körner)0,8 kg/m²0,6 kg/m²6 kg
Feldsalat0,8 kg/m²0,6 kg/m²6 kg

Wie viel Fläche für Selbstversorgung? m² je Gemüse für eine Person

Fläche = Pro-Kopf-Verbrauch (BLE 2024/25) ÷ Hausgartenertrag (75 % des Erwerbsanbaus).
GemüseVerbrauch je KopfFläche je PersonFamilie mit 4
Tomate (Freiland)27,6 kg6,1 m²24,5 m²
Möhre11,2 kg2,1 m²8,5 m²
Zwiebel (Trockenzwiebel)10,7 kg2,4 m²9,5 m²
Einlegegurke8,5 kg1,4 m²5,7 m²
Weißkohl4,3 kg0,8 m²3,3 m²
Kopfsalat2,1 kg0,6 m²2,3 m²
Buschbohne2,0 kg2,3 m²9,1 m²
Spinat1,2 kg0,6 m²2,5 m²
Porree1,1 kg0,2 m²1,0 m²
Knollensellerie1,2 kg0,2 m²1,0 m²
Gemüseerbse (Körner)0,9 kg1,5 m²6,1 m²

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Gemüseertrag-Rechner: Im Erwerbsanbau bringen Möhren 7 kg je m², Zwiebeln 6 kg, Kartoffeln 4,5 kg und Buschbohnen 1,2 kg (Ertragsniveaus der Düngeverordnung). Im Hausgarten liegt die Ernte je nach Boden und Pflege meist darunter; für die volle Selbstversorgung mit Gemüse braucht eine Person rund 50 m² Beetfläche.
Auf einen Blick
PNG herunterladen
Gemüse Ertrag pro m²: Tabelle für 28 Gemüsearten (Tabelle)
Gemüse Ertrag pro m²: Tabelle für 28 Gemüsearten
PNG herunterladen

Häufige Fragen

Wie viel Gemüse erntet man pro m²?

Das hängt stark von der Gemüseart ab: Möhren liegen im Erwerbsanbau bei 7,0 kg/m², Zwiebeln bei 6,0 kg/m², Kartoffeln bei 4,5 kg/m² und Buschbohnen bei 1,2 kg/m². Im Hausgarten ist ein Abschlag sinnvoll, wenn Boden, Wasser oder Pflege nicht optimal sind.

Wie berechne ich den Ertrag Gemüse pro Quadratmeter?

Du rechnest Fläche mal Ertrag pro m² mal Ertragsniveau mal Sätze. Beispiel: 4 m² Möhren × 7 kg/m² × 75 % ergeben 21 kg. Bei mehreren Gemüsearten berechnest du jede Kultur einzeln und addierst die Erntemengen.

Wie viel bringt ein Gemüsebeet mit 13,0 m²?

Ein Beispiel mit 13,0 m² Tomate, Möhre und Kopfsalat ergibt 59,3 kg erwartete Ernte. Der Durchschnitt liegt bei 4,56 kg/m². Für 3 Personen entspricht das 18,5 % des rechnerischen Gemüsebedarfs.

Wie groß muss ein Gemüsebeet für Selbstversorgung sein?

Für volle Selbstversorgung mit Gemüse werden etwa 50 m² je Person angesetzt. Daraus ergeben sich im Rechner 150 m² für 3 Personen, 200 m² für 4 Personen und 100 m² für 2 Personen. Die tatsächliche Fläche hängt von Kulturwahl, Lagerung und Ertragsniveau ab.

Wie hoch ist der Kartoffel Ertrag pro m²?

Kartoffeln werden mit 4,5 kg/m² im Erwerbsanbau angesetzt. Im Hausgarten mit 75 % entspricht die Tabelle 3,4 kg/m². In einer Rechnung mit 30 m² Kartoffeln und 10 m² Möhren ergibt sich insgesamt 153,8 kg Ernte auf 40,0 m².

Wie viel Ertrag bringen Tomaten pro m² im Freiland?

Freiland-Tomaten werden im Rechner mit 4,5 kg/m² als Hausgartenwert angesetzt. In der Beispielrechnung liefern 6 m² Tomaten 27 kg. Bei Tomaten solltest du darauf achten, ob du nach Pflanzenzahl oder nach tatsächlich belegter Beetfläche planst.

Warum ist mein Selbstversorgungsanteil trotz viel Ernte niedrig?

Der Selbstversorgungsanteil bezieht die Ernte auf den rechnerischen Gemüsebedarf aller eingetragenen Personen. Ein Beet mit 92,7 kg Ernte kann für 3 Personen trotzdem nur 7,9 % anzeigen, wenn die angebauten Kulturen im Bedarfsvergleich anders gewichtet werden.

Wann soll ich mehrere Sätze im Gemüsebeet eintragen?

Mehrere Sätze trägst du ein, wenn dieselbe Fläche nacheinander genutzt wird, etwa bei Salat oder Radieschen. Ein Hochbeet mit 1 m² Kopfsalat in 2 Sätzen und 1 m² Radieschen in 3 Sätzen ergibt 11,4 kg auf 2,0 m².

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
Diese Seite zitieren

Gemüseertrag-Rechner. Rechner-info.de, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/garten/gemuesebeet-ertrag-rechner