Umbauter-Raum-Rechner
12 × 10 m Grundfläche und 7,7 m summierte Geschosshöhe ergeben 924 m³. Berechne Dachkörper und Anbauten getrennt mit transparentem Rechenweg.
- Geschosse ohne zusätzlichen Dachkörper
- 924 m³
- Zusätzlicher Dachkörper
- 0 m³
- Summe eingegebener Geschossgrundflächen
- 360 m²
- Geometrische Vorrechnung mit Außenmaßen, kein vollständiger DIN-277-Nachweis. Umbauter Raum nach älteren Vorschriften ist nicht automatisch derselbe Wert wie heutiger BRI. Dachflächen, Decken und Bauteile nicht doppelt zählen; offene Bereiche und besondere Geometrien separat prüfen.
Geschosse
| Ebene | Grundfläche | Höhe | Volumen |
|---|---|---|---|
| Keller | 120 m² | 2,5 m | 300 m³ |
| Erdgeschoss | 120 m² | 2,6 m | 312 m³ |
| Obergeschoss | 120 m² | 2,6 m | 312 m³ |
Rechenweg mit deinen Zahlen
- Geschossvolumen: 924 m³ aus 3 Ebenen.
- Dachkörper 0 m³ + weitere Teilvolumen 0 m³.
- Summe 924 m³.
Was bedeutet umbauter Raum berechnen?
Der umbaute Raum beschreibt den geometrischen Rauminhalt eines Gebäudes über seine äußeren Abmessungen. Der historische Begriff ist nicht automatisch mit dem Brutto-Rauminhalt (BRI) nach DIN 277 gleichzusetzen. Die Rechnung ermittelt geometrische Teilkörper und liefert keinen vollständigen normativen BRI-Nachweis. Gemeint ist nicht die nutzbare Luft im Zimmer, sondern ein Baukörper mit Außenlänge, Außenbreite und äußerer Höhe.
Das ist ein wichtiger Unterschied zur Wohnfläche. Wohnfläche bewertet Räume nach nutzbarer Fläche im Inneren. Der BRI schaut dagegen auf das Volumen des Baukörpers. Auch die Bruttogrundfläche ist etwas anderes: Sie beschreibt Flächen je Geschoss, nicht das Volumen.
Du nutzt den umbauten Raum zum Beispiel, wenn du Gebäude vergleichen, eine grobe Größenordnung für Baukosten einordnen oder Bestandsunterlagen prüfen willst. Für eine belastbare Kostenrechnung reicht der Rauminhalt allein aber nicht. Dafür brauchst du passende Kostenkennwerte und eine klare Abgrenzung, welche Bauteile mitgerechnet werden.
Wie funktioniert die Rechnung für den umbauten Raum?
Die Rechnung folgt dem Grundprinzip: Außenlänge mal Außenbreite mal äußere Geschosshöhe, für alle Geschosse addiert. Dazu kommt ein Dachkörper, wenn du ihn separat ansetzt. Weitere geometrische Teilvolumen kannst du ergänzen, wenn sie nicht schon in den Geschossen enthalten sind.
Beispiel: Ein Haus hat außen 12 m Länge und 10 m Breite. Der Keller hat 2,5 m Höhe, Erdgeschoss und Obergeschoss haben jeweils 2,6 m Höhe. Ohne zusätzlichen Dachkörper ergibt sich ein geometrischer Rauminhalt von 924 m³.
Die Geschosse teilen sich so auf:
| Geschoss | Fläche | Höhe | Volumen |
|---|---|---|---|
| Keller | 120 m² | 2,5 m | 300 m³ |
| Erdgeschoss | 120 m² | 2,6 m | 312 m³ |
| Obergeschoss | 120 m² | 2,6 m | 312 m³ |
Die Summe der eingegebenen Geschossgrundflächen liegt bei 360 m². Ein zusätzlicher Dachkörper ist in diesem Beispiel mit 0 m³ angesetzt. Deshalb bleibt die Summe bei 924 m³.
Zählt der Keller beim umbauten Raum mit?
Ja, wenn der Keller als Geschoss mit Außenmaßen und äußerer Höhe erfasst wird, geht er in den umbauten Raum ein. Das siehst du gut an einem Gebäude mit 12 m Länge, 10 m Breite, 2,5 m Kellerhöhe, 2,6 m EG-Höhe und 2,6 m OG-Höhe: Der gesamte geometrische Rauminhalt beträgt 924 m³.
Ohne Keller wäre ein zweigeschossiges Haus mit 12 m × 10 m und 2,6 m pro Geschoss bei 624 m³. Der Vergleich zeigt: Für die geometrische Volumenrechnung ist entscheidend, welche Baukörper du tatsächlich eingibst. Ein Keller ist nicht automatisch unsichtbar, nur weil er unter der Erde liegt.
Auch bei anderen Maßen bleibt das Prinzip gleich. Ein Haus mit 10 m × 8 m Grundfläche, 2,4 m Keller, 2,8 m EG und 2,8 m OG kommt ohne Dachkörper auf 640 m³. Bei 14 m Länge, 9 m Breite, 2,7 m Keller und 2,5 m EG ergeben sich 655,2 m³.
Wie wird das Dach beim umbauten Raum berücksichtigt?
Ein Dach wird nicht immer durch die normalen Geschosshöhen abgebildet. Wenn der Dachraum als eigener geometrischer Körper gerechnet werden soll, setzt du einen zusätzlichen Dachkörper an. Typische Formen sind Satteldach, Pultdach und Pyramidendach. Entscheidend sind Dachkörper-Länge, Dachkörper-Breite, ein möglicher Kniestock und der Dachanstieg über dem Sockel.
Bei einem Bungalow mit 12 m × 10 m, 3 m EG-Höhe und Satteldach mit 3 m Dachanstieg ohne Kniestock kommen 360 m³ aus dem Geschoss und 180 m³ aus dem Dachkörper zusammen. Der geometrische Rauminhalt beträgt 540 m³.
Weitere Beispiele zeigen, wie stark die Dachform wirkt:
- Satteldach bei 11 m × 9 m und 4 m Dachanstieg: 514,8 m³ aus den Geschossen, 198 m³ Dachkörper, insgesamt 712,8 m³.
- Pultdach bei 10 m × 7 m Grundfläche und 3 m Dachanstieg: 364 m³ aus den Geschossen, 105 m³ Dachkörper, insgesamt 469 m³.
- Pyramidendach bei 12 m × 12 m und 2,8 m Dachhöhe: 748,8 m³ aus den Geschossen, 134,4 m³ Dachkörper, insgesamt 883,2 m³.
- Satteldach mit 0,3 m Kniestock und 3 m Dachanstieg bei 13 m × 10 m: 676 m³ aus den Geschossen, 234 m³ Dachkörper, insgesamt 910 m³.
Wenn du Gauben oder andere zusätzliche Körper separat erfasst, nutze dafür ein weiteres geometrisches Teilvolumen. Achte aber darauf, dass du nichts doppelt zählst.
Welche Fehler solltest du beim umbauten Raum berechnen vermeiden?
Der häufigste Fehler ist die Verwechslung von lichter Raumhöhe und äußerer Geschosshöhe. Für dieses Modell brauchst du die konstruktive Außenhöhe. Wenn du Innenhöhen einträgst, fehlt ein Teil des Baukörpers.
Der zweite typische Fehler: Decken oder Geschosse doppelt erfassen. Wenn du Geschosse einzeln eingibst, sollte jede Zeile nur den passenden Baukörper abbilden. Bei einem zurückgesetzten Obergeschoss ist deshalb die Einzel-Eingabe sinnvoll. Beispiel: Keller 12 × 10 × 2,5 m, EG 12 × 10 × 2,6 m und OG 10 × 8 × 2,6 m ergeben 820 m³. Die Summe der eingegebenen Geschossgrundflächen beträgt dabei 320 m².
Dritter Fehler: Dach und Zusatzvolumen unklar abgrenzen. Wenn ein Dachkörper schon berücksichtigt ist, solltest du ihn nicht zusätzlich als weiteres Teilvolumen eintragen. Ein Zusatzvolumen kann die Summe deutlich verändern: Bei den gleichen Grundmaßen wie im Beispiel mit 924 m³ führt ein weiteres geometrisches Teilvolumen von 1.000 m³ zu 1.924 m³.
Gib im Rechner die Außenmaße, Geschosshöhen und bei Bedarf Dachkörper oder Teilvolumen ein. Mehr Bedienung ist für die Berechnung nicht nötig; wichtiger ist, dass deine Maße zur gleichen Abgrenzung passen.
Tabellen zum Nachschlagen
Umbauter Raum: Beispiele für Haus und Bungalow
| Beispiel | Rauminhalt |
|---|---|
| 80 m², zwei Geschosse je 3 m | 480 m³ |
| 100 m², zwei Geschosse je 3 m | 600 m³ |
| 120 m², zwei Geschosse je 3 m | 720 m³ |
| 150 m², zwei Geschosse je 3 m | 900 m³ |
Beispiele zum Ausprobieren
Häufige Fragen
Was ist der umbaute Raum eines Hauses?
Der umbaute Raum ist der geometrische Rauminhalt eines Gebäudes nach seinen äußeren Abmessungen. Er wird meist in m³ angegeben und umfasst Geschosse sowie gegebenenfalls Dachkörper und weitere Teilvolumen. Er ist nicht identisch mit Wohnfläche oder Bruttogrundfläche.
Wie berechne ich den umbauten Raum?
Du berechnest den umbauten Raum, indem du je Geschoss Außenlänge, Außenbreite und äußere Geschosshöhe multiplizierst und die Ergebnisse addierst. Dazu kommen Dachkörper und weitere geometrische Teilvolumen, falls sie vorhanden sind. Bei 12 m × 10 m mit 2,5 m, 2,6 m und 2,6 m Höhe ergeben sich 924 m³.
Zählt der Keller zum umbauten Raum?
Ja, der Keller zählt zum umbauten Raum, wenn du ihn als Baukörper mit Außenmaßen und äußerer Höhe erfasst. Ein Beispiel mit 12 m × 10 m, 2,5 m Kellerhöhe, 2,6 m EG-Höhe und 2,6 m OG-Höhe ergibt 924 m³ ohne zusätzlichen Dachkörper.
Wie viel umbauter Raum hat ein Haus mit 10 m × 8 m und Keller?
Ein Haus mit 10 m × 8 m Grundfläche, 2,4 m Keller, 2,8 m EG und 2,8 m OG hat 640 m³ geometrischen Rauminhalt, wenn kein zusätzlicher Dachkörper angesetzt wird. Die eingegebene Geschossgrundfläche beträgt in diesem Beispiel 240 m².
Wie rechne ich ein Satteldach beim umbauten Raum?
Ein Satteldach rechnest du als zusätzlichen Dachkörper, wenn es nicht schon in einer Geschosshöhe steckt. Bei 11 m × 9 m und 4 m Dachanstieg kommen 198 m³ Dachkörper zu 514,8 m³ Geschossvolumen hinzu. Insgesamt sind das 712,8 m³.
Was ist der Unterschied zwischen BRI und Wohnfläche?
BRI ist ein Volumen in m³, Wohnfläche ist eine nutzbare Fläche im Inneren. Beim BRI zählen äußere Baukörpermaße, beim Wohnflächenansatz geht es um anrechenbare Raumflächen. Deshalb kann ein großes Dachvolumen den BRI erhöhen, ohne die Wohnfläche im gleichen Maß zu verändern.
Wie berechne ich den umbauten Raum bei zurückgesetztem Obergeschoss?
Bei einem zurückgesetzten Obergeschoss gibst du die Geschosse einzeln mit ihren jeweiligen Außenmaßen ein. Keller 12 × 10 × 2,5 m, EG 12 × 10 × 2,6 m und OG 10 × 8 × 2,6 m ergeben 820 m³. Die Geschossgrundflächen summieren sich auf 320 m².
Kann ich Gauben oder Nebenkörper beim umbauten Raum ergänzen?
Ja, zusätzliche geometrische Teilvolumen kannst du ergänzen, wenn sie nicht bereits in Geschossen oder Dachkörpern enthalten sind. Ein Beispiel zeigt die Wirkung: Zu 924 m³ Geschossvolumen führt ein weiteres Teilvolumen von 1.000 m³ zu 1.924 m³ geometrischem Rauminhalt.
Quellen und Prüfung
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Umbauter-Raum-Rechner. Rechner-info.de, Stand 24.09.2026. https://rechner-info.de/bauen/umbauter-raum-rechner

