Wallbox-Rechner

Wallbox statt Steckdose: 6,4 statt 16 % Ladeverlust plus 150 € § 14a-Rabatt - 1.500 € Wallbox rechnen sich in 5,7 Jahren. Mit PV und Ladezeit.

Stand 23.09.2026Quelle: ADAC e.V.Von Sebastian Wiercinski

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Der Bordcomputer zeigt den Verbrauch ab Akku, ohne Ladeverluste.

Gerät und Elektriker; Leitungsweg, Zählerschrank und Fundament machen den größten Unterschied.

Bundesweit gibt es derzeit kein Wallbox-Programm; einzelne Länder, Kommunen und Stadtwerke fördern.

Wallbox-Leistung

22-kW-Wallboxen brauchen eine Genehmigung des Netzbetreibers, 11 kW nur eine Anmeldung.

Steht im Datenblatt (Bordlader). Viele E-Autos laden mit höchstens 11 kW.

BDEW-Durchschnitt 2026 für Haushalte: 37 ct/kWh.

Steuerbare Wallboxen über 4,2 kW müssen angemeldet werden; dafür gibt es eine Pauschale. Die Steckdose bekommt sie nicht.

Laut Bundesnetzagentur je nach Netzgebiet 110 bis 190 € im Jahr.

Nur mit eigener PV-Anlage und Überschussladen. Typisch 30-60 %, wenn das Auto tagsüber zu Hause steht.

Neue Anlagen bis 10 kWp ab 01.08.2026: 7,70 ct/kWh. Ältere Anlagen: Satz aus dem Inbetriebnahmejahr.

Für die Ladezeit von 0 auf 100 %.

Wallbox hat sich bezahlt gemacht nach5,7 Jahren
Ersparnis pro Jahr gegenüber der Steckdose
265,20 €
davon weniger Ladeverluste
115,20 €
davon Netzentgelt-Pauschale
150,00 €
davon Solarstrom
0,00 €
Stromkosten pro Jahr an der Steckdose
1.123,21 €
Stromkosten pro Jahr an der Wallbox
1.008,01 €
Kosten pro 100 km an der Wallbox
6,72 €
Gleiche Menge an öffentlichen AC-Säulen
1.416,67 €
Strom aus dem Netz bzw. vom Dach (Wallbox)
2.724 kWh
Weniger Ladezeit pro Jahr
1.072 Stunden
Akku 0-100 % an der Steckdose
31,1 Stunden
Akku 0-100 % an der Wallbox
5,8 Stunden
  • Die Netzentgelt-Pauschale liegt je nach Netzgebiet zwischen 110 und 190 € im Jahr; dafür darf der Netzbetreiber die Ladeleistung in Engpässen kurzzeitig drosseln (mindestens 4,2 kW bleiben).
Steckdose, Wallbox und Ladesäule im Vergleich
LadenLadeverlustStrom bezogenKosten pro Jahr (Wallbox abzüglich Pauschale)Ladezeit pro Jahr
Haushaltssteckdose (2,3 kW)16 %3.036 kWh1.123,21 €1.320 Std.
Wallbox (11 kW)6,4 %2.724 kWh858,01 €248 Std.
Öffentliche AC-Säule6,4 %2.724 kWh1.416,67 €248 Std.
Ersparnis über die Jahre
-2.000-1.00001.0002.0003.0000246810121415
Ersparnis minus Kosten der Wallbox
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Akku-Energie: 15.000 km × 17 kWh/100 km × 100 % = 2.550 kWh
  2. Steckdose: 2.550 ÷ (1 − 16,0 %) = 3.036 kWh × 37 ct = 1.123,21 €
  3. Wallbox: 2.550 ÷ (1 − 6,4 %) = 2.724 kWh = 1.008,01 €
  4. Ersparnis: 1.123,21 € − 1.008,01 € + 150,00 € Pauschale = 265,20 € pro Jahr
  5. Amortisation: 1.500,00 € ÷ 265,20 € = 5,7 Jahre

Lohnt sich eine Wallbox? Das vergleicht der wallbox kosten rechner

Der Rechner stellt deine Heimladung an der Wallbox der Haushaltssteckdose gegenüber und zeigt zusätzlich, wie teuer die gleiche Energiemenge an einer öffentlichen AC-Säule wäre. Gib Fahrleistung, Verbrauch, Ladeanteil zu Hause, Strompreis, Wallbox-Kosten und mögliche PV-Nutzung ein.

Wichtig ist die Perspektive: Der Bordcomputer zeigt den Verbrauch aus dem Akku. Bezahlen musst du aber den Strom, der vor dem Laden aus dem Netz oder vom Dach kommt. Dazwischen entstehen Ladeverluste. Deshalb kann eine Wallbox günstiger sein, obwohl sie erst einmal Geld kostet.

Im Beispiel mit 15.000 km Fahrleistung, 17 kWh/100 km Verbrauch und 100 % Heimladung liegen die Stromkosten an der Haushaltssteckdose bei 1.123,21 € pro Jahr. An der Wallbox sind es 1.008,01 €. Die reine Stromersparnis durch geringere Ladeverluste beträgt 115,20 €. Wenn zusätzlich die Netzentgelt-Pauschale nach § 14a EnWG mit 150,00 € berücksichtigt wird, steigt die jährliche Ersparnis gegenüber der Steckdose auf 265,20 €.

Der Rechner ist damit kein Angebotspreis für eine konkrete Installation. Er zeigt dir, welche Eingaben die Wirtschaftlichkeit treiben: Fahrleistung, Ladeanteil zu Hause, Ladeverluste, Strompreis, PV-Anteil, Förderung und die Kosten der Wallbox inklusive Elektriker.

So funktioniert die Wallbox Amortisation

Die Rechnung beginnt mit der Energiemenge, die wirklich im Akku ankommt. In Worten lautet die Formel: Akku-Energie ergibt sich aus Fahrleistung mal Verbrauch pro 100 km mal Anteil der Heimladung. Danach wird diese Akku-Energie durch den Wirkungsgrad der jeweiligen Ladeart geteilt. So entsteht der Netzbezug. Die jährliche Ersparnis ist die Differenz aus Steckdosenkosten und Wallboxkosten, ergänzt um die Netzentgelt-Pauschale und gegebenenfalls den Vorteil aus Solarstrom. Die Amortisation ergibt sich aus den Wallbox-Kosten abzüglich Förderung, geteilt durch die jährliche Ersparnis.

Ein Beispiel: Bei 15.000 km, 17 kWh/100 km und 100 % Heimladung kommen 2.550 kWh im Akku an. An der Steckdose wird mit 16,0 % Ladeverlust gerechnet. Daraus werden 3.036 kWh Netzbezug und 1.123,21 € Stromkosten bei 37 ct/kWh. An der 11-kW-Wallbox wird mit 6,4 % Ladeverlust gerechnet. Daraus werden 2.724 kWh und 1.008,01 €.

Die Ersparnis setzt sich dann so zusammen: 1.123,21 € minus 1.008,01 € plus 150,00 € Pauschale ergibt 265,20 € pro Jahr. Bei 1.500,00 € Kosten und 0 € Förderung hat sich die Wallbox nach 5,7 Jahren bezahlt gemacht.

Für die Ladezeit nutzt der Rechner eine einfache Grenze: Entscheidend ist die kleinere Leistung aus Wallbox und Bordlader. Eine 11-kW-Wallbox lädt ein Auto mit 11-kW-Bordlader im Beispiel von 0-100 % in 5,8 Stunden. Die Haushaltssteckdose braucht dafür 31,1 Stunden.

Laden zu Hause: Kosten pro 100 km mit der Wallbox

Für die laufenden Kosten ist die Zahl pro 100 km oft greifbarer als der Jahresbetrag. Im Beispiel kostet das Laden mit der Wallbox 6,72 € pro 100 km. Das passt zu den Jahreswerten: Für die Heimladung werden an der Wallbox 2.724 kWh Strom aus dem Netz beziehungsweise vom Dach benötigt.

Der Vergleich zeigt auch, warum die Haushaltssteckdose für regelmäßiges Laden selten die beste Dauerlösung ist. Sie ist langsam und hat höhere Verluste. Im Beispiel fallen an der Steckdose 1.319,88 Stunden Ladezeit im Jahr an, an der 11-kW-Wallbox 247,67 Stunden. Die Differenz liegt bei 1.072 Stunden weniger Ladezeit pro Jahr.

Öffentliches AC-Laden ist in der Rechnung der dritte Vergleichswert. Für die gleiche Energiemenge entstehen bei 52 ct/kWh Kosten von 1.416,67 €. Das heißt nicht, dass du nie öffentlich laden solltest. Für Reisen oder als Ergänzung kann es sinnvoll sein. Für die Wirtschaftlichkeit deiner eigenen Wallbox zählt aber vor allem, wie viel deiner jährlichen Energie du tatsächlich zu Hause lädst.

Wenn du zum Beispiel nur 60 % der Fahrleistung daheim lädst, sinken auch die absolute Ersparnis und der Strombezug zu Hause. Dann zeigt die Rechnung 604,81 € Wallbox-Stromkosten, 673,93 € Steckdosenkosten und eine Amortisation nach 6,9 Jahren.

Wallbox mit PV: Solarstrom ist nicht kostenlos, aber oft stark wirksam

Bei einer PV-Anlage rechnet der Rechner nicht mit kostenlosem Strom. Stattdessen setzt er für den Solarstrom die entgangene Einspeisevergütung an. Im Beispiel sind das 7,7 ct/kWh. Das ist sinnvoll, weil du den Strom alternativ einspeisen könntest.

Der Effekt kann trotzdem groß sein. Bei 15.000 km, 17 kWh/100 km, 50 % Solarstromanteil und einer 11-kW-Wallbox sinken die Wallbox-Stromkosten auf 613,09 € pro Jahr. Die Kosten pro 100 km liegen dann bei 4,09 €. Die gesamte Ersparnis gegenüber der Steckdose beträgt 660,12 € pro Jahr. Davon entfallen 394,92 € auf Solarstrom, 115,20 € auf geringere Ladeverluste und 150,00 € auf die Netzentgelt-Pauschale. Die Amortisation liegt bei 2,3 Jahren.

Noch stärker wird der Effekt, wenn die Wallbox günstiger ist und dein Auto oft dann lädt, wenn Überschuss vom Dach vorhanden ist. Bei 700 € Wallbox-Kosten und 70 % Solarstromanteil zeigt die Rechnung 455,12 € Wallbox-Stromkosten, 3,03 € pro 100 km und eine Amortisation nach 0,9 Jahren.

Setze den PV-Anteil trotzdem realistisch an. Wenn das Auto tagsüber selten zu Hause steht, kann der rechnerische Solarvorteil in der Praxis kleiner ausfallen. Der passende Wert hängt von deinem Ladeverhalten, der Steuerung der Wallbox und deinem Alltag ab.

Wallbox 11 kW oder 22 kW: schneller heißt nicht automatisch wirtschaftlicher

Für die Kosten ist eine 22-kW-Wallbox nicht automatisch besser. Entscheidend ist, was dein Auto am AC-Anschluss überhaupt aufnehmen kann. Viele E-Autos laden mit höchstens 11 kW. Dann bringt eine 22-kW-Wallbox bei der Ladezeit keinen Vorteil gegenüber dem Bordladerlimit.

Das sieht man im Vergleich: Wenn die Wallbox auf 22 kW steht, das Auto aber maximal 11 kW AC laden kann, liegt die Ladezeit von 0-100 % bei 5,9 Stunden. Die Amortisation bleibt bei 5,7 Jahren, die jährliche Ersparnis beträgt 261,96 €. Die Kosten pro 100 km liegen bei 6,74 €.

Kann das Auto wirklich 22 kW AC laden, ändert sich vor allem die Zeit. Dann dauert die Ladung von 0-100 % im Beispiel 2,9 Stunden. Die Wirtschaftlichkeit bleibt nah am anderen Beispiel: 261,96 € jährliche Ersparnis und 5,7 Jahre Amortisation. Der Nutzen liegt also eher in Komfort und Ladefenster als in deutlich niedrigeren Stromkosten.

Beachte außerdem die Netzseite: 22-kW-Wallboxen brauchen eine Genehmigung des Netzbetreibers, 11 kW nur eine Anmeldung. Für steuerbare Wallboxen über 4,2 kW kann § 14a EnWG relevant sein. Die Pauschale erhält die Wallbox, die Haushaltssteckdose nicht.

Typische Fehler beim Wallbox Kosten Rechner vermeiden

Der häufigste Fehler ist ein falscher Verbrauchswert. Nutze den Verbrauch laut Bordcomputer, also den Wert ab Akku. Ladeverluste rechnet der Rechner separat. Wenn du bereits einen Stromzählerwert inklusive Ladeverlusten eingibst, werden die Verluste doppelt berücksichtigt.

Achte außerdem auf diese Punkte:

  • Setze die Wallbox-Kosten inklusive Installation an. Leitungsweg, Zählerschrank und Montage können den Unterschied machen.
  • Trage Förderung oder Zuschuss getrennt ein. Die Amortisation nutzt die Kosten abzüglich Förderung.
  • Verwende den Heimladeanteil realistisch. Wer oft unterwegs lädt, sollte nicht mit 100 % Heimladung rechnen.
  • Prüfe die Pauschale nach § 14a EnWG für dein Netzgebiet. Im Beispiel sind 150,00 € angesetzt, andere Werte verändern die Amortisation deutlich.
  • Bei PV zählt der entgangene Einspeisewert. Solarstrom ist günstig, aber nicht ohne Gegenwert.
  • Vergleiche 11 kW und 22 kW nur zusammen mit der AC-Ladeleistung deines Autos. Wenn der Bordlader begrenzt, bleibt die zusätzliche Wallbox-Leistung ungenutzt.

Die Rechnung ist eine Modellrechnung. Sie berücksichtigt die eingegebenen Kosten und Energiepreise, aber keine künftigen Preisänderungen, Wartung, Tarifwechsel oder baulichen Überraschungen vor Ort.

Tabellen zum Nachschlagen

Lohnt sich eine Wallbox? Ersparnis und Amortisation nach Fahrleistung

Wallbox 1.500 € inklusive Installation, 17 kWh/100 km, 37 ct/kWh, Verluste nach ADAC-Test (Steckdose 16,0 %, 11 kW 6,4 %), mit und ohne 150 € Pauschale nach § 14a EnWG.
km pro JahrkWh im AkkuErsparnis mit § 14aJahrenur LadeverlusteJahre
5.000850188,40 €8,038,40 €39,1
10.0001.700226,80 €6,676,80 €19,5
15.0002.550265,20 €5,7115,20 €13,0
20.0003.400303,60 €4,9153,60 €9,8
25.0004.250342,00 €4,4192,00 €7,8
30.0005.100380,40 €3,9230,40 €6,5
40.0006.800457,20 €3,3307,20 €4,9

Wallbox mit PV-Anlage: Kosten pro 100 km nach Solaranteil

15.000 km, 17 kWh/100 km, Netzstrom 37 ct/kWh, Solarstrom zur entgangenen Einspeisevergütung von 7,70 ct/kWh (Verlust beim Überschussladen 10,0 %).
SolaranteilStromkosten pro Jahrpro 100 kmAmortisation
0 %1.008,01 €6,72 €5,7 Jahre
20 %850,04 €5,67 €3,5 Jahre
40 %692,07 €4,61 €2,6 Jahre
60 %534,11 €3,56 €2,0 Jahre
80 %376,14 €2,51 €1,7 Jahre

Wie lange lädt ein E-Auto? Ladezeit 0-100 % nach Akkugröße

Stunden bis voll, inklusive Ladeverlusten nach ADAC-Test. Die Wallbox-Leistung gilt nur, wenn der Bordlader des Autos sie unterstützt.
AkkuSteckdose 2,3 kW3,7 kW (einphasig)Wallbox 11 kWWallbox 22 kW
40 kWh20,7 h11,6 h3,9 h2,0 h
50 kWh25,9 h14,4 h4,9 h2,4 h
60 kWh31,1 h17,3 h5,8 h2,9 h
77 kWh39,9 h22,2 h7,5 h3,8 h
90 kWh46,6 h26,0 h8,7 h4,4 h
100 kWh51,8 h28,9 h9,7 h4,9 h

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Wallbox-Rechner: Eine Wallbox spart vor allem Ladeverluste und Netzentgelt: Laut ADAC-Test gehen an der Haushaltssteckdose im Mittel 16 % des Stroms verloren, an der 11-kW-Wallbox nur 6,4 %. Bei 2.550 kWh im Jahr und 37 ct/kWh sind das 115 € - mit der Netzentgelt-Pauschale nach § 14a EnWG (110-190 €) hat sich eine Wallbox für 1.500 € nach rund 5,7 Jahren bezahlt gemacht.
Auf einen Blick
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Lohnt sich eine Wallbox? Ersparnis und Amortisation nach Fahrleistung (Tabelle)
Lohnt sich eine Wallbox? Ersparnis und Amortisation nach Fahrleistung
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Häufige Fragen

Was kostet das Laden zu Hause pro 100 km mit einer Wallbox?

Das Laden kostet im Beispiel 6,72 € pro 100 km mit der 11-kW-Wallbox. Gerechnet wird mit 15.000 km pro Jahr, 17 kWh/100 km Verbrauch, 37 ct/kWh Haushaltsstrom und 100 % Heimladung. Mit 50 % Solarstrom sinkt der Wert auf 4,09 € pro 100 km.

Lohnt sich eine Wallbox bei 1.500 € Kosten?

Ja, bei 1.500 € Kosten hat sich die Wallbox im Beispiel nach 5,7 Jahren bezahlt gemacht. Die jährliche Ersparnis gegenüber der Steckdose beträgt 265,20 €. Davon kommen 115,20 € aus geringeren Ladeverlusten und 150,00 € aus der Netzentgelt-Pauschale nach § 14a EnWG.

Warum ist eine Wallbox günstiger als eine Haushaltssteckdose?

Eine Wallbox ist günstiger, weil im Beispiel weniger Strom beim Laden verloren geht. An der Haushaltssteckdose werden 16,0 % Ladeverlust angesetzt, an der 11-kW-Wallbox 6,4 %. Dadurch sinken die Stromkosten von 1.123,21 € auf 1.008,01 € pro Jahr, bevor die Pauschale berücksichtigt wird.

Was bringt eine Wallbox mit PV-Anlage?

Bei 50 % Solarstrom spart die Wallbox im Beispiel 660,12 € pro Jahr gegenüber der Steckdose. Die Wallbox-Stromkosten sinken auf 613,09 € pro Jahr, die Kosten pro 100 km auf 4,09 €. Der Solarvorteil wird mit 394,92 € ausgewiesen und nutzt 7,7 ct/kWh als entgangene Einspeisevergütung.

Lohnt sich eine Wallbox unter 700 € mit PV?

Ja, bei 700 € Kosten und 70 % Solarstromanteil amortisiert sich die Wallbox im Beispiel nach 0,9 Jahren. Die Ersparnis gegenüber der Steckdose beträgt 818,09 € pro Jahr. Die Wallbox-Stromkosten liegen bei 455,12 € pro Jahr und bei 3,03 € pro 100 km.

Ist eine 22-kW-Wallbox besser als 11 kW?

Eine 22-kW-Wallbox ist nur schneller, wenn dein Auto auch 22 kW AC laden kann. Mit 22-kW-Wallbox und 22-kW-Bordlader dauert 0-100 % im Beispiel 2,9 Stunden. Wenn das Auto nur 11 kW kann, dauert es 5,9 Stunden und die Wirtschaftlichkeit bleibt nahezu gleich.

Wie wirkt sich § 14a EnWG auf die Wallbox Amortisation aus?

Mit 150,00 € Pauschale verbessert § 14a EnWG die Ersparnis im Beispiel auf 265,20 € pro Jahr. Bei 200,00 € Pauschale steigt sie auf 315,20 € pro Jahr, und die Amortisation verkürzt sich auf 4,8 Jahren. Die Haushaltssteckdose erhält diese Pauschale nicht.

Was passiert, wenn ich nur 60 % zu Hause lade?

Bei 60 % Heimladung amortisiert sich die Wallbox im Beispiel nach 6,9 Jahren. Die jährliche Ersparnis gegenüber der Steckdose beträgt 219,12 €. Die Stromkosten zu Hause liegen an der Wallbox bei 604,81 € und an der Steckdose bei 673,93 €. Unterwegses Laden ist darin nur als Vergleichswert abgebildet.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026, Werte gültig ab 01.08.2026
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Wallbox-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/auto/wallbox-rechner