Powerbank-Rechner

20.000 mAh bei 3,7 V sind 74 Wh. Berechne nutzbare Energie, Handy-Ladungen und die benötigte Powerbankgröße mit eigenen Verlusten.

Stand 24.09.2026Von Sebastian Wiercinski

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Kapazitätseinheit

Die Kapazitätsangabe bezieht sich häufig auf die Zellspannung, nicht auf die USB-Ausgangsspannung. Typenschild prüfen.

Zum Beispiel von 20 auf 80 %: 60 Prozentpunkte.

Ergebnis3,4 Ladungen
Nennenergie der Powerbank
74 Wh
Kapazität bei angegebener Zellspannung
20.000 mAh
Nutzbare Energie / Energie bei Umrechnung
62,9 Wh
Geräteenergie je gewünschter Ladung
18,5 Wh
Vollständig erreichbare gewünschte Ladungen
3
Nennenergie für den Flug einordnen
Bis 100 Wh Nennenergie
  • Der Wirkungsgrad ist eine eigene Gesamtannahme von der Powerbank bis zur gespeicherten Geräteenergie. Laufender Geräteverbrauch ist nicht enthalten.
  • Flughinweis nach IATA-Übergangsregel 2026: höchstens 2 Powerbanks im Handgepäck, einzeln gegen Kurzschluss schützen; nicht an Bord aufladen. Airlines dürfen strengere Vorgaben machen. Die Nenn-Wh auf dem Typenschild sind maßgeblich.
Einfluss der eigenen Wirkungsgradannahme
WirkungsgradNutzenergieLadungen
60 %44,4 Wh2,4
70 %51,8 Wh2,8
80 %59,2 Wh3,2
85 %62,9 Wh3,4
90 %66,6 Wh3,6
100 %74 Wh4
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Nennenergie: 74 Wh. Kapazität und Spannung müssen sich auf denselben Akku beziehen.
  2. Die Geräteenergie wird auf Wh umgerechnet; erst danach werden die Energiemengen verglichen.

Warum mAh in Wh bei Powerbanks der bessere Vergleich ist

Die mAh-Angabe auf einer Powerbank klingt zuerst eindeutig. Für den Vergleich reicht sie aber nur, wenn auch die Spannung passt. Eine Powerbank mit 20.000 mAh bei 3,7 V hat eine andere Energiemenge als dieselbe mAh-Angabe bei 5 V. Deshalb ist Wh die sauberere Einheit: Sie verbindet Kapazität und Spannung zu einer Energiemenge.

Das ist besonders hilfreich, wenn du wissen willst, wie oft eine Powerbank dein Handy lädt. Ein Geräteakku wird ebenfalls in mAh angegeben, hat aber eine eigene Nennspannung. Erst wenn beide Seiten in Wh umgerechnet sind, vergleichst du Gleiches mit Gleichem. Genau deshalb können 20.000 mAh nicht einfach durch 5.000 mAh geteilt werden, wenn du realistische Ladungen wissen willst.

Dazu kommt der Wirkungsgrad. Beim Laden entstehen Verluste, etwa durch Spannungswandlung und Wärme. Im Beispiel bleiben aus 74 Wh Nennenergie bei 85 % Gesamtwirkungsgrad nutzbar 62,9 Wh. Diese nutzbare Energie entscheidet dann darüber, wie viele vollständige oder teilweise Ladungen möglich sind.

Wie rechnet man mAh in Wh um?

Die Rechnung lautet in Worten: Du multiplizierst die Kapazität in mAh mit der Spannung in V und teilst durch 1.000. Kurz geschrieben: Wh = mAh × V ÷ 1.000. Wichtig ist dabei, dass mAh und V zur selben Seite gehören. Die Nennkapazität der Powerbank gehört zur Nennspannung der Powerbank-Zellen, die Gerätekapazität zur Nennspannung des Geräteakkus.

Ein Beispiel: 20.000 mAh bei 3,7 V ergeben 74 Wh. Für ein Handy mit 5.000 mAh bei 3,7 V werden je vollständiger Ladung 18,5 Wh angesetzt. Bei 85 % Gesamtwirkungsgrad stehen aus der Powerbank 62,9 Wh nutzbar zur Verfügung. Daraus ergeben sich 3,4 Ladungen. Vollständig erreichbar sind in dieser Rechnung 3 volle Ladungen, weil die angebrochene Ladung nicht als volle Ladung zählt.

Der Rechner darüber nimmt dir diese Umrechnung ab: Du wählst die gewünschte Berechnung, trägst Powerbank, Spannung, Wirkungsgrad und Geräteakku ein und liest die Ladungen oder die benötigte Kapazität ab.

Wenn du nur zwischen Wh und mAh umrechnen willst, geht es auch rückwärts: 74 Wh bei 3,7 V entsprechen 20.000 mAh. Ändert sich die Spannung, ändert sich bei gleicher mAh-Zahl auch die Wh-Zahl.

Wie oft lädt eine Powerbank dein Handy?

Für die Frage “powerbank wie oft laden” ist die nutzbare Energie entscheidend. Bei einer 20.000-mAh-Powerbank und einem 5.000-mAh-Handy zeigt die Rechnung 3,4 Ladungen. Das bedeutet nicht, dass du immer exakt denselben Wert erreichst. Der tatsächliche Verlauf hängt auch davon ab, ob das Handy währenddessen genutzt wird, wie warm die Geräte werden und welcher Wirkungsgrad realistisch ist.

Die folgenden Modellbeispiele setzen jeweils 3,7 V auf beiden Akkuseiten, 85 % Gesamtwirkungsgrad und vollständiges Nachladen voraus:

Powerbank und Gerät Ergebnis Vollständig erreichbare Ladungen
20.000 mAh für 5.000-mAh-Handy 3,4 Ladungen 3
10.000 mAh für 4.000-mAh-Smartphone 2,13 Ladungen 2
30.000 mAh für 3.000-mAh-Handy 8,5 Ladungen 8

Auch Teilladungen verändern das Ergebnis deutlich. Wenn ein 5.000-mAh-Handy nicht von leer auf voll geladen wird, sondern nur von 20 % auf 100 %, liegt der nachzuladende Anteil bei 80 %. Mit 20.000 mAh bei 3,7 V und 85 % Wirkungsgrad ergibt das 4,25 Ladungen, davon 4 vollständig erreichbare gewünschte Ladungen.

Für die Praxis heißt das: Plane nicht nur mit der mAh-Zahl auf dem Gehäuse. Schau auf Wh, auf die Spannung und darauf, ob du vollständige Ladungen oder typische Nachladungen unterwegs meinst.

Wie groß muss die Powerbank für gewünschte Ladungen sein?

Wenn du die Richtung umdrehst, startest du nicht mit einer vorhandenen Powerbank, sondern mit deinem Bedarf. Du gibst also an, wie viele Ladungen du erreichen willst, welche Kapazität dein Gerät hat und welchen Wirkungsgrad du ansetzt. Der Rechner ermittelt daraus die nötige Nennenergie und die passende Kapazität in mAh.

Für 3 vollständige Ladungen eines 5.000-mAh-Handys bei 3,7 V und 85 % Gesamtwirkungsgrad ergibt sich eine gerundet dargestellte Powerbank-Kapazität von etwa 17.647 mAh. Wähle für den Kauf eine Kapazität oberhalb des ungerundeten Bedarfs und berücksichtige deinen eigenen Puffer. Die Nennenergie liegt bei 65,2941 Wh, nutzbar sind 55,5 Wh. Damit sind 3 gewünschte Ladungen vollständig erreichbar.

Für 2 Ladungen eines 4.500-mAh-Handys ergibt sich 10.588 mAh. Die Nennenergie liegt bei 39,1765 Wh, die nutzbare Energie bei 33,3 Wh. Bei einem 6.000-mAh-Tablet und insgesamt 1,5 Akkufüllungen kommt ebenfalls 10.588 mAh heraus, weil die gewünschte Energiemenge in dieser Rechnung zur gleichen benötigten Powerbankgröße führt.

Wenn du ein 5.000-mAh-Handy viermal nur von 20 % auf 100 % laden willst, reichen in der Rechnung 18.824 mAh. Die Geräteenergie je gewünschter Ladung beträgt dann 14,8 Wh statt 18,5 Wh, weil nicht der ganze Akku nachgeladen wird.

Typische Fehler bei mAh in Wh und Powerbank-Ladungen

Der häufigste Fehler ist der direkte mAh-Vergleich. 20.000 mAh geteilt durch 5.000 mAh wirkt wie eine einfache Antwort, blendet aber Spannung und Ladeverluste aus. In der Beispielrechnung bleiben bei 85 % Wirkungsgrad 3,4 Ladungen, vollständig erreichbar sind 3. Der Unterschied ist groß genug, um bei Reisen oder längeren Tagen relevant zu sein.

Ein weiterer Fehler: Die Spannung wird verwechselt. Viele Kapazitätsangaben beziehen sich auf die Zellspannung der Powerbank, nicht auf die USB-Ausgangsspannung. Bei 20.000 mAh ergeben sich je nach angesetzter Spannung andere Wh-Werte:

Spannung Energie
3,6 V 72 Wh
3,7 V 74 Wh
3,85 V 77 Wh
5 V 100 Wh

Achte außerdem auf die Einordnung für Flugreisen nach dem IATA-Leitfaden vom 31.03.2026. 20.000 mAh bei 3,7 V liegen mit 74 Wh bis 100 Wh Nennenergie. Eine Powerbank mit 30.000 mAh bei 3,7 V liegt bei 111 Wh und damit im Bereich über 100 bis 160 Wh, für den eine Genehmigung der Airline erforderlich ist. Für eine geplante Powerbank mit 5 Ladungen eines 5.000-mAh-Handys zeigt die Rechnung 108,8235 Wh und ebenfalls diese Einordnung.

Die Genehmigungsoption über 100 bis 160 Wh betrifft den Übergangsstand 2026; sie wird laut IATA nicht in die Ausgabe 2027 übernommen. Für 2026 gelten außerdem höchstens zwei Powerbanks, ausschließlich Handgepäck, individueller Kurzschlussschutz und kein Aufladen der Powerbank an Bord. Die Airline kann strengere Regeln vorgeben. Maßgeblich ist die Nennenergie auf dem Gerät, nicht die nach Ladeverlusten nutzbare Energie.

Für den Alltag ist ein Sicherheitsabstand sinnvoll: Wenn du sicher volle Ladungen brauchst, orientiere dich an den vollständig erreichbaren Ladungen und nicht nur an der Dezimalzahl im Ergebnis.

Tabellen zum Nachschlagen

20.000 mAh bei unterschiedlichen Zellspannungen

VWh
3,672
3,774
3,8577
5100

Beispiele zum Ausprobieren

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Powerbank-Rechner: 20.000 mAh bei 3,7 V entsprechen 74 Wh Nennenergie. Bei angenommenen 85 % Gesamtwirkungsgrad reichen 62,9 Wh für 3,4 volle Ladungen eines 5000-mAh-Akkus mit ebenfalls 3,7 V.
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20.000 mAh bei unterschiedlichen Zellspannungen (Tabelle)
20.000 mAh bei unterschiedlichen Zellspannungen
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Häufige Fragen

Wie viel Wh sind 20.000 mAh bei 3,7 V?

20.000 mAh bei 3,7 V sind 74 Wh. Die Rechnung nutzt Kapazität und Spannung derselben Powerbank-Zellen. Deshalb ist die Wh-Angabe für Vergleiche besser geeignet als mAh allein, besonders wenn du Powerbank und Geräteakku gegenüberstellst.

Wie viele Handy-Ladungen schafft eine 20.000-mAh-Powerbank bei einem 5.000-mAh-Handy?

Eine 20.000-mAh-Powerbank schafft bei 3,7 V auf beiden Akkuseiten, 85 % Gesamtwirkungsgrad und einem 5.000-mAh-Handy 3,4 Ladungen. Als vollständig erreichbare Ladungen werden 3 gezählt. Der Rest reicht nur für eine angebrochene weitere Ladung.

Warum sind 20.000 mAh nicht einfach vier Handy-Ladungen?

20.000 mAh sind nicht automatisch vier Ladungen, weil Spannung und Ladeverluste mitgerechnet werden müssen. Im Beispiel hat die Powerbank 74 Wh Nennenergie, davon sind bei 85 % Wirkungsgrad 62,9 Wh nutzbar. Ein 5.000-mAh-Handy benötigt je voller Ladung 18,5 Wh.

Wie viele mAh sind 74 Wh bei 3,7 V?

74 Wh bei 3,7 V entsprechen 20.000 mAh. Diese Rückrechnung gilt nur für genau diese Spannung. Wenn eine andere Zellspannung angesetzt wird, ändert sich die mAh-Angabe zur gleichen Wh-Menge.

Wie groß muss eine Powerbank für 3 Ladungen eines 5.000-mAh-Handys sein?

Für 3 vollständige Ladungen eines 5.000-mAh-Handys werden bei 3,7 V auf beiden Akkuseiten und 85 % Wirkungsgrad rechnerisch rund 17.647 mAh benötigt. Wähle die reale Nennkapazität oberhalb des ungerundeten Bedarfs. Die Rechnung ergibt 65,2941 Wh Nennenergie und 55,5 Wh nutzbare Energie.

Wie viele Ladungen schafft eine 10.000-mAh-Powerbank bei einem 4.000-mAh-Smartphone?

Eine 10.000-mAh-Powerbank schafft bei 3,7 V und 85 % Wirkungsgrad 2,13 Ladungen eines 4.000-mAh-Smartphones. Vollständig erreichbar sind 2 Ladungen. Die nutzbare Energie liegt bei 31,45 Wh, die Geräteenergie je Ladung bei 14,8 Wh.

Darf eine 20.000-mAh-Powerbank ins Flugzeug?

Nach dem IATA-Leitfaden für 2026 liegt eine 20.000-mAh-Powerbank bei 3,7 V mit 74 Wh im Bereich bis 100 Wh. Es gelten Handgepäck, Kurzschlussschutz und höchstens zwei Powerbanks. Prüfe die Airline-Vorgaben. Eine 30.000-mAh-Powerbank bei 3,7 V liegt dagegen bei 111 Wh und damit über 100 bis 160 Wh, wofür eine Genehmigung der Airline erforderlich ist.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
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