Bauschutt-Rechner

50 m² mit 24 cm Dicke ergeben 12 m³ Festvolumen. Plane Schuttvolumen, Gewicht und Container nach Volumen- und Nutzlastgrenze getrennt.

Stand 24.09.2026Quelle: UmweltbundesamtVon Sebastian Wiercinski

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Mengenbasis

Eigene Materialangabe, Beispiel 1.600 kg/m³. Bei Hohlsteinen Brutto-Rohdichte verwenden; bei Trockenbau nur Plattenvolumen, keine Hohlwand.

Eigene Vorplanungsannahme, kein universeller Materialwert.

Mit Entsorger klären; Container-Eigengewicht ist hier bereits abgezogen.

Mindestens benötigte Containerfahrten3
Festvolumen vor dem Abbruch
12 m³
Loses Schuttvolumen
18 m³
Abfallmasse
19,2 t
Abgeleitete Schüttdichte
1.066,67 kg/m³
Fahrten allein nach Volumen
3
Fahrten allein nach Nutzlast
3
Mittlere Last bei gleichmäßiger Verteilung
6,4 t
Kosten aus eigenen Preisangaben
0,00 €
  • Vorplanung für eine homogene Abfallfraktion. Auflockerung verändert das Volumen, nicht die Masse. Tragende Bauteile, Schadstoffe und Entsorgungszulässigkeit vor dem Rückbau fachlich prüfen; Gips und gefährliche Abfälle nicht als gewöhnlichen Bauschutt behandeln. Preise 0 bedeuten nicht kostenlose Entsorgung.
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. 12 m³ fest × 1,5 = 18 m³ lose.
  2. 12 m³ × 1.600 kg/m³ = 19,2 t.
  3. Volumen braucht 3, Gewicht 3: mindestens 3 gleichmäßig beladene Containerfahrten.

Was leistet der Bauschutt-Rechner?

Der Bauschutt-Rechner schätzt aus deinem Aufmaß, wie viel Material beim Abbruch anfällt, wie schwer es ist und wie viele Containerfahrten daraus werden. Du gibst entweder Fläche und Dicke oder ein Festvolumen ein und ergänzt Rohdichte, Auflockerung, Containerdaten und bei Bedarf Preise.

Prüfe vor der Containerbestellung, ob Volumen oder Nutzlast begrenzt. Bei Bauschutt kann beides passieren: Ein leichter, sperriger Stoff füllt den Container zuerst. Dichter Beton kann dagegen die Nutzlast erreichen, obwohl noch Platz vorhanden wäre.

Soweit nicht anders angegeben gelten als eigene Beispiele 1.600 kg/m³ eingebaute Rohdichte, Auflockerungsfaktor 1,5, 7 m³ Containervolumen, 8 t Abfallnutzlast und 100 % Füllanteil. Diese Werte sind keine allgemein gültigen Material- oder Transportfreigaben.

Wie berechnet der Bauschutt-Rechner Volumen, Gewicht und Fahrten?

Die Rechnung läuft in drei Schritten: Festvolumen entsteht aus Fläche mal Dicke. Das lose Schuttvolumen entsteht aus Festvolumen mal Auflockerungsfaktor. Die Containerfahrten ergeben sich aus der größeren Anforderung von Volumen und Nutzlast.

Ein Beispiel: Bei 50 m² Abbruchfläche, 24 cm Materialdicke, 1.600 kg/m³ Rohdichte und Auflockerungsfaktor 1,5 werden daraus 12 m³ Festvolumen. Nach dem Auflockern sind es 18 m³ loser Schutt. Die Masse beträgt 19,2 t. Mit 7 m³ nutzbarem Containervolumen, 8 t Nutzlast und 100 % Füllanteil ergeben sich 3 Fahrten. In dieser Rechnung verlangen Volumen und Gewicht jeweils 3 Fahrten.

Warum können m³ beim Bauschutt täuschen?

Bauschutt wird nach dem Abbruch lockerer gelagert als im eingebauten Zustand. Deshalb ist das lose Volumen größer als das Festvolumen, während die Masse gleich bleibt. Genau hier passieren viele Fehleinschätzungen: Ein Container wird nach m³ bestellt, aber die zulässige Nutzlast entscheidet über die tatsächliche Beladung.

Bei einer dichten Betonfraktion mit 50 m², 24 cm, 2.400 kg/m³ Rohdichte und 5 t Nutzlast entstehen 18 m³ loser Schutt und 28,8 t Abfallmasse. Das Volumen würde 3 Fahrten nahelegen, die Nutzlast verlangt aber 6 Fahrten. Bei Plattenmaterial mit 2,5 cm Dicke, 800 kg/m³ und Auflockerungsfaktor 2 entstehen dagegen nur 2,5 m³ loser Schutt und 1 t Masse.

Welche Fehler solltest du beim Bauschutt-Aufmaß vermeiden?

Rechne unterschiedliche Materialien getrennt, wenn sie sich deutlich unterscheiden. Beton, Ziegel, Mischmauerwerk und Gips können andere Rohdichten, Auflockerungen und Entsorgungswege haben. Ein gemeinsamer Mittelwert wirkt zwar bequem, kann aber Fahrten und Kosten verschieben.

Typische Stolperstellen:

  • Bei Hohlsteinen die passende Brutto-Rohdichte verwenden.
  • Bei Trockenbau nur das Plattenvolumen ansetzen, nicht die komplette Hohlwand.
  • Den Auflockerungsfaktor als eigene Vorplanungsannahme verstehen, nicht als festen Naturwert.
  • Die zulässige Abfall-Nutzlast mit dem Entsorger klären; das Container-Eigengewicht ist hier bereits abgezogen.
  • Bei Preisen prüfen, ob Fahrtpreis und Entsorgung je Tonne wirklich zu deiner Abfallart passen.

Tabellen zum Nachschlagen

Wie viele Container für 5 bis 50 m² Abbruch?

Beispiel: 24 cm, 1.600 kg/m³ eingebaut, Auflockerung 1,5; 7 m³ und 8 t je Fahrt.
BeispielLoses VolumenMasseFahrten
5 m²1,8 m³1,92 t1
10 m²3,6 m³3,84 t1
20 m²7,2 m³7,68 t2
30 m²10,8 m³11,52 t2
50 m²18 m³19,2 t3
100 m²36 m³38,4 t6

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Bauschutt-Rechner: 50 m² Wand mit 24 cm Dicke enthalten 12 m³ Material. Bei selbst angesetztem Auflockerungsfaktor 1,5 entstehen 18 m³ loser Schutt; die Masse bleibt gleich.
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Wie viele Container für 5 bis 50 m² Abbruch? (Tabelle)
Wie viele Container für 5 bis 50 m² Abbruch?
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Häufige Fragen

Wie viel Bauschutt entsteht bei 25 m² und 12 cm?

Bei 25 m² und 12 cm entstehen 3 m³ Festvolumen, 4,5 m³ loses Schuttvolumen und 4,8 t Abfallmasse. Mit 7 m³ Container, 8 t Nutzlast und 100 % Füllanteil reicht in dieser Rechnung 1 Fahrt. Volumen und Nutzlast verlangen hier jeweils 1 Fahrt.

Wie viele Container brauche ich für 120 m² Abbruchfläche bei 20 cm Dicke?

Für 120 m² bei 20 cm Dicke ergeben sich 6 Containerfahrten. Die Rechnung kommt auf 24 m³ Festvolumen, 36 m³ loses Schuttvolumen und 38,4 t Abfallmasse. Nach Volumen wären 6 Fahrten nötig, nach Nutzlast 5 Fahrten. Deshalb zählt hier das Volumen.

Was kostet die Entsorgung von 15 m³ Bauschutt bei 250 € pro Fahrt und 35 €/t?

Die Rechnung ergibt 1.840,00 € Kosten aus eigenen Preisangaben. Angesetzt sind 15 m³ Festvolumen, 22,5 m³ loses Schuttvolumen und 24 t Abfallmasse. Daraus werden 4 Containerfahrten. Der Betrag ist eine Modellrechnung aus deinen Eingaben, kein Angebot eines Entsorgers.

Wie viel wiegen 10 m³ Festvolumen Bauschutt bei 1.800 kg/m³?

10 m³ Festvolumen wiegen bei 1.800 kg/m³ Rohdichte 18 t. Mit Auflockerungsfaktor 1,5 entstehen 15 m³ loser Schutt. Bei 7 m³ Containervolumen, 8 t Nutzlast und 100 % Füllanteil ergeben sich 3 Fahrten, weil Volumen und Nutzlast jeweils 3 Fahrten erfordern.

Was ist der Unterschied zwischen Bauschutt und Baumischabfall?

Bauschutt meint in der Regel mineralische Abfälle wie Beton, Ziegel oder Mauerwerk. Baumischabfall enthält gemischte Stoffe, etwa Holz, Kunststoffe, Dämmstoffe oder andere nicht mineralische Bestandteile. Für die Rechnung solltest du solche Stoffströme trennen, weil Gewicht, Containerwahl und Entsorgungskosten sonst nicht sauber zu deinem tatsächlichen Abfall passen.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
24.09.2026
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