Hundesteuer-Rechner

Hundesteuer 2026: Hamburg 90 €, Berlin 120 € (Zweithund 180 €), Köln 174 € im Jahr. Für 1-20 Hunde und Listenhunde, mit 14 Großstädten im Vergleich.

Stand 23.09.2026Quelle: Statistisches BundesamtVon Sebastian Wiercinski

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Welche Rassen als gefährlich gelten, regeln Landesrecht und Satzung (z. B. Pitbull, American Staffordshire Terrier).

Bei Anschaffung im Laufe des Jahres wird meist monatsweise anteilig berechnet.

Hundesteuer pro Jahr120,00 €
Steuer für die gewählten Monate
120,00 €
Rechnerisch pro Monat
10,00 €
Durchschnitt je Hund
120,00 €
Platz im Großstadtvergleich (günstigste zuerst)
6 von 14
Hinweis zur Satzung
Befreit sind meist Blindenführ-, Assistenz- und Rettungshunde; viele Städte ermäßigen für Hunde aus dem Tierheim.
Steuer je Hund
Nr.HundSteuer pro Jahr
11. Hund120,00 €
Deine Hunde in den 14 größten Städten
Stadtpro Jahrpro Monat
Hamburg90,00 €7,50 €
Düsseldorf96,00 €8,00 €
München100,00 €8,33 €
Frankfurt am Main102,00 €8,50 €
Dresden108,00 €9,00 €
Berlin120,00 €10,00 €
Nürnberg132,00 €11,00 €
Stuttgart144,00 €12,00 €
Bremen150,00 €12,50 €
Hannover150,00 €12,50 €
Leipzig150,00 €12,50 €
Dortmund156,00 €13,00 €
Essen156,00 €13,00 €
Köln174,00 €14,50 €
Rechenweg mit deinen Zahlen
  1. Ein Hund: 120,00 € pro Jahr laut Satzung
  2. Pro Monat: 120,00 € ÷ 12 = 10,00 €

Was berechnet der Hundesteuer-Rechner?

Der Hundesteuer-Rechner schätzt deine jährliche Hundesteuer und zeigt zusätzlich, was rechnerisch pro Monat anfällt. Grundlage sind die ausgewählten Stadtsätze, die Anzahl deiner Hunde, mögliche Sondersätze für gefährliche Hunde oder Listenhunde und die Monate, in denen du den Hund im Steuerjahr hältst.

Die Hundesteuer ist keine bundesweit einheitliche Abgabe. Jede Gemeinde legt ihre Sätze selbst fest. Deshalb kann ein Hund in Hamburg mit 90,00 € im Jahr deutlich günstiger sein als in Köln mit 174,00 €. Für mehrere Hunde wird es je nach Stadt anders gerechnet: Manche Städte erhöhen den Satz für den Zweithund oder weitere Hunde, andere verwenden einen einheitlichen Satz je Hund.

Wenn deine Gemeinde nicht in der Auswahl steht, kannst du die Sätze selbst eintragen. Achte dann darauf, ob deine Satzung nach Reihenfolge rechnet oder ob für jeden Hund der Satz gilt, der zur Gesamtzahl passt.

Wie funktioniert die Berechnung der Hundesteuer?

Die Rechnung folgt dem Muster: Zuerst wird der Satz für den ersten Hund angesetzt, dann der Satz für den zweiten Hund und danach der Satz für weitere Hunde. Gefährliche Hunde oder Listenhunde kommen mit ihrem jeweiligen Sondersatz hinzu. Wenn du den Hund nicht das ganze Jahr hältst, wird die Jahressteuer anteilig nach Monaten berechnet.

Ein einfaches Beispiel sind zwei Hunde in Berlin. Für den ersten Hund werden 120 € angesetzt, für den zweiten Hund 180 €. Daraus ergibt sich 300,00 € pro Jahr. Rechnerisch entspricht das 25,00 € pro Monat. Der Durchschnitt je Hund liegt in diesem Beispiel bei 150,00 €.

Bei einem Hund in Berlin sieht die Rechnung entsprechend einfacher aus: Ein Hund kostet 120,00 € pro Jahr. Auf den Monat umgerechnet sind das 10,00 €. Im Vergleich der größten Städte liegt diese Konstellation auf Platz 6 von 14, wenn von günstig nach teuer sortiert wird.

Für angefangene Jahre wird die Steuer häufig monatsweise berechnet. Ein Welpe ab Juli in Hamburg wird zum Beispiel mit 6 Monate angesetzt. Der Jahressatz beträgt 90,00 €, die anteilige Steuer für die gewählten Monate beträgt 45,00 €, rechnerisch sind das 7,50 € pro Monat.

Hundesteuer nach Stadt: Warum unterscheiden sich die Beträge so stark?

Die Unterschiede entstehen, weil die Gemeinde selbst entscheidet, wie hoch die Hundesteuer ist und wie sie gestaffelt wird. Das sieht man schon bei einem einzelnen Hund: Hamburg liegt bei 90,00 € pro Jahr, Düsseldorf bei 96,00 €, München bei 100,00 € und Frankfurt am Main bei 102,00 €. In Dortmund und Essen sind es jeweils 156,00 €, in Köln 174,00 €.

Bei mehreren Hunden wird der Unterschied noch deutlicher. In München kosten zwei Hunde 200,00 € im Jahr. In Berlin kosten zwei Hunde 300,00 €. In Stuttgart und Essen werden für zwei Hunde jeweils 432,00 € fällig, Hannover liegt bei 426,00 €. Köln rechnet seit 2026 einheitlich mit 174 € je Hund, deshalb ergeben drei Hunde dort 522,00 € pro Jahr und 43,50 € rechnerisch pro Monat.

Wichtig ist auch die Art der Staffelung. Berlin rechnet nach Reihenfolge: erster Hund, zweiter Hund, weitere Hunde. Düsseldorf und Dortmund arbeiten dagegen mit Sätzen, die von der Gesamtzahl abhängen. Dadurch kann sich der Gesamtbetrag anders entwickeln, als du es aus einer anderen Stadt erwartest.

Der Rechner hilft dir deshalb vor allem beim Vergleichen, ersetzt aber nicht die Hundesteuersatzung deiner Gemeinde. Gerade bei Umzug, mehreren Hunden oder Sonderfällen solltest du prüfen, welcher Satz wirklich für dich gilt.

Hundesteuer für Zweithund, Dritthund und Listenhund

Ein Zweithund ist in vielen Städten teurer als der erste Hund. Berlin zeigt das klar: Ein Hund kostet 120,00 € im Jahr, zwei Hunde kosten 300,00 €. Der zweite Hund erhöht die Jahressteuer also auf den Gesamtbetrag von 300,00 €. In München ist die Staffelung anders: Zwei Hunde kosten zusammen 200,00 €, rechnerisch 16,67 € pro Monat und im Durchschnitt 100,00 € je Hund.

Bei drei Hunden hängt der Betrag stark von der Stadt ab. Köln kommt bei drei Hunden auf 522,00 € pro Jahr. Wenn du eine eigene Gemeinde einträgst und dort der erste Hund 120 €, der zweite Hund 180 € und der dritte Hund 180 € kostet, ergibt die Rechnung 480,00 € im Jahr. Zum Vergleich zeigt der Rechner für diese Konstellation Hamburg mit 270,00 € und Essen mit 756,00 €.

Für Listenhunde oder gefährliche Hunde gelten oft eigene Sätze. In Nürnberg kann eine Rechnung mit 4 normalen Hunden und 2 gefährlichen Hunden auf 2.640,00 € pro Jahr kommen. Rechnerisch sind das 220,00 € pro Monat und 440,00 € je Hund. In einer eigenen Gemeinde mit einem Sondersatz von 600 € für einen Listenhund ergibt sich 600,00 € pro Jahr und 50,00 € rechnerisch pro Monat.

Sondernachweise können den Satz ändern. In München kostet ein Listenhund mit Negativzeugnis im Beispiel 100,00 € im Jahr. In Frankfurt am Main sinkt die Steuer für einen gefährlichen Hund auf 225 €, wenn Hund und Halter die Begleithundeprüfung bestanden haben. Bei einem normalen Hund plus einem solchen Listenhund ergeben sich dort 327,00 € im Jahr.

Typische Fehler bei der Hundesteuer vermeiden

Der häufigste Fehler ist, den Monatswert als Zahlbetrag zu verstehen. Viele Gemeinden setzen die Steuer jährlich fest oder arbeiten mit eigenen Fälligkeiten. Der Monatswert im Rechner ist eine rechnerische Umrechnung, damit du die Belastung besser vergleichen kannst.

Ein weiterer Fehler ist die falsche Zuordnung von Listenhunden. Ob ein Hund als gefährlich gilt, hängt von Landesrecht und Satzung ab. Außerdem können Wesenstest, Negativzeugnis oder Begleithundeprüfung je nach Stadt sehr unterschiedlich wirken. Hamburg weist zum Beispiel darauf hin, dass es für gefährliche Hunde keine Ermäßigung oder Befreiung gibt.

Auch Befreiungen und Ermäßigungen werden oft überschätzt. Blindenführ-, Assistenz- und Rettungshunde sind häufig befreit. Viele Städte ermäßigen für Hunde aus dem Tierheim. Das gilt aber nicht automatisch überall. In Köln können Bezieher von Sozialhilfe nach SGB XII für einen Hund 60 € beantragen. Ob du darunterfällst, ergibt sich aus der Satzung und dem Bescheid der Stadt.

Prüfe außerdem den Zeitraum. Wenn du deinen Hund im Laufe des Jahres anschaffst oder abgibst, zählt meist nicht das volle Jahr. Das Beispiel aus Essen zeigt das: Ein Hund kostet dort 156,00 € im Jahr. Wird er nur 6 Monate gehalten, beträgt die Steuer für die gewählten Monate 78,00 €.

Kleine Hunde sind nicht automatisch steuerfrei. Wenn eine Gemeinde eine Befreiung vorsieht, steht sie ausdrücklich in der Satzung. Das Gewicht allein ist kein allgemeiner Freibrief für die Hundesteuer.

Tabellen zum Nachschlagen

Hundesteuer 2026 in den 14 größten Städten: 1, 2 und 3 Hunde

Jahresbeträge laut Satzung bzw. Steuerseite der Städte, Stand September 2026
Stadt1 Hundpro Monat2 HundeAufpreis Zweithund3 Hundegefährlicher Hund
Hamburg90 €7,50 €180 €90 €270 €600 €
Düsseldorf96 €8,00 €300 €204 €540 €600 €
München100 €8,33 €200 €100 €300 €800 €
Frankfurt am Main102 €8,50 €204 €102 €306 €900 €
Dresden108 €9,00 €252 €144 €396 €kein Sondersatz
Berlin120 €10,00 €300 €180 €480 €kein Sondersatz
Nürnberg132 €11,00 €264 €132 €396 €1.056 €
Stuttgart144 €12,00 €432 €288 €720 €816 €
Leipzig150 €12,50 €300 €150 €450 €kein Sondersatz
Bremen150 €12,50 €300 €150 €450 €Listenhunde verboten
Hannover150 €12,50 €426 €276 €702 €720 €
Dortmund156 €13,00 €408 €252 €684 €468 €
Essen156 €13,00 €432 €276 €756 €852 €
Köln174 €14,50 €348 €174 €522 €kein Sondersatz

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Hundesteuer-Rechner: Die Hundesteuer legt jede Gemeinde selbst fest: In den 14 größten Städten kostet ein Hund 2026 zwischen 90 € (Hamburg) und 174 € (Köln) im Jahr, für gefährliche Hunde werden bis über 1.000 € fällig. Berlin verlangt 120 € für den ersten und 180 € für jeden weiteren Hund.
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Hundesteuer 2026 in den 14 größten Städten: 1, 2 und 3 Hunde (Tabelle)
Hundesteuer 2026 in den 14 größten Städten: 1, 2 und 3 Hunde
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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Hundesteuer in Berlin für einen Hund?

In Berlin kostet ein Hund 120,00 € pro Jahr. Rechnerisch sind das 10,00 € pro Monat. Bei zwei Hunden steigt der Betrag auf 300,00 € im Jahr, weil der zweite Hund mit 180 € angesetzt wird.

Was kostet die Hundesteuer in Hamburg pro Monat?

In Hamburg kostet ein Hund rechnerisch 7,50 € pro Monat, wenn du ihn das ganze Jahr hältst. Der Jahresbetrag liegt bei 90,00 €. Wird der Hund nur 6 Monate gehalten, zeigt das Beispiel eine anteilige Steuer von 45,00 €.

Wie viel Hundesteuer zahlt man in München für zwei Hunde?

In München zahlst du für zwei Hunde 200,00 € pro Jahr. Das entspricht rechnerisch 16,67 € pro Monat. Der Durchschnitt je Hund liegt bei 100,00 €. Beachte: Ab 2027 nennt München höhere Sätze in der Satzung.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Köln für drei Hunde?

In Köln kostet die Hundesteuer für drei Hunde 522,00 € im Jahr. Rechnerisch sind das 43,50 € pro Monat. Köln verwendet seit 2026 einen einheitlichen Satz von 174 € je Hund.

Was kostet ein Listenhund mit Wesenstest?

Das hängt von der Stadt ab. In Frankfurt am Main ergibt ein normaler Hund plus ein Listenhund mit bestandener Begleithundeprüfung 327,00 € im Jahr. Der ermäßigte Satz für den gefährlichen Hund liegt dort bei 225 €.

Muss ich Hundesteuer zahlen, wenn ich den Hund nur einen Teil des Jahres halte?

Ja, meist wird dann anteilig nach Monaten gerechnet. In Essen kostet ein Hund 156,00 € im Jahr. Für 6 Monate zeigt die Rechnung 78,00 €. Entscheidend ist, welche Monate deine Gemeinde für Anmeldung oder Abmeldung berücksichtigt.

Sind kleine Hunde von der Hundesteuer befreit?

Nein, kleine Hunde sind nicht automatisch befreit. Eine Befreiung muss in der Hundesteuersatzung deiner Gemeinde stehen. Häufig geht es eher um Blindenführ-, Assistenz- und Rettungshunde oder um Ermäßigungen für Hunde aus dem Tierheim.

Kann ich die Hundesteuer für meine eigene Gemeinde berechnen?

Ja, wenn du die Sätze deiner Gemeinde einträgst. Beispiel: erster Hund 120 €, zweiter Hund 180 € und dritter Hund 180 € ergeben 480,00 € pro Jahr. Der Rechner zeigt dazu 40,00 € rechnerisch pro Monat und 160,00 € je Hund.

Quellen und Prüfung

Erstellt von
Sebastian Wiercinski, Herausgeber
Stand
23.09.2026, Werte gültig ab 01.01.2026
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Hundesteuer-Rechner. Rechnerinfo, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/tiere/hundesteuer-rechner