Nachtspeicher-Kosten
12.000 kWh Wärme kosten bei 95 % Nutzungsgrad und 22 ct/kWh rund 2.779 € im Jahr. Berechne Nachtstrom, Tagstrom und Wärmepumpen-Vergleich.
- Durchschnitt pro Monat?
- 231,58 €
- Stromverbrauch
- 12.632 kWh/Jahr
- Nutzwärme
- 12.000 kWh/Jahr
- Gleicher Stromverbrauch zum Normaltarif
- 4.042,11 €
- Vorteil gegenüber Normaltarif
- 1.263,16 €
- Wärmepumpe: laufende Stromkosten
- 1.097,14 €
- Wärmepumpe: jährlicher Kostenvorteil?
- 1.681,80 €
- Tarife und Nutzungsgrad sind Beispiele. Wärmepumpenvergleich nur für laufende Stromkosten bei gleicher Nutzwärme; Anschaffung, Wartung und Umrüstung sind nicht enthalten.
NT-Anteil und jährliche Kosten
| NT-Anteil | Kosten | Vorteil zu Normaltarif |
|---|---|---|
| 0 % | 4.042,11 € | 0,00 € |
| 25 % | 3.726,32 € | 315,79 € |
| 50 % | 3.410,53 € | 631,58 € |
| 75 % | 3.094,74 € | 947,37 € |
| 100 % | 2.778,95 € | 1.263,16 € |
Rechenweg mit deinen Zahlen
- 12.000,00 kWh Wärme ÷ 0,95 = 12.631,58 kWh Strom
- Mischpreis = 100 % × 22 ct/kWh + 0 % × 32 ct/kWh
- Stromkosten plus 0,00 € Grundpreis = 2.778,95 € pro Jahr
- Wärmepumpe: 12.000,00 kWh ÷ JAZ 3.5 × 32 ct/kWh + Grundpreis = 1.097,14 €
Was zählt bei den Nachtspeicherheizung Kosten?
Die Nachtspeicherheizung Kosten hängen vor allem davon ab, ob du mit Wärmebedarf oder mit dem abgelesenen Heizstromverbrauch rechnest. Beim Wärmebedarf wird zuerst ermittelt, wie viel Strom nötig ist, um diese Wärme im Raum bereitzustellen. Beim Zählerwert ist der Stromverbrauch bereits bekannt, daraus wird dann die nutzbare Wärme abgeleitet.
Für die Rechnung zählen außerdem der Nutzungsgrad, der Anteil im Niedertarif, der Arbeitspreis für Niedertarif und Hochtarif sowie ein möglicher Grundpreis. Wähle im Rechner aus, ob du den Wärmebedarf oder den Heizstrom vom Zähler kennst, und trage dann deine Tarifwerte aus der Stromrechnung ein.
Wichtig ist die Trennung zwischen Heizstrom und Haushaltsstrom. Wenn deine Nachtspeicherheizung über einen eigenen Zähler läuft, ist die Rechnung recht klar. Bei gemeinsamer Messung musst du den Haushaltsstrom vorher abziehen, sonst wirken die Heizkosten zu hoch. Das ist besonders relevant, wenn du die Nachtspeicher Stromkosten mit einer anderen Heizung vergleichen willst.
Wie rechnet man Nachtspeicher Stromkosten aus?
Die Formel lautet in Worten: Aus dem Wärmebedarf wird über den Nutzungsgrad der benötigte Strom berechnet. Danach werden die Stromkosten mit einem Mischpreis aus Niedertarif und Hochtarif berechnet. Zum Schluss kommt der Grundpreis dazu.
Ein Beispiel: Bei einem Wärmebedarf von 12.000 kWh/Jahr und einem Nutzungsgrad von 95 % ergibt die Rechnung einen Stromverbrauch von 12.632 kWh/Jahr. Läuft dieser Verbrauch vollständig im Niedertarif mit 22 ct/kWh und ohne Grundpreis, entstehen 2.778,95 € jährliche Heizstromkosten. Das entspricht 231,58 € im Durchschnitt pro Monat.
Der gleiche Stromverbrauch im Normaltarif mit 32 ct/kWh würde 4.042,11 € kosten. Der Vorteil gegenüber dem Normaltarif liegt in dieser Rechnung bei 1.263,16 €. Du siehst daran: Der Preis pro kWh ist wichtig, aber der Tarifanteil ist genauso relevant. Sobald ein Teil im Hochtarif läuft, steigt der Mischpreis.
Die verwendeten 22 ct/kWh und 32 ct/kWh sind Beispielpreise, keine aktuellen Marktangebote. Auch 95 % Nutzungsgrad sind eine Annahme zur zeitlich nutzbaren Raumwärme. Die Rechnung rundet erst das Ergebnis; mit dem gerundet angezeigten Stromverbrauch kann eine Nachrechnung geringfügig abweichen.
Nachtstrom Kosten: Wie stark wirkt der Niedertarif?
Nachtspeicherheizungen wurden dafür gedacht, Strom zu günstigen Zeiten zu laden und die Wärme später abzugeben. In der Rechnung zeigt sich der Effekt direkt: Je höher der Anteil im Niedertarif ist, desto niedriger fallen die Kosten aus, wenn der Niedertarif günstiger ist als der Hochtarif.
Für 12.000 kWh/Jahr Wärmebedarf, 95 % Nutzungsgrad, 22 ct/kWh im Niedertarif, 32 ct/kWh im Hochtarif und ohne Grundpreis ergeben sich diese Jahreskosten:
| Anteil im Niedertarif | Jährliche Kosten | Vorteil gegenüber Normaltarif |
|---|---|---|
| 0 % | 4.042,11 € | 0 € |
| 25 % | 3.726,32 € | 315,79 € |
| 50 % | 3.410,53 € | 631,58 € |
| 75 % | 3.094,74 € | 947,37 € |
| 100 % | 2.778,95 € | 1.263,16 € |
Ein anderes Beispiel zeigt den Mischbetrieb: Bei 10.000 kWh/Jahr Wärmebedarf, 80 % Niedertarif und 20 % Hochtarif liegen die jährlichen Heizstromkosten bei 2.526,32 €. Der Durchschnitt pro Monat beträgt 210,53 €. Läuft ein größerer Anteil tagsüber nach, kann der Kostenvorteil also deutlich kleiner werden.
Wärmebedarf oder Zählerwert: Was ist besser für die Rechnung?
Wenn du deine letzte Heizstromabrechnung hast, ist der gemessene Heizstromverbrauch oft der beste Einstieg. Dann rechnest du mit dem, was tatsächlich durch den Zähler gelaufen ist. Beispiel: Bei 12.000 kWh/Jahr gemessenem Heizstromverbrauch, 100 % Niedertarif und 22 ct/kWh ergeben sich jährliche Kosten von 2.640,00 €. Die nutzbare Wärme wird in dieser Rechnung mit 11.400 kWh/Jahr angesetzt.
Wenn du keinen getrennten Heizstromwert hast, kannst du mit dem Wärmebedarf rechnen. Dann ist der Nutzungsgrad die zentrale Annahme. Bei 9.500 kWh/Jahr Wärmebedarf, 95 % Nutzungsgrad, 100 % Niedertarif, 22 ct/kWh und 15 €/Jahr Grundpreis entstehen 2.215,00 € pro Jahr. Der Stromverbrauch beträgt dabei 10.000 kWh/Jahr.
Der Unterschied ist wichtig: Wärmebedarf ist das, was im Raum ankommen soll. Strom am Zähler ist das, was die Heizung tatsächlich verbraucht. Verwechselst du beides, verschiebst du die Rechnung. Das fällt besonders auf, wenn du Angebote oder Sanierungsvarianten vergleichst.
Nachtspeicherheizung Kosten im Vergleich zur Wärmepumpe
Der Rechner kann auch eine Vergleichs-Wärmepumpe abbilden. Dabei wird die gleiche Nutzwärme angesetzt, aber über die Jahresarbeitszahl in Strombedarf umgerechnet. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto weniger Strom braucht die Wärmepumpe für dieselbe Wärmemenge.
Im Beispiel mit 12.000 kWh/Jahr Wärmebedarf liegen die Nachtspeicherheizung Kosten bei 2.778,95 € pro Jahr. Die Vergleichs-Wärmepumpe kommt bei einer Jahresarbeitszahl von 3,5 und 32 ct/kWh auf 1.097,14 € laufende Stromkosten. Der jährliche Kostenvorteil der Wärmepumpe beträgt in dieser Rechnung 1.681,80 €.
Bei höherem Wärmebedarf wird der Abstand größer. Bei 20.000 kWh/Jahr Wärmebedarf, 22 ct/kWh Nachtstrom und 50 €/Jahr Grundpreis liegen die Nachtspeicherkosten bei 4.681,58 €. Die Wärmepumpe wird in derselben Rechnung mit 1.828,57 € angesetzt. Diese Werte sind nur Stromkosten einschließlich der eingetragenen Grundpreise. Wartung wird nicht berechnet. Anschaffung, Umbau, Heizflächen, Speicher, Genehmigungen oder bauliche Grenzen sind darin nicht enthalten.
Welche Fehler solltest du beim Nachtspeicherheizung Verbrauch vermeiden?
Der häufigste Fehler ist ein falscher Verbrauchswert. Wenn du den gesamten Haushaltsstrom als Heizstrom einträgst, werden die Nachtspeicher Stromkosten zu hoch. Umgekehrt unterschätzt du die Kosten, wenn einzelne Speicheröfen oder Zusatzheizungen nicht im abgelesenen Wert stecken.
Achte außerdem auf diese Punkte:
- Nutze Brutto-Arbeitspreise aus deiner Rechnung, nicht nur Nettowerte.
- Trage den Grundpreis ein, wenn dein Heizstromtarif einen eigenen Grundpreis hat.
- Verwechsle Niedertarif und Hochtarif nicht mit Tag und Nacht im Alltag. Entscheidend ist, wie dein Zähler den Verbrauch tatsächlich zählt.
- Setze den Niedertarif-Anteil nicht automatisch auf 100 %, wenn deine Heizung auch außerhalb der günstigen Zeiten nachlädt.
- Verwende den Wärmebedarf nur dann, wenn du keinen belastbaren Heizstromwert hast oder eine Planungsrechnung machen willst.
Auch der Nutzungsgrad ist eine Modellannahme. Strom wird zwar fast vollständig zu Wärme, aber ungünstige Wärmeabgabe zur falschen Zeit kann die nutzbare Raumwärme senken. Deshalb ist die Rechnung eine gute Orientierung, ersetzt aber keine Prüfung deiner konkreten Anlage, Steuerung und Tarifmessung.
Tabellen zum Nachschlagen
Nachtspeicherheizung: Jahreskosten für 5.000 bis 30.000 kWh Wärme
| Wärmebedarf | Nachtspeicher-Strom | Nachtspeicher | WP-Stromkosten |
|---|---|---|---|
| 5.000 kWh | 5.263 kWh | 1.157,89 € | 457,14 € |
| 8.000 kWh | 8.421 kWh | 1.852,63 € | 731,43 € |
| 10.000 kWh | 10.526 kWh | 2.315,79 € | 914,29 € |
| 12.000 kWh | 12.632 kWh | 2.778,95 € | 1.097,14 € |
| 15.000 kWh | 15.789 kWh | 3.473,68 € | 1.371,43 € |
| 20.000 kWh | 21.053 kWh | 4.631,58 € | 1.828,57 € |
| 25.000 kWh | 26.316 kWh | 5.789,47 € | 2.285,71 € |
| 30.000 kWh | 31.579 kWh | 6.947,37 € | 2.742,86 € |
Beispiele zum Ausprobieren
Häufige Fragen
Was kostet eine Nachtspeicherheizung bei 12.000 kWh Wärmebedarf?
Bei 12.000 kWh/Jahr Wärmebedarf kostet die Nachtspeicherheizung 2.778,95 € pro Jahr, wenn 100 % im Niedertarif zu 22 ct/kWh laufen und kein Grundpreis anfällt. Der berechnete Stromverbrauch liegt bei 12.632 kWh/Jahr, der Durchschnitt pro Monat bei 231,58 €.
Wie hoch sind Nachtspeicher Stromkosten bei 8.000 kWh Wärmebedarf?
Bei 8.000 kWh/Jahr Wärmebedarf ergeben sich 1.852,63 € jährliche Heizstromkosten, wenn 100 % im Niedertarif zu 22 ct/kWh berechnet werden. Der Stromverbrauch liegt dabei bei 8.421 kWh/Jahr. Zum Normaltarif wären es 2.694,74 €.
Was kostet Nachtstrom bei 15.000 kWh Wärmebedarf und 25 ct/kWh?
Bei 15.000 kWh/Jahr Wärmebedarf und 25 ct/kWh kostet die Nachtspeicherheizung 3.947,37 € pro Jahr, wenn der Verbrauch vollständig im Niedertarif liegt. Der Stromverbrauch beträgt 15.789 kWh/Jahr. Der Durchschnitt pro Monat liegt bei 328,95 €.
Was kostet eine Nachtspeicherheizung mit 80 % Niedertarif?
Bei 10.000 kWh/Jahr Wärmebedarf, 80 % Niedertarif und 20 % Hochtarif liegen die jährlichen Kosten bei 2.526,32 €. Der Stromverbrauch beträgt 10.526 kWh/Jahr. Gegenüber dem Normaltarif ergibt sich in dieser Rechnung ein Vorteil von 842,11 €.
Wie rechne ich mit gemessenem Heizstrom vom Zähler?
Bei 12.000 kWh/Jahr gemessenem Heizstromverbrauch kostet die Heizung 2.640,00 € pro Jahr, wenn 100 % im Niedertarif zu 22 ct/kWh laufen. Die nutzbare Wärme wird mit 11.400 kWh/Jahr berechnet. Trage nur Heizstrom ein, nicht den gesamten Haushaltsstrom.
Was kostet eine Nachtspeicherheizung mit Grundpreis?
Bei 9.500 kWh/Jahr Wärmebedarf, 22 ct/kWh Nachtstrom und 15 €/Jahr Grundpreis ergeben sich 2.215,00 € pro Jahr. Der Stromverbrauch liegt bei 10.000 kWh/Jahr. Ein Grundpreis erhöht die Jahreskosten direkt und sollte deshalb nicht weggelassen werden.
Ist eine Wärmepumpe günstiger als eine Nachtspeicherheizung?
Im Beispiel mit 12.000 kWh/Jahr Wärmebedarf liegen die laufenden Stromkosten der Wärmepumpe bei 1.097,14 €, die Nachtspeicherheizung bei 2.778,95 €. Der rechnerische Kostenvorteil der Wärmepumpe beträgt 1.681,80 € pro Jahr. Umbau- und Anschaffungskosten sind darin nicht enthalten.
Wie teuer ist Nachtspeicherstrom bei 10.000 kWh Verbrauch?
Bei 10.000 kWh/Jahr gemessenem Heizstromverbrauch, 90 % Niedertarif und 10 % Hochtarif kostet Nachtspeicherstrom 2.300,00 € pro Jahr. Der Durchschnitt pro Monat liegt bei 191,67 €. Zum Normaltarif wären es 3.200,00 €.
Quellen und Prüfung
- Nachtspeicherheizung: Stromtarife, Zähler und Messarten - Verbraucherzentrale
- Umgebungswärme und Wärmepumpen: Funktionsweise und Jahresarbeitszahl - Umweltbundesamt
Diese Seite zitieren
Nachtspeicher-Kosten. Rechner-info.de, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/energie/nachtspeicher-rechner

