Innentüren-Rechner

Ein gefälztes 860 × 1.985 mm Türblatt gehört im Hörmann-Beispiel zur Öffnung 885 × 2.005 mm. Plane Maße und Türkosten getrennt.

Stand 24.09.2026Von Sebastian Wiercinski

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Berechnung
Gefälzte Türblatthöhe
Hersteller-Wandöffnung Breite × Höhe885 × 2005 mm
Wandöffnungsbreite laut Maßtabelle
885 mm
Wandöffnungshöhe laut Maßtabelle
2.005 mm
Gemessene Breite minus Tabellenmaß
0 mm
Gemessene Höhe minus Tabellenmaß
0 mm
Wanddickenbereich der gewählten Zarge
140 bis 160 mm
Wanddicke im Hersteller-Verstellbereich
Im angegebenen Verstellbereich
  • Referenz für gefälzte Standardtüren mit Hörmann-Holzzarge aus der verlinkten Maßtabelle. Keine allgemeine DIN-Freigabe und keine Aussage, dass ein beliebiges Produkt passt. Öffnung an mehreren Stellen, fertigen Boden, Lot und Anschlag prüfen. Die Öffnungsdifferenz ist keine zulässige Bautoleranz; Bestellmaß mit dem konkreten Hersteller bestätigen.
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Hörmann-Tabelle: Türblatt 860 × 1985 mm, Wandöffnung 885 × 2005 mm.
  2. Messung 885 × 2005 mm weicht um 0 mm in der Breite und 0 mm in der Höhe ab.
  3. Zarge 145 mm: Hersteller-Verstellbereich 140 bis 160 mm; gemessene Wand 145 mm.

Welche Innentür Maße vergleicht der Rechner?

Bei Innentüren musst du mehrere Maße auseinanderhalten: das Türblatt, die lichte Wandöffnung und die Wanddicke für die Zarge. Der Rechner arbeitet mit gefälzten Türblättern aus der Hörmann-Maßtabelle für Standard-Holzzargen und prüft, ob deine gemessene Öffnung zu diesem System passt.

Das Türblattmaß ist also nicht dasselbe wie die Öffnung in der Wand. Eine gefälzte Tür mit 860 × 1.985 mm Türblatt wird in der Tabelle einer Wandöffnung von 885 × 2.005 mm zugeordnet. Zusätzlich prüft die Rechnung die fertige Wanddicke gegen den Verstellbereich der gewählten Zarge.

Wähle das Türblattmaß, trage die kleinste gemessene Wandöffnungsbreite, die Höhe ab fertigem Fußboden und die fertige Wanddicke ein. Mehr Bedienung brauchst du hier nicht: Der Vergleich mit der Maßtabelle passiert automatisch.

Grenze der Rechnung: Sie bezieht sich auf das hinterlegte Herstellersystem. Stumpfe Türen, reverse Türen, andere Zargentypen oder Sonderkonstruktionen können andere Vorgaben haben. Dann ist die Maßtabelle des jeweiligen Systems maßgeblich.

Wie werden Innentür Maße aus Türblatt und Wandöffnung geprüft?

Die Rechnung läuft in Worten so: Aus Türblattbreite und Türblatthöhe wird die passende Wandöffnung aus der Maßtabelle gelesen. Danach wird deine gemessene Öffnung mit diesem Tabellenmaß verglichen. Die Differenz zeigt, ob Breite und Höhe genau auf dem Tabellenmaß liegen, darunterliegen oder darüberliegen. Für die Zarge wird die fertige Wanddicke mit dem Verstellbereich der gewählten Nennwanddicke verglichen.

Beispiel: Für ein gefälztes Türblatt mit 860 × 1.985 mm nennt die Tabelle eine Wandöffnung von 885 × 2.005 mm. Wenn deine gemessene Öffnung 885 × 2.005 mm beträgt, ergibt die Prüfung 0 mm Abweichung in der Breite und 0 mm Abweichung in der Höhe. Bei einer fertigen Wanddicke von 145 mm und einer Zargen-Nennwanddicke von 145 mm liegt der Verstellbereich bei 140 bis 160 mm. Die Wanddicke liegt damit im angegebenen Verstellbereich.

Das Ergebnis ist eine Maßprüfung, keine handwerkliche Freigabe. Unebene Laibungen, schiefe Wände, fertige Bodenbeläge oder beschädigte Kanten können vor Ort trotzdem relevant sein.

Diese Wandöffnungen gehören zu typischen Innentür Maßen

Die folgenden Werte zeigen die Hörmann-Zuordnung für gefälzte Türblätter bei der im Beispiel verwendeten Türblatthöhe 1.985 mm. Du siehst daran gut, warum die Wandöffnung breiter sein muss als das Türblatt.

Türblattbreite Öffnungsbreite Öffnungshöhe
610 mm 635 mm 2.005 mm
735 mm 760 mm 2.005 mm
860 mm 885 mm 2.005 mm
985 mm 1.010 mm 2.005 mm
1.110 mm 1.135 mm 2.005 mm
1.235 mm 1.260 mm 2.005 mm

Für andere Türblatthöhen gibt es andere Öffnungshöhen. Bei einem Türblatt von 735 × 2.110 mm nennt die Tabelle zum Beispiel 760 × 2.130 mm. Bei 1.110 × 2.235 mm steht 1.135 × 2.255 mm in der Tabelle. Deshalb solltest du Breite und Höhe immer gemeinsam prüfen und nicht nur nach der Türbreite gehen.

Was bedeuten Abweichungen bei Innentür Maßen?

Eine Abweichung ist die gemessene Öffnung minus Tabellenmaß. Ein negativer Wert bedeutet: Die gemessene Öffnung liegt unter dem Tabellenmaß. Ein positiver Wert bedeutet: Sie liegt darüber.

Konkrete Beispiele:

  • Für 985 × 1.985 mm nennt die Tabelle 1.010 × 2.005 mm. Bei einer gemessenen Öffnung von 900 × 2.010 mm ergibt sich in der Breite -110 mm und in der Höhe 5 mm. Die Breite liegt also unter dem Tabellenmaß, die Höhe darüber.
  • Für 735 × 2.110 mm nennt die Tabelle 760 × 2.130 mm. Bei 755 × 2.130 mm ergibt sich in der Breite -5 mm und in der Höhe 0 mm.
  • Für 1.110 × 2.235 mm nennt die Tabelle 1.135 × 2.255 mm. Bei 1.135 × 2.250 mm ergibt sich in der Breite 0 mm und in der Höhe -5 mm.
  • Für 610 × 1.985 mm nennt die Tabelle 635 × 2.005 mm. Bei 875 × 2.005 mm ergibt sich in der Breite 240 mm und in der Höhe 0 mm.

Ob eine Abweichung baulich noch lösbar ist, hängt nicht allein von der Zahl ab. Bei zu kleiner Öffnung kann Stemmen oder ein anderes Türmaß nötig werden. Bei deutlich größerer Öffnung geht es um Anschlüsse, Bekleidung, Futterbreite und eine saubere Befestigung.

Die angezeigte Abweichung ist keine zulässige Bautoleranz. Bestellmaß, Anschlag und Ausführung sind mit dem konkreten Hersteller abzustimmen.

So prüfst du Wanddicke und Zarge bei Innentüren

Die Wanddicke ist ein häufiger Messfehler, weil sie am fertigen Bauteil zählt. Gemeint ist die fertige Wanddicke, also inklusive Putz, Bekleidung oder fertiger Oberfläche. Der Rechner vergleicht diese Dicke mit dem Verstellbereich der gewählten Zarge.

Bei einer Zargen-Nennwanddicke von 145 mm und einer Standard-Zarge liegt der Bereich bei 140 bis 160 mm. Eine gemessene Wanddicke von 145 mm liegt darin. Bei einer Zargen-Nennwanddicke von 115 mm liegt der Bereich bei 110 bis 130 mm. Eine gemessene Wanddicke von 115 mm liegt ebenfalls darin.

Für Echtholzfurnier-Zargen kann der Bereich anders sein. Bei 100 mm Nennwanddicke wird im Beispiel 95 bis 110 mm geprüft. Eine gemessene Wanddicke von 100 mm liegt darin.

Typische Praxisfehler:

  • Du misst an einer Stelle, obwohl die Laibung schief oder ungleichmäßig ist.
  • Du misst vor dem fertigen Fußboden und vergleichst später mit einem Maß ab fertigem Fußboden.
  • Du verwechselst Türblattmaß und Wandöffnung.
  • Du nimmst die Wanddicke im Rohbau, obwohl die fertige Oberfläche noch fehlt.
  • Du überträgst Maße auf ein anderes Türsystem, obwohl dessen Zarge andere Vorgaben haben kann.

Wie werden Kosten für Innentüren aus einem Angebot berechnet?

Für die Kostenrechnung gilt: Die Kosten je Tür-Set setzen sich aus Türblatt, Zarge, Beschlag, Montage sowie Ausbau und Entsorgung zusammen. Diese Summe wird mit der Anzahl der Tür-Sets multipliziert. Weitere Gesamtkosten werden anschließend addiert.

Beispiel: Bei 5 Tür-Sets mit 200 € Türblatt, 150 € Zarge, 40 € Beschlag, 150 € Montage und 30 € Ausbau und Entsorgung ergibt sich ein Preis je Tür-Set ohne Gesamtextras von 570,00 €. Mit 100 € weiteren Gesamtkosten ergibt die Rechnung 2.950,00 €.

Weitere Beispiele aus eigenen Angeboten:

Tür-Sets Preis je Tür-Set ohne Gesamtextras Kosten laut Angebot
1 Stück 570,00 € 570,00 €
5 Stück 620,00 € 3.100,00 €
2 Stück 755,00 € 1.510,00 €
10 Stück 940,00 € 9.600,00 €

Die Kostenrechnung ersetzt kein verbindliches Angebot. Sie rechnet nur mit deinen eingegebenen Bruttowerten. Lieferkosten, Sondermaße, Wandarbeiten, neue Bodenanschlüsse oder Nachträge können im echten Auftrag zusätzlich auftauchen, wenn sie nicht in deinem Angebot stehen.

Tabellen zum Nachschlagen

Innentürmaße: gefälztes Türblatt und Wandöffnung

Hörmann-Standard-Holzzarge, Türblatthöhe 1.985 mm; alle Angaben in mm. Andere Systeme gesondert prüfen.
TürblattbreiteÖffnungsbreiteÖffnungshöhe
6106352.005
7357602.005
8608852.005
9851.0102.005
1.1101.1352.005
1.2351.2602.005

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Innentüren-Rechner: Für eine gefälzte Hörmann-Standardtür mit 860 × 1.985 mm Türblatt nennt die Maßtabelle 885 × 2.005 mm Wandöffnung. Das ist ein konkretes Herstellersystem; andere Zargen, stumpfe und reverse Türen haben andere Maße.
Auf einen Blick
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Innentürmaße: gefälztes Türblatt und Wandöffnung (Tabelle)
Innentürmaße: gefälztes Türblatt und Wandöffnung
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Häufige Fragen

Welche Wandöffnung brauche ich für eine 860 mm breite Innentür?

Für eine gefälzte Innentür mit 860 × 1.985 mm Türblatt nennt die Tabelle 885 × 2.005 mm Wandöffnung. In der Beispielprüfung liegen 885 mm Breite und 2.005 mm Höhe genau auf dem Tabellenmaß, die Abweichung beträgt jeweils 0 mm.

Passt eine 860 × 1.985 mm Innentür in 885 × 2.005 mm Öffnung?

Im hinterlegten Hörmann-System stimmen die Tabellenmaße überein; eine Einbau- oder Bestellfreigabe ist das nicht: Für 860 × 1.985 mm Türblatt steht 885 × 2.005 mm Wandöffnung in der Tabelle. Die gemessene Breite und Höhe weichen jeweils um 0 mm ab. Bei 145 mm Wanddicke liegt auch die Zarge im Bereich 140 bis 160 mm.

Reichen 900 mm Öffnungsbreite für eine 985 mm Innentür?

Nein, nach der Tabelle reichen 900 mm Öffnungsbreite für 985 × 1.985 mm nicht. Das Tabellenmaß der Wandöffnung ist 1.010 × 2.005 mm. Die Breite liegt in dieser Rechnung bei -110 mm gegenüber dem Tabellenmaß, die Höhe von 2.010 mm liegt 5 mm darüber.

Welche Öffnung braucht eine 735 × 2.110 mm Innentür?

Für eine gefälzte Innentür mit 735 × 2.110 mm nennt die Tabelle 760 × 2.130 mm Wandöffnung. Wenn die gemessene Breite 755 mm beträgt, zeigt die Prüfung -5 mm in der Breite und 0 mm in der Höhe. Bei 115 mm Wanddicke liegt die Zarge im Bereich 110 bis 130 mm.

Ist eine 1.110 × 2.235 mm Tür bei 1.135 × 2.250 mm Öffnung passend?

Die Breite passt zur Tabelle, die Höhe liegt darunter. Für 1.110 × 2.235 mm Türblatt nennt die Tabelle 1.135 × 2.255 mm Wandöffnung. Bei 1.135 × 2.250 mm ergibt sich 0 mm Breitenabweichung und -5 mm Höhenabweichung.

Welche Öffnungsbreite braucht eine 860 mm Tür mit Furnier-Zarge?

Die Öffnungsbreite beträgt 885 mm, bei 1.985 mm Türblatthöhe gehört dazu eine Öffnungshöhe von 2.005 mm. Für eine Echtholzfurnier-Zarge mit 100 mm Nennwanddicke zeigt die Rechnung einen Bereich von 95 bis 110 mm. Eine gemessene Wanddicke von 100 mm liegt darin.

Was kostet ein Tür-Set mit 200 € Türblatt und 150 € Zarge?

Das Tür-Set kostet in diesem Beispiel 570,00 €, wenn zusätzlich 40 € Beschlag, 150 € Montage und 30 € Ausbau und Entsorgung angesetzt sind. Weitere Gesamtkosten stehen hier bei 0 €. Die 570,00 € sind also zugleich der Preis je Tür-Set ohne Gesamtextras.

Was kosten 10 Innentür-Sets mit weiteren 200 € Gesamtkosten?

10 Innentür-Sets kosten in diesem Beispiel 9.600,00 €. Der Preis je Tür-Set ohne Gesamtextras beträgt 940,00 €. Darin stecken pro Set 400 € Türblatt, 250 € Zarge, 60 € Beschlag, 180 € Montage und 50 € Entsorgung; zusätzlich sind 200 € weitere Gesamtkosten enthalten.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
24.09.2026, Werte gültig ab 24.09.2026

Die Berechnung ist eine Modellrechnung zur Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung.

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