Logarithmus-Rechner

Logarithmus berechnen: lg(1000) = 3, ln(10) = 2,302585, log₂(1024) = 10. Beliebige Basis, Basiswechsel, Potenz und Basis gesucht, mit Tabelle.

Stand 23.09.2026Quelle: MathebibelVon Sebastian Wiercinski

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Was ist gesucht?
Logarithmus3
Schreibweise
log₁₀(1.000) = lg(1.000) = 3
Als Potenz
10³ = 1.000
Basiswechsel
lg(1.000) = ln(1.000) ÷ ln(10) = 6,907755279 ÷ 2,302585093 = 3
lg(x), Basis 10
3
ln(x), Basis e
6,907755279
log₂(x), Basis 2
9,9657842847
Probe
10³ = 1.000
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Gesucht ist die Hochzahl y mit 10^y = 1.000.
  2. lg(1.000) = 3
  3. Probe: 10³ = 1.000

Was macht der Logarithmus-Rechner?

Ein Logarithmus dreht eine Potenzfrage um: Du kennst die Basis und das Ergebnis der Potenz und suchst die Hochzahl. Statt zu fragen, was aus einer Basis hoch einer Hochzahl wird, fragst du: Welche Hochzahl passt zu dieser Zahl?

Im Rechner wählst du aus, ob du den Logarithmus, die Zahl oder die Basis suchst, gibst die bekannten Werte ein und wählst die passende Basis.

Typische Schreibweisen sind:

  • lg oder log₁₀ für den Zehnerlogarithmus
  • ln für den natürlichen Logarithmus zur Basis e ≈ 2,71828
  • log₂ für den Zweierlogarithmus
  • log_b für eine eigene Basis b

Der Logarithmus ist der richtige Rechenweg, wenn die gesuchte Größe im Exponenten steckt. Bei 10³ = 1.000 ist die Hochzahl 3. Deshalb gilt lg(1.000) = 3. Wenn du dagegen die Hochzahl kennst und die Zahl suchst, rechnest du eine Potenz aus, zum Beispiel 2¹⁰ = 1.024.

Wie kann man einen Logarithmus berechnen?

Die Grundidee lautet in Worten: Der Logarithmus von x zur Basis b ist die Hochzahl y, mit der b potenziert werden muss, damit x herauskommt. Als Formel: log_b(x) = y ⇔ b^y = x.

Für die Rechnung mit einer beliebigen Basis kannst du den Basiswechsel nutzen: log_b(x) = ln(x) ÷ ln(b). Dasselbe geht auch mit dem Zehnerlogarithmus: log_b(x) = lg(x) ÷ lg(b).

Ein Beispiel mit der Basis 10:

  • Gesucht ist die Hochzahl y mit 10^y = 1.000.
  • Die Rechnung lautet: lg(1.000) = 3.
  • Als Kontrolle: 10³ = 1.000.

Der Basiswechsel zeigt dieselbe Rechnung über den natürlichen Logarithmus: lg(1.000) = ln(1.000) ÷ ln(10) = 6,907755279 ÷ 2,302585093 = 3.

Bei einer anderen Basis funktioniert es genauso. Für log₃(81) suchst du die Hochzahl, mit der 3 potenziert werden muss, damit 81 entsteht. Der Basiswechsel lautet: log₃(81) = ln(81) ÷ ln(3) = 4,3944491547 ÷ 1,0986122887 = 4. Die Kontrolle ist direkt als Potenz lesbar: 3⁴ = 81.

Was ist der Unterschied zwischen log, lg, ln und log₂?

Der Unterschied liegt in der Basis. Die Rechenfrage bleibt gleich, aber die Bezugsbasis ändert sich.

  • lg(x) ist der Logarithmus zur Basis 10. Beispiel: lg(3) = 0,4771212547.
  • ln(x) ist der natürliche Logarithmus zur Basis e ≈ 2,71828. Beispiel: ln(2) = 0,6931471806.
  • log₂(x) ist der Logarithmus zur Basis 2. Beispiel: log₂(8) = 3.
  • log_b(x) steht allgemein für eine frei gewählte Basis b.

In vielen Taschenrechnern und Formelsammlungen steht log oft für den Zehnerlogarithmus. In anderen Zusammenhängen kann log aber auch allgemein gemeint sein. Deshalb ist die Basis so wichtig. Wenn du eine Aufgabe aus Mathematik, Informatik oder Naturwissenschaft rechnest, prüfe zuerst, welche Basis gemeint ist.

Ein Vergleich zeigt, wie stark die Basis das Ergebnis verändert. Für dieselbe Zahl 10 gilt: lg(x), Basis 10 = 1, ln(x), Basis e = 2,302585093 und log₂(x), Basis 2 = 3,3219280949. Die Zahl x ist gleich, nur die Bezugsbasis ist eine andere.

Was bedeutet ein negativer Logarithmuswert?

Ein negativer Logarithmus heißt nicht, dass etwas falsch ist. Er bedeutet: Die gesuchte Zahl liegt zwischen Null und der Basis, wenn die Basis größer als 1 ist. Die Hochzahl ist dann negativ, weil eine negative Hochzahl einem Kehrwert entspricht.

Beim Zehnerlogarithmus sieht man das besonders klar:

x lg x Als Potenz
0,1 −1 10⁻¹ = 0,1
0,01 −2 10⁻² = 0,01
0,5 -0,301030
1 0,000000

Für x = 1 ist der Logarithmus immer 0, wenn die Basis zulässig ist. Das passt zur Potenzregel, weil jede zulässige Basis hoch 0 den Wert 1 ergibt. Für x kleiner als 1 wird der Logarithmus negativ, zum Beispiel lg(0,1) = −1 und lg(0,01) = −2.

Wichtig ist die Einschränkung: Im üblichen reellen Logarithmus muss der Numerus positiv sein. Ein Wert unter Null passt dort nicht als Eingabe. Auch die Basis muss positiv und ungleich 1 sein. Sonst wäre die Umkehrung der Potenzfunktion nicht eindeutig oder nicht sinnvoll definiert.

Wie hängen Logarithmus, Potenz und Basis zusammen?

Du kannst dieselbe Beziehung aus drei Blickwinkeln betrachten:

  • Logarithmus suchen: Bei log₅(125) ist die Basis 5 bekannt und die Zahl 125 bekannt. Gesucht ist die Hochzahl. Ergebnis: log₅(125) = 3, denn 5³ = 125.
  • Zahl suchen: Wenn Basis 2 und Exponent 10 bekannt sind, rechnest du x = b^y. Ergebnis: 2¹⁰ = 1.024.
  • Basis suchen: Wenn log_b(81) = 4 bekannt ist, suchst du die Basis. Ergebnis: b = 3, denn 3⁴ = 81.

Das hilft auch beim schnellen Prüfen. Lies das Ergebnis einfach als Potenzsatz zurück. Aus log₂(32) = 5 wird 2⁵ = 32. Aus ln(2) = 0,6931471806 wird e^0,6931471806 = 2.

Die Logarithmusgesetze sind Kurzregeln für Produkte, Quotienten, Potenzen und Wurzeln. Zum Beispiel wird aus einem Produkt eine Summe: lg(2 · 50) = 0,3010299957 + 1,6989700043 = 2. Aus einer Potenz wird ein Faktor: log₂(8²) = 2 · 3 = 6. Bei Wurzeln teilst du den Logarithmus: lg(√1000) = 3 ÷ 2 = 1,5.

Welche Fehler solltest du beim Logarithmus-Rechner vermeiden?

Viele Fehler entstehen nicht durch die Rechnung, sondern durch die Eingabe oder die Schreibweise.

Achte besonders auf diese Punkte:

  • Basis nicht verwechseln: lg(3) = 0,4771212547, ln(3) = 1,0986122887 und log₂(3) = 1,5849625007. Die Zahl ist gleich, das Ergebnis nicht.
  • log nicht blind als eine bestimmte Basis lesen: Wenn nur log(x) dasteht, kläre die gemeinte Basis aus dem Kontext.
  • Numerus und Basis nicht vertauschen: log₃(81) fragt nach der Hochzahl zur Basis 3. Die Antwort ist 4, weil 3⁴ = 81.
  • Negative Ergebnisse richtig einordnen: lg(0,1) = −1 ist kein Fehler. Es bedeutet 10⁻¹ = 0,1.
  • Basisregeln beachten: Die Basis muss positiv und ungleich 1 sein. Der Numerus muss im reellen Bereich positiv sein.
  • Kontrolle als Potenz nutzen: Wenn du log₂(8) = 3 erhältst, prüfst du mit 2³ = 8.

Für Alltagswerte ist die häufigste Ursache eine unklare Basis. Gerade bei log, ln und lg lohnt sich ein kurzer Blick auf die Schreibweise, bevor du das Ergebnis weiterverwendest.

Tabellen zum Nachschlagen

Logarithmus-Tabelle: lg, ln und log₂ von 0,001 bis 1.000.000

Auf 6 Nachkommastellen gerundet
xlg xln xlog₂ x
0,001-3,000000-6,907755-9,965784
0,01-2,000000-4,605170-6,643856
0,1-1,000000-2,302585-3,321928
0,5-0,301030-0,693147-1,000000
10,0000000,0000000,000000
20,3010300,6931471,000000
30,4771211,0986121,584963
40,6020601,3862942,000000
50,6989701,6094382,321928
60,7781511,7917592,584963
70,8450981,9459102,807355
80,9030902,0794423,000000
90,9542432,1972253,169925
101,0000002,3025853,321928
201,3010302,9957324,321928
501,6989703,9120235,643856
1002,0000004,6051706,643856
1.0003,0000006,9077559,965784
10.0004,0000009,21034013,287712
1.000.0006,00000013,81551119,931569

Zweierpotenzen und Zweierlogarithmus von 2⁰ bis 2²⁰

log₂ von 1024 ist 10: So viele Bits braucht man für 1024 verschiedene Werte
PotenzZahl xlog₂ x
2⁰10
21
42
83
2⁴164
2⁵325
2⁶646
2⁷1287
2⁸2568
2⁹5129
2¹⁰1.02410
2¹¹2.04811
2¹²4.09612
2¹³8.19213
2¹⁴16.38414
2¹⁵32.76815
2¹⁶65.53616
2¹⁷131.07217
2¹⁸262.14418
2¹⁹524.28819
2²⁰1.048.57620

Logarithmusgesetze mit Zahlenbeispielen

GesetzBeispiel
log(a · c) = log a + log clg(2 · 50) = 0,3010299957 + 1,6989700043 = 2
log(a ÷ c) = log a − log clg(1000 ÷ 10) = 3 − 1 = 2
log(aⁿ) = n · log alog₂(8²) = 2 · 3 = 6
log(ⁿ√a) = log a ÷ nlg(√1000) = 3 ÷ 2 = 1,5
log_b(b) = 1, log_b(1) = 0ln(e) = 1, lg(1) = 0
log_b(x) = ln x ÷ ln blog₃(81) = 4,3944491547 ÷ 1,0986122887 = 4

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Logarithmus-Rechner: Der Logarithmus beantwortet die Frage "Welche Hochzahl brauche ich?": lg(1000) = 3, weil 10³ = 1000. Für eine beliebige Basis gilt der Basiswechsel log_b(x) = ln(x) ÷ ln(b), zum Beispiel log₃(81) = 4,394 ÷ 1,099 = 4.
Auf einen Blick
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Logarithmus-Tabelle: lg, ln und log₂ von 0,001 bis 1.000.000 (Tabelle)
Logarithmus-Tabelle: lg, ln und log₂ von 0,001 bis 1.000.000
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Häufige Fragen

Wie viel ist lg(0,1)?

lg(0,1) = −1. Das bedeutet als Potenz: 10⁻¹ = 0,1. Der negative Wert ist richtig, weil 0,1 kleiner als 1 ist. Beim Zehnerlogarithmus zeigen negative Ergebnisse, dass die gesuchte Zehnerpotenz einen Kehrwert beschreibt.

Wie viel ist lg(0,01)?

lg(0,01) = −2. Die passende Potenzschreibweise ist 10⁻² = 0,01. Du kannst das Ergebnis prüfen, indem du die Basis 10 mit der Hochzahl −2 verwendest. So kommst du wieder auf den ursprünglichen Numerus.

Wie viel ist lg(3)?

lg(3) = 0,4771212547. In Potenzform heißt das: 10^0,4771212547 = 3. Der Wert liegt zwischen 0 und 1, weil 3 größer als 1, aber kleiner als 10 ist.

Wie viel ist ln(2)?

ln(2) = 0,6931471806. Das ist der natürliche Logarithmus zur Basis e ≈ 2,71828. Als Kontrolle gilt: e^0,6931471806 = 2. Wenn du stattdessen die Basis 2 verwendest, ist log₂(2) = 1.

Wie viel ist log₂(8)?

log₂(8) = 3. Die direkte Kontrolle lautet 2³ = 8. Der Zweierlogarithmus wird häufig verwendet, wenn Verdopplungen betrachtet werden, weil jede ganze Hochzahl einer Zweierpotenz entspricht.

Was ist der Unterschied zwischen ln und lg?

ln nutzt die Basis e ≈ 2,71828, lg nutzt die Basis 10. Deshalb liefern beide für dieselbe Zahl unterschiedliche Ergebnisse. Für 10 gilt zum Beispiel ln(10) = 2,302585093, während lg(10) = 1 ist.

Welche Basis hat log_b(81) = 4?

Die Basis ist 3. Denn log_3(81) = 4 entspricht der Potenz 3⁴ = 81. Wenn du also Numerus und Logarithmus kennst, suchst du die Basis, deren entsprechende Potenz den Numerus ergibt.

Wie prüfe ich ein Logarithmus-Ergebnis schnell?

Du prüfst ein Logarithmus-Ergebnis, indem du es zurück in eine Potenz schreibst. Aus log₅(125) = 3 wird 5³ = 125. Aus log₂(32) = 5 wird 2⁵ = 32. Stimmt die Potenz, passt auch der Logarithmus.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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