Dünger-Rechner

Tomaten brauchen 20 g Stickstoff je m² - das sind 167 g Blaukorn (12-8-16) oder 167 g Hornspäne. Düngermenge für Gemüse, Rasen, Obst und Stauden.

Stand 23.09.2026Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und GartenbauVon Sebastian Wiercinski

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Mit Nitrat-Schnelltest messen. Über 5 g/m² ist keine Grunddüngung nötig (LWG).

In Bayern waren 86 % der untersuchten Gartenböden hoch oder sehr hoch mit Phosphat versorgt (LWG).

Düngermenge je m²167 g
Für deine Fläche
1,67 kg für 10 m²
Aufteilung
2 Gaben à 83,3 g je m² (je 10 g N)
Zu düngender Stickstoff
20,0 g N/m²
Stickstoffbilanz
20 g Bedarf − 0 g Nmin − 0 g Nachlieferung = 20 g N/m²
Damit zugeführt je m²
20 g N, 13,3 g P₂O₅, 26,7 g K₂O, 5 g MgO
Bedarf der Kultur je m² (N-P₂O₅-K₂O-MgO)
20-6-40-4 g/m² (je Kultur)
Hinweis
Der Dünger bringt 7,3 g Phosphat mehr als nötig. Bei gut versorgten Böden besser einen phosphatarmen Dünger oder Hornspäne nehmen (LWG).
  • Mehr als 10 g Stickstoff je m² auf einmal wird leicht ausgewaschen - in 2 Gaben im Abstand einiger Wochen düngen (LWG).
Zufuhr und Bedarf im Vergleich
010203040NP₂O₅K₂OMgO
DüngebedarfZufuhr mit dem Dünger
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Stickstoffbilanz: 20 g Bedarf − 0 g Nmin − 0 g Nachlieferung = 20 g N/m²
  2. Düngermenge: 20 g Stickstoff ÷ 12 % × 100 = 166,7 g/m²
  3. Zufuhr: 20 g N, 13,3 g P₂O₅, 26,7 g K₂O, 5 g MgO
  4. Für 10 m²: 1,67 kg für 10 m²

Was berechnet der Dünger-Rechner?

Der Rechner hilft dir, aus Pflanzenart, Fläche und NPK-Angabe die passende Düngermenge abzuleiten. Du wählst Kultur, Fläche und Dünger aus oder trägst die NPK-Werte vom Etikett ein.

Der zentrale Punkt ist: Die Pflanze braucht Nährstoffe, der Sack enthält aber Düngergranulat. Beides ist nicht dasselbe. Wenn auf einem Dünger zum Beispiel 12-8-16 steht, enthält er 12 % Stickstoff N, 8 % Phosphat P₂O₅ und 16 % Kalium K₂O. Für die Dosierung wird meist zuerst über Stickstoff gerechnet, weil der Stickstoffbedarf der Kultur den Ausschlag gibt.

Die Kultur macht dabei einen großen Unterschied. Tomate im Freiland steht mit 20 g N/m² in der Liste, Gurke im Gewächshaus mit 30 g N/m², Erdbeere mit 6 g N/m² je Jahr und Gebrauchsrasen mit 8 g N/m² je Jahr. Deshalb führt dieselbe Düngersorte je nach Beet zu einer anderen Gesamtmenge.

Auch der Boden zählt mit. Wenn bereits Nmin im Boden vorhanden ist oder durch Humus Stickstoff nachgeliefert wird, sinkt die noch zu düngende Menge. Bei Zucchini mit 10 g Nmin bleiben im Beispiel nur 10,0 g N/m² zu düngen. Das ergibt mit Blaukorn 83,3 g/m² statt der höheren Menge ohne vorhandenen Bodenstickstoff.

Wie funktioniert dünger berechnen?

Die Rechnung läuft in zwei Schritten. Zuerst wird der zu düngende Stickstoff bestimmt: Stickstoffbedarf der Kultur minus Nmin im Boden minus Stickstoff-Nachlieferung. Danach wird daraus die Produktmenge berechnet: Düngermenge in g/m² gleich zu düngender Stickstoff geteilt durch Stickstoffgehalt in Prozent mal 100.

Ein Beispiel mit Tomaten im Freiland und Blaukorn 12-8-16 zeigt den Rechenweg:

  • Bedarf der Kultur: 20 g N/m²
  • Nmin im Boden: 0 g N/m²
  • Nachlieferung: 0 g N/m²
  • Zu düngender Stickstoff: 20,0 g N/m²
  • Düngermenge: 20 g Stickstoff ÷ 12 % × 100 = 166,7 g/m²
  • Ergebnis: 167 g/m²

Für 10 m² sind das 1,67 kg für 10 m². Die Aufteilung liegt bei 2 Gaben à 83,3 g je m². Mit dieser Menge werden je m² 20 g N, 13,3 g P₂O₅, 26,7 g K₂O und 5 g MgO zugeführt.

Wichtig ist der Vergleich mit dem Pflanzenbedarf. Bei diesen Tomaten liegt der Bedarf bei 20-6-40-4 g/m². Die Stickstoffmenge passt, beim Phosphat kommt aber mehr an als benötigt. Kalium wird dagegen nicht vollständig abgedeckt. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf alle NPK-Werte und nicht nur auf die Gesamtmenge des Düngers.

Wie viel Dünger pro m² bei Blaukorn, Hornspänen und NPK-Dünger?

Bei ähnlichem Stickstoffgehalt können sehr unterschiedliche Dünger zur gleichen Stickstoffmenge führen. Blaukorn 12-8-16 und Hornspäne mit 12 % N liefern rechnerisch die gleiche Menge Stickstoff pro Gramm Produkt. Der Unterschied liegt in den Begleitnährstoffen: Blaukorn bringt zusätzlich Phosphat, Kalium und MgO mit, Hornspäne im Beispiel nur Stickstoff.

Konkrete Beispiele aus typischen Rechnungen:

Kultur und Dünger Ergebnis je m² Ergebnis für die Fläche
Tomaten im Freiland mit Blaukorn 167 g 4,17 kg für 25 m²
Gurke im Gewächshaus mit Hornspänen 250 g 3 kg für 12 m²
Paprika im Freiland mit Nitrophoska perfekt 113 g 4,53 kg für 40 m²
Gebrauchsrasen mit Ammonsulfatsalpeter 30,8 g 3,08 kg für 100 m²
Erdbeere mit eigenem Dünger 26-5-10 23,1 g 185 g für 8 m²

An den Beispielen siehst du, warum die Frage “wie viel Dünger pro m²” ohne Kultur und Produkt nicht sauber beantwortet werden kann. Gurken im Gewächshaus brauchen im Beispiel 30,0 g N/m², Erdbeeren 6,0 g N/m² je Jahr. Ein Dünger mit 26 % N braucht weniger Produktmenge als ein organischer Volldünger 6-6-6, weil je Gramm deutlich mehr Stickstoff enthalten ist.

Für Rasen ist außerdem die Aufteilung wichtig. Gebrauchsrasen mit Ammonsulfatsalpeter wird im Beispiel in 2 Gaben à 15,4 g je m² verteilt. Zierrasen mit eigenem Dünger 12-6-8 kommt im Beispiel auf 208 g/m² und 5 Gaben à 41,7 g je m².

Warum NPK-Werte und Bodenwerte die Düngermenge verändern

Die NPK-Zahlen auf der Packung sind keine Dosierempfehlung, sondern Prozentangaben. N steht für Stickstoff, P₂O₅ für Phosphat und K₂O für Kalium. Wenn du einen eigenen Dünger einträgst, muss die erste Zahl vom Etikett in das Feld für Stickstoff. Die weiteren Werte zeigen, was nebenbei mitgedüngt wird.

Ein Beispiel: Paprika im Freiland mit Nitrophoska perfekt braucht im Beispiel 113 g/m². Damit werden 17 g N, 5,7 g P₂O₅, 22,7 g K₂O und 2,3 g MgO je m² zugeführt. Der Bedarf der Kultur liegt bei 17-3-40-8 g/m². Stickstoff passt, Kalium fehlt noch 17,3 g K₂O/m². Der Hinweis nennt dafür 58 g Kalimagnesia.

Bei Hornspänen fällt die Lücke noch deutlicher auf. Gurke im Gewächshaus mit Hornspänen kommt auf 250 g/m² und liefert 30 g N, aber 0 g P₂O₅, 0 g K₂O und 0 g MgO. Der Kulturbedarf liegt bei 30-18-60-8 g/m². Kalium fehlt noch 60 g K₂O/m², als Ergänzung werden 200 g Kalimagnesia genannt.

Andersherum kann zu viel Phosphat entstehen. Rosenkohl mit Horn- und Knochenmehl braucht im Beispiel 429 g/m². Dabei werden 30 g N und 51,4 g P₂O₅ zugeführt, während der Bedarf bei 30-11-44-3 g/m² liegt. Der Dünger bringt 40,4 g Phosphat mehr als nötig. Gerade bei gut versorgten Gartenböden ist ein phosphatarmer Dünger oft die passendere Wahl.

Typische Fehler beim Düngermenge berechnen

Der häufigste Fehler ist, die Packungsangabe direkt als Gramm pro m² zu lesen. 12-8-16 bedeutet nicht 12 g Dünger, sondern 12 % Stickstoff, 8 % Phosphat und 16 % Kaliumoxid. Erst über den Nährstoffbedarf und den Prozentgehalt entsteht die Produktmenge.

Ein weiterer Fehler ist die Fläche. Rechne nur die tatsächlich gedüngte Beet- oder Rasenfläche ein. Wege, breite Pflanzabstände oder nicht bepflanzte Randstreifen verändern die praktische Verteilung. Wenn du die Fläche zu groß ansetzt, landet auf der echten Kulturfläche zu viel Dünger.

Auch vorhandener Bodenstickstoff wird leicht vergessen. Bei Zucchini mit 10 g Nmin bleiben im Beispiel 10,0 g N/m² zu düngen. Das ergibt 83,3 g/m² Blaukorn und 1,25 kg für 15 m². Ohne den Bodenwert würdest du denselben Kulturbedarf anders einschätzen.

Phosphat und Kalium solltest du nicht ausblenden. Bei Kopfsalat und niedrigen Bodenwerten A/B ergibt die Rechnung mit Blaukorn 125 g/m² und 2,5 kg für 20 m². Trotzdem fehlt im Beispiel Kalium, weil der Bedarf bei niedriger Versorgung höher angesetzt wird. Der Hinweis nennt 40 g K₂O/m² und 133 g Kalimagnesia.

Bei Rasen ist die Aufteilung ein Praxisthema. Kleine Gaben lassen sich gleichmäßiger ausbringen als eine große Menge auf einmal. Ammonsulfatsalpeter für Gebrauchsrasen liegt im Beispiel bei 30,8 g/m², verteilt auf 2 Gaben à 15,4 g je m².

Was die Rechnung leistet und wo ihre Grenzen liegen

Die Berechnung ist eine Nährstoffrechnung. Sie sagt dir, welche Produktmenge rechnerisch zum Bedarf der gewählten Kultur passt. Sie ersetzt aber keine Beobachtung im Garten: Bodenstruktur, Wetter, Bewässerung, Wurzelraum und das tatsächliche Wachstum beeinflussen, wie gut Nährstoffe verfügbar sind.

Besonders bei Phosphat und Kalium ist eine Bodenanalyse hilfreich. Wenn die Bodenversorgung hoch ist, solltest du diese Nährstoffe nicht einfach nach Schema weiter düngen. Im Eingabefeld gibt es deshalb die Auswahl “D/E - hoch (nicht düngen)”. Bei unbekannter Versorgung rechnet der Rechner mit dem Bedarf, aber das ist nur eine sinnvolle Annäherung.

Organische Dünger wirken zudem anders als schnell lösliche Mineraldünger. Hornspäne liefern Stickstoff, aber keine direkte Kalium- oder Phosphatgabe. Kompost, Mist und Bodenverbesserung können Nährstoffe und Humus einbringen, passen aber nicht immer zu jedem Defizit. Wenn ein Beispiel vor allem Kaliumlücken zeigt, ist ein gezielter Kaliumdünger oft klarer zu steuern.

Nutze die Ergebnisse deshalb als Dosiergrundlage und prüfe zusätzlich die Produktangaben. Manche Spezialdünger enthalten Magnesium oder weitere Nährstoffe, andere nicht. Wenn die Rechnung zeigt, dass ein Nährstoff deutlich fehlt oder über Bedarf zugeführt wird, ist nicht die Menge allein das Problem, sondern oft die Wahl des Düngers.

Tabellen zum Nachschlagen

Wie viel Dünger pro m² für Gemüse? Nährstoffbedarf und Düngermenge je Kultur

Bedarf je Kultur/Satz nach LWG "Düngung im Garten" (Tab. 10), ohne Anrechnung von Nmin und Humus. Mengen am Stickstoff ausgerichtet.
KulturN-P₂O₅-K₂O (g/m²)HornspäneBlaukorn 12-8-16Org. Volldünger 6-6-6
Tomate (Freiland)20-6-40167 g/m²167 g/m²333 g/m²
Tomate (Gewächshaus)35-10-72292 g/m²292 g/m²583 g/m²
Gurke (Freiland)19-11-40158 g/m²158 g/m²317 g/m²
Gurke (Gewächshaus)30-18-60250 g/m²250 g/m²500 g/m²
Paprika (Freiland)17-3-40142 g/m²142 g/m²283 g/m²
Paprika (Gewächshaus)27-5-36225 g/m²225 g/m²450 g/m²
Aubergine (Freiland)17-3-40142 g/m²142 g/m²283 g/m²
Zucchini20-7-32167 g/m²167 g/m²333 g/m²
Kürbis23-12-47192 g/m²192 g/m²383 g/m²
Melone (Freiland)19-11-40158 g/m²158 g/m²317 g/m²
Zuckermais16-6-28133 g/m²133 g/m²267 g/m²
Weißkohl27-8-34225 g/m²225 g/m²450 g/m²
Rotkohl22-7-32183 g/m²183 g/m²367 g/m²
Wirsing30-9-35250 g/m²250 g/m²500 g/m²
Rosenkohl30-11-44250 g/m²250 g/m²500 g/m²
Grünkohl20-6-21167 g/m²167 g/m²333 g/m²
Blumenkohl22-10-36183 g/m²183 g/m²367 g/m²
Brokkoli22-9-40183 g/m²183 g/m²367 g/m²
Kohlrabi23-8-30192 g/m²192 g/m²383 g/m²
Chinakohl21-11-42175 g/m²175 g/m²350 g/m²
Porree / Lauch23-7-31192 g/m²192 g/m²383 g/m²
Sellerie (Knollen)20-9-42167 g/m²167 g/m²333 g/m²
Kartoffeln23-9-38192 g/m²192 g/m²383 g/m²
Kopfsalat15-6-30125 g/m²125 g/m²250 g/m²
Eissalat14-4-32117 g/m²117 g/m²233 g/m²
Feldsalat8-2-1267 g/m²67 g/m²133 g/m²
Endivien19-5-42158 g/m²158 g/m²317 g/m²
Rucola15-5-26125 g/m²125 g/m²250 g/m²
Spinat17-5-32142 g/m²142 g/m²283 g/m²
Mangold12-6-16100 g/m²100 g/m²200 g/m²
Fenchel18-8-25150 g/m²150 g/m²300 g/m²
Möhren13-7-40108 g/m²108 g/m²217 g/m²
Rote Bete16-7-36133 g/m²133 g/m²267 g/m²
Pastinake13-4-24108 g/m²108 g/m²217 g/m²
Radieschen9-4-2075 g/m²75 g/m²150 g/m²
Rettich15-8-35125 g/m²125 g/m²250 g/m²
Zwiebel13-5-16108 g/m²108 g/m²217 g/m²
Buschbohne11-3-1692 g/m²92 g/m²183 g/m²
Stangenbohnen21-7-32175 g/m²175 g/m²350 g/m²
Erbse16-4-16133 g/m²133 g/m²267 g/m²
Rhabarber18-3-42150 g/m²150 g/m²300 g/m²
Spargel10-3-883 g/m²83 g/m²167 g/m²
Kräuterbeet (je Jahr)12-4-20100 g/m²100 g/m²200 g/m²

Düngermenge in g/m² für eine gewünschte Stickstoffmenge

Menge = N (g/m²) ÷ N-Gehalt (%) × 100. Beispiel: 5 g N mit Hornspänen (12 %) = 42 g/m².
StickstoffBlaukorn / Gartendünger BlauNitrophoska perfektAmmonsulfatsalpeterHornspäne / HornmehlHorn- und KnochenmehlOrganischer VolldüngerHornoska, organisch-mineralisch
2 g N/m²17 g13 g8 g17 g29 g33 g29 g
4 g N/m²33 g27 g15 g33 g57 g67 g57 g
5 g N/m²42 g33 g19 g42 g71 g83 g71 g
6 g N/m²50 g40 g23 g50 g86 g100 g86 g
8 g N/m²67 g53 g31 g67 g114 g133 g114 g
10 g N/m²83 g67 g38 g83 g143 g167 g143 g
15 g N/m²125 g100 g58 g125 g214 g250 g214 g
20 g N/m²167 g133 g77 g167 g286 g333 g286 g

Dünger für Rasen, Stauden, Rosen und Obst: Bedarf je Jahr

LWG Tab. 11-14. Rasen: höchstens 4-5 g N je Gabe, daraus die Zahl der Gaben.
KulturN-P₂O₅-K₂O-MgO (g/m²)Hornspäne je JahrNitrophoska 15-5-20Gaben
Zierrasen25-8-16-3208 g/m²167 g/m²5
Strapazierrasen18-5-11-3150 g/m²120 g/m²4
Gebrauchsrasen8-2-5-167 g/m²53 g/m²2
Blumenwiese (extensiv)2-1-1-117 g/m²13 g/m²1
Einjährige Sommerblumen12-3-14-2100 g/m²80 g/m²2
Beetstauden11-3-19-292 g/m²73 g/m²2
Wasserrand- und Feuchtstauden9-3-15-175 g/m²60 g/m²1
Trockenheitsverträgliche Stauden6-2-11-150 g/m²40 g/m²1
Steingarten- und Waldstauden4-1-6-133 g/m²27 g/m²1
Edel-, Strauch-, Kletterrosen18-4-15-2150 g/m²120 g/m²2
Bodendeckerrosen10-4-10-183 g/m²67 g/m²1
Ziersträucher5-2-6-142 g/m²33 g/m²1
Laub- und Nadelbäume7-3-3-158 g/m²47 g/m²1
Apfel, Birne3-2-6-425 g/m²20 g/m²1
Pflaume, Zwetschge, Mirabelle7-2-8-458 g/m²47 g/m²1
Süßkirsche4-2-8-433 g/m²27 g/m²1
Sauerkirsche8-2-8-467 g/m²53 g/m²1
Erdbeere6-2-13-350 g/m²40 g/m²1
Johannisbeere6-2-8-250 g/m²40 g/m²1
Himbeere3-1-4-125 g/m²20 g/m²1
Kulturheidelbeere3-1-4-125 g/m²20 g/m²1

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Dünger-Rechner: Düngermenge (g/m²) = Nährstoffbedarf (g/m²) ÷ Nährstoffgehalt (%) × 100. Tomaten im Freiland brauchen je Kultur 20 g Stickstoff je m² - mit Blaukorn (12 % N) sind das 167 g/m², verteilt auf 2 Gaben.
Auf einen Blick
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Wie viel Dünger pro m² für Gemüse? Nährstoffbedarf und Düngermenge je Kultur (Tabelle)
Wie viel Dünger pro m² für Gemüse? Nährstoffbedarf und Düngermenge je Kultur
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Häufige Fragen

Wie berechne ich die Düngermenge in g/m²?

Du berechnest die Düngermenge, indem du den zu düngenden Stickstoff durch den Stickstoffgehalt in Prozent teilst und mit 100 multiplizierst. Im Beispiel Tomate mit Blaukorn gilt: 20 g Stickstoff ÷ 12 % × 100 = 166,7 g/m². Ausgegeben werden 167 g/m².

Wie viel Blaukorn brauche ich für 25 m² Tomaten im Freiland?

Für 25 m² Tomaten im Freiland brauchst du 4,17 kg Blaukorn. Das entspricht 167 g/m². Die Rechnung geht von 20,0 g N/m² aus und verteilt die Menge auf 2 Gaben à 83,3 g je m².

Wie viel Hornspäne pro m² für Gurken im Gewächshaus?

Für Gurken im Gewächshaus sind es im Beispiel 250 g Hornspäne pro m². Für 12 m² ergibt das 3 kg. Damit kommen 30 g N/m² an, aber 0 g P₂O₅, 0 g K₂O und 0 g MgO.

Wie viel Dünger brauche ich für 100 m² Rasen?

Für 100 m² Gebrauchsrasen mit Ammonsulfatsalpeter brauchst du 3,08 kg. Pro m² sind das 30,8 g. Die Aufteilung liegt bei 2 Gaben à 15,4 g je m², passend zu 8,0 g N/m².

Warum reicht die Stickstoffrechnung bei NPK-Dünger nicht immer?

Die Stickstoffrechnung bestimmt die Produktmenge, aber sie zeigt nicht automatisch, ob Phosphat und Kalium passen. Bei Paprika mit Nitrophoska perfekt liefert die Menge 17 g N und 22,7 g K₂O je m², während der Bedarf bei 17-3-40-8 g/m² liegt.

Wie wirkt sich Nmin im Boden auf die Düngermenge aus?

Nmin senkt die noch zu düngende Stickstoffmenge direkt. Bei Zucchini mit 10 g Nmin bleiben 10,0 g N/m² zu düngen. Mit Blaukorn ergibt das 83,3 g/m² und insgesamt 1,25 kg für 15 m².

Was bedeutet 12-8-16 auf einem Dünger?

12-8-16 bedeutet 12 % Stickstoff N, 8 % Phosphat P₂O₅ und 16 % Kalium K₂O. Für die Düngermenge nutzt du zuerst den Stickstoffwert. Die anderen Werte prüfst du danach gegen den Bedarf der Kultur.

Wann ist ein phosphatarmer Dünger sinnvoll?

Ein phosphatarmer Dünger ist sinnvoll, wenn die Rechnung mehr Phosphat zuführt als die Kultur braucht oder der Boden gut versorgt ist. Bei Rosenkohl mit Horn- und Knochenmehl entstehen 40,4 g Phosphat mehr als nötig. Dann passt ein anderer Dünger oft besser.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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Dünger-Rechner. Rechner-info.de, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/garten/duenger-rechner