Durchschnittsrechner

Mittelwert berechnen: Zahlen einfügen, Durchschnitt sofort. 10, 20, 30, 40, 50 ergeben 30. Mit gewichtetem, geometrischem und harmonischem Mittel.

Stand 23.09.2026Quelle: NIST/SEMATECH e-Handbook of Statistical MethodsVon Sebastian Wiercinski

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Gleiche Reihenfolge wie die Zahlen. Leer lassen für den normalen Durchschnitt.

Durchschnitt (arithmetisches Mittel)30
Ungewichteter Durchschnitt
30
Summe
150
Anzahl
5
Minimum
10
Maximum
50
Spannweite
40
Median (Zentralwert)
30
Geometrisches Mittel?
26,0517
Harmonisches Mittel?
21,8978
Quadratisches Mittel
33,1662
Abweichung jedes Werts vom Durchschnitt
Nr.WertGewichtAbweichung
1101-20
2201-10
33010
440110
550120
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Summe = 10 + 20 + 30 + 40 + 50 = 150
  2. Durchschnitt = 150 ÷ 5 = 30

Was berechnet der Durchschnittsrechner beim mittelwert berechnen?

Der Rechner bestimmt vor allem das arithmetische Mittel einer Zahlenreihe. Das ist der Wert, der herauskommt, wenn alle Werte gleich stark zählen. Zusätzlich zeigt er dir Hilfswerte wie Summe, Anzahl, Minimum, Maximum, Spannweite und Median. Diese Angaben helfen dir, das Ergebnis einzuordnen.

Du fügst deine Zahlen ein und trägst Gewichte nur dann ein, wenn einzelne Werte stärker zählen sollen.

Sinnvoll ist ein Durchschnitt, wenn die Werte inhaltlich zusammengehören. Monatsumsätze kannst du gemeinsam mitteln, wenn sie dieselbe Art von Umsatz abbilden. Preise kannst du mitteln, wenn es um vergleichbare Produkte oder Zeitpunkte geht. Schwieriger wird es, wenn du unterschiedliche Dinge in eine Liste wirfst, etwa Preise, Mengen und Bewertungen. Dann sieht das Ergebnis zwar rechnerisch sauber aus, sagt aber fachlich wenig aus.

Wie funktioniert die Rechnung beim arithmetischen Mittel?

Beim arithmetischen Mittel addierst du alle Werte und teilst die Summe durch die Anzahl der Werte. Die Formel in Worten lautet also: Summe aller Werte geteilt durch Anzahl der Werte.

Ein Beispiel mit 10, 20, 30, 40 und 50:

  • Die Summe ist 150.
  • Die Anzahl ist 5.
  • 150 geteilt durch 5 ergibt 30.

Damit ist 30 der Durchschnitt dieser Zahlenreihe. Die Zusatzwerte zeigen, wie die Zahlen verteilt sind: Minimum ist 10, Maximum ist 50, die Spannweite ist 40 und der Median ist ebenfalls 30. Die Abweichungen der einzelnen Werte vom Durchschnitt sind -20, -10, 0, 10 und 20. Daran siehst du schnell, ob Werte gleichmäßig um den Durchschnitt liegen oder ob einzelne Werte stark herausstechen.

Bei 3, 7, 8 und 12 ist die Summe 30, die Anzahl 4 und der Durchschnitt 7,5. Hier liegt auch der Median bei 7,5. Bei 5, 5, 5, 5 und 5 ist der Durchschnitt 5, Minimum und Maximum sind ebenfalls 5, die Spannweite ist 0. Das ist der einfachste Fall: Alle Werte sind gleich, also sind auch die verschiedenen Mittelwerte gleich.

Wann brauchst du einen gewichteten Mittelwert?

Einen gewichteten Mittelwert brauchst du, wenn Werte unterschiedlich stark zählen. Die Rechnung lautet in Worten: Jeder Wert wird mit seinem Gewicht multipliziert, diese Produkte werden addiert und anschließend durch die Summe der Gewichte geteilt.

Ein typisches Beispiel sind Preise mit unterschiedlichen Mengen. Bei den Werten 2,49, 2,99 und 3,49 mit den Gewichten 120, 80 und 40 liegt der ungewichtete Durchschnitt bei 2,99. Der gewichtete Durchschnitt beträgt dagegen 2,8233. Der Unterschied entsteht, weil der niedrigere Wert mit dem höheren Gewicht stärker einfließt.

Auch bei Bewertungen, Notenpunkten oder Anteilen kann das entscheidend sein. Bei 80, 90 und 100 mit den Gewichten 1, 1 und 2 ergibt sich ein gewichteter Mittelwert von 92,5, während der ungewichtete Durchschnitt 90 beträgt. Der Wert 100 zählt stärker und zieht das Ergebnis nach oben.

Wichtig ist die Reihenfolge: Das erste Gewicht gehört zum ersten Wert, das zweite Gewicht zum zweiten Wert und so weiter. Wenn die Reihenfolge verrutscht, bekommst du ein anderes Ergebnis, obwohl alle Zahlen gleich aussehen.

Was sagen Median, Minimum, Maximum und Spannweite zusätzlich aus?

Der Durchschnitt allein kann zu glatt wirken. Deshalb sind Minimum, Maximum, Spannweite und Median nützlich. Das Minimum zeigt den kleinsten Wert, das Maximum den größten Wert. Die Spannweite beschreibt den Abstand zwischen beiden. Der Median ist der mittlere Wert der sortierten Liste und reagiert oft weniger stark auf extreme Werte.

Bei Monatsumsätzen von 1.250,40, 980,10, 1.410,00 und 1.105,75 beträgt der Durchschnitt 1.186,56. Die Summe liegt bei 4.746,25, das Minimum bei 980,1, das Maximum bei 1.410 und die Spannweite bei 429,9. Der Median ist 1.178,08. Durchschnitt und Median liegen hier nah beieinander, trotzdem zeigen Minimum und Maximum, wie weit die einzelnen Monate auseinanderliegen.

Bei 100, 150, 200 und 250 liegt der Durchschnitt bei 175, Minimum bei 100, Maximum bei 250 und Spannweite bei 150. Der Median ist 175. Wenn Durchschnitt und Median gleich sind, wirkt die Mitte der Liste stabiler. Das ersetzt aber keine Prüfung der Einzelwerte, besonders wenn eine Liste fachlich gemischte Werte enthält.

Welche Fehler solltest du beim durchschnitt berechnen vermeiden?

Der häufigste Fehler ist, unpassende Werte gemeinsam zu mitteln. Ein Durchschnitt aus Zahlen mit unterschiedlichen Einheiten ist kaum interpretierbar. Prüfe deshalb vor der Rechnung, ob alle Werte dasselbe beschreiben.

Achte außerdem auf Dezimaltrennzeichen und Tausenderpunkte. Werte wie 1.250,40 und 980,10 sind im deutschen Zahlenformat geschrieben. Wenn du Daten aus einer Tabelle kopierst, solltest du nachsehen, ob Komma und Punkt richtig erkannt wurden.

Bei Gewichten zählt die Zuordnung. Bei 10, 20, 30 und 40 mit den Gewichten 4, 3, 2 und 1 ergibt sich ein gewichteter Mittelwert von 20. Der ungewichtete Durchschnitt derselben Werte ist 25. Vertauschst du die Gewichte, ändert sich die Aussage.

Ein weiterer Punkt sind Ausreißer. Bei den Werten 1 und 100 liegt das arithmetische Mittel bei 50,5, das geometrische Mittel bei 10 und das harmonische Mittel bei 1,9802. Je nach Fragestellung kann also ein anderer Mittelwert sinnvoller sein. Für normale Listen mit gleichartigen Einzelwerten ist das arithmetische Mittel meist die passende erste Antwort.

Tabellen zum Nachschlagen

Durchschnitt der Zahlen von 1 bis n

Summe = n · (n + 1) ÷ 2, Durchschnitt = (n + 1) ÷ 2
ZahlenSummeDurchschnitt
1 bis 231,5
1 bis 362
1 bis 4102,5
1 bis 5153
1 bis 6213,5
1 bis 7284
1 bis 8364,5
1 bis 9455
1 bis 10555,5
1 bis 12786,5
1 bis 2021010,5
1 bis 501.27525,5
1 bis 1005.05050,5
1 bis 1000500.500500,5

Arithmetisches, geometrisches und harmonisches Mittel im Vergleich

Für positive Zahlen gilt immer: harmonisch ≤ geometrisch ≤ arithmetisch ≤ quadratisch
WerteArithmetischGeometrischHarmonischQuadratisch
1 und 42,521,62,9155
2 und 8543,25,831
3 und 127,564,88,7464
10 und 4025201629,1548
50 und 1007570,710766,666779,0569
60 und 907573,48477276,4853
1 und 10050,5101,980270,7142

Beispiele zum Ausprobieren

Grafiken für deine Website

Du darfst die Grafiken kostenlos in Blogs, Artikeln, Präsentationen oder im Unterricht verwenden - einzige Bedingung ist ein Link auf diese Seite als Quelle (Lizenz CC BY 4.0).

Durchschnittsrechner: Den Durchschnitt (arithmetisches Mittel) berechnest du, indem du alle Werte addierst und durch ihre Anzahl teilst: (10 + 20 + 30 + 40 + 50) ÷ 5 = 30. Beim gewichteten Mittel zählt jeder Wert mit seinem Gewicht: Σ (Wert × Gewicht) ÷ Σ Gewichte.
Auf einen Blick
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Durchschnitt der Zahlen von 1 bis n (Tabelle)
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Häufige Fragen

Wie berechnet man den Mittelwert?

Den Mittelwert berechnest du, indem du alle Werte addierst und die Summe durch die Anzahl der Werte teilst. Bei 10, 20, 30, 40 und 50 ist die Summe 150 und die Anzahl 5. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 30.

Was ist der Mittelwert von 3, 7, 8 und 12?

Der Mittelwert ist 7,5. Die Summe der Werte 3, 7, 8 und 12 beträgt 30, die Anzahl ist 4. Auch der Median liegt bei 7,5. Minimum ist 3, Maximum ist 12 und die Spannweite beträgt 9.

Was ergibt der Durchschnitt von 1 bis 10?

Der Durchschnitt von 1 bis 10 ist 5,5. Die Summe beträgt 55. Minimum ist 1, Maximum ist 10 und die Spannweite liegt bei 9. Der Median ist ebenfalls 5,5, weil die Zahlenreihe gleichmäßig aufgebaut ist.

Wie hoch ist der gewichtete Durchschnitt von 2, 4 und 6 mit den Gewichten 1, 2 und 3?

Der gewichtete Durchschnitt ist 4,6667. Ohne Gewichtung wäre der Durchschnitt 4. Der höhere Wert 6 zählt durch das Gewicht 3 stärker als 2 mit dem Gewicht 1, deshalb liegt das gewichtete Ergebnis über dem ungewichteten Durchschnitt.

Was ist der Unterschied zwischen Durchschnitt und gewichtetem Mittelwert?

Der normale Durchschnitt behandelt alle Werte gleich, der gewichtete Mittelwert berücksichtigt unterschiedliche Gewichte. Bei 2,49, 2,99 und 3,49 ist der ungewichtete Durchschnitt 2,99. Mit den Gewichten 120, 80 und 40 ergibt sich dagegen 2,8233.

Wann ist der Median besser als der Durchschnitt?

Der Median ist hilfreich, wenn einzelne Werte das arithmetische Mittel stark verschieben. Bei 1 und 100 liegt der Durchschnitt bei 50,5. Dieser Wert beschreibt die Mitte der beiden Zahlen rechnerisch korrekt, kann aber je nach Fragestellung wenig typisch wirken.

Was bedeuten Minimum, Maximum und Spannweite beim Mittelwert?

Minimum ist der kleinste Wert, Maximum der größte Wert und die Spannweite der Abstand dazwischen. Bei 100, 150, 200 und 250 ist das Minimum 100, das Maximum 250 und die Spannweite 150. Der Durchschnitt beträgt 175.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026
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