Modulflächen-Rechner
Auf ein Dachfeld von 10 × 6 m passen 24 Standardmodule (1.722 × 1.134 mm) mit zusammen 10,8 kWp. Mit Randabstand, kWp je m² und Fläche für Wunsch-kWp.
- Anlagenleistung
- 10,80 kWp
- Anordnung
- 3 Reihen × 8 Module, hochkant
- Belegte Modulfläche
- 46,9 m²
- Belegungsgrad der Dachfläche
- 78 %
- Leistung je m² Dachfläche
- 0,180 kWp/m²
- Dachfläche je kWp
- 5,6 m²/kWp
- Geschätzter Jahresertrag (Deutschland-Mittel)
- 11.426 kWh
- Nicht belegter Rand
- 0,19 m in der Breite frei
Rechenweg mit deinen Zahlen
- Modul 1.722 × 1.134 mm = 1,953 m², 450 Wp (230 W/m²)
- Nutzbar: 9,4 × 5,4 m → 3 Reihen × 8 Module, hochkant
- Leistung = Module × 450 Wp = 10,80 kWp
Wie viele Solarmodule passen auf mein Dach?
Die Anzahl hängt weniger von der reinen Dachgröße ab als von der nutzbaren rechteckigen Fläche. Entscheidend sind Breite entlang der Traufe, Höhe vom Traufbereich bis zum First, Randabstand, Fugen zwischen den Modulen und das gewählte Modulformat. Gauben, Dachfenster, Schornsteine, Schneefang, Attika oder Wartungswege verkleinern die belegbare Fläche.
Ein gutes Beispiel ist ein Schrägdach mit 10 m Breite und 6 m Höhe. Mit Standardmodulen im Format 1.722 × 1.134 mm, 0,3 m Randabstand und 0,02 m Fuge passen 24 Module auf das Dachfeld. Die Anordnung liegt bei 3 Reihen × 8 Module, hochkant. Daraus werden 10,80 kWp Anlagenleistung und 46,9 m² belegte Modulfläche.
Der Rechner direkt darüber hilft dir, diese Geometrie für dein Dach nachzubilden: Du wählst Dachart, Maße, Abstände, Modulformat und Leistung je Modul aus.
So funktioniert die Rechnung für PV-Module auf der Dachfläche
Die Berechnung prüft zuerst, wie viele Module in der Breite und in der Höhe in das nutzbare Dachfeld passen. In Worten: Von der Dachbreite wird der Randabstand links und rechts abgezogen, anschließend wird eine Fugenbreite wieder hinzugezählt und durch Modulbreite plus Fuge geteilt. So wird hinter dem letzten Modul keine zusätzliche Fuge verlangt. Dasselbe passiert in der Höhe. Es zählen nur ganze Module - ein angeschnittenes Modul wird nicht mitgerechnet.
Für ein Schrägdach mit 10 m × 6 m werden bei 0,3 m Randabstand 9,4 × 5,4 m nutzbar. Mit Standardmodulen 1.722 × 1.134 mm ergibt das 3 Reihen × 8 Module, hochkant. Die Leistung wird danach aus der Modulanzahl und der Modulleistung bestimmt: Module × 450 Wp, daraus entstehen 10,80 kWp. Zusätzlich zeigt die Rechnung, dass 0,19 m in der Breite frei bleiben.
Bei einer Flachdachanlage kommt ein zweiter Schritt dazu: Die Modulreihen brauchen Abstand, damit sie sich bei tief stehender Sonne nicht gegenseitig verschatten. Dafür nutzt die Rechnung die Aufständerung und den Breitengrad. Beim Beispiel Flachdach 12 m × 10 m mit 15 ° Aufständerung in Berlin ergibt sich eine Reihenteilung von 2,27 m. Deshalb passen dort 4 Reihen × 6 Module, quer, aufgeständert.
Der Flachdachabstand orientiert sich am Sonnenstand mittags zur Wintersonnenwende. Das bedeutet keine ganzjährige Schattenfreiheit zu jeder Tageszeit. Der Rechner prüft gleichförmige Hochkant- und Querraster, aber keine gemischte Belegung und keine Hindernisse. Montage-, Statik- und Brandschutzvorgaben musst du für das konkrete Dach gesondert prüfen; der eingetragene Randabstand ist keine pauschale Vorschrift.
Wie viel kWp passen auf 120 m², 150 m² oder 200 m² Dachfläche?
Wenn du keine exakten Dachfeldmaße hast, kannst du über die verfügbare Dachfläche und einen Belegungsgrad rechnen. Das ist nützlich für eine frühe Einschätzung, bevor du jede Kante und jedes Hindernis auf dem Dach ausmisst. In den Beispielen wird mit Standardmodulen 1.722 × 1.134 mm, 450 Wp und 75 % Belegungsgrad gerechnet.
| Verfügbare Dachfläche | Module | Anlagenleistung | Geschätzter Jahresertrag |
|---|---|---|---|
| 120 m² | 46 Module | 20,70 kWp | 21.901 kWh |
| 150 m² | 57 Module | 25,65 kWp | 27.138 kWh |
| 200 m² | 76 Module | 34,20 kWp | 36.184 kWh |
Du siehst daran: Die Leistung je m² Dachfläche bleibt in diesen Beispielen ähnlich, liegt aber nicht exakt gleich. Das liegt daran, dass nur ganze Module gezählt werden. Die Anlage springt also in Modulschritten, nicht stufenlos. Bei 120 m² werden 89,8 m² tatsächlich mit Modulen belegt, bei 150 m² sind es 111,3 m² und bei 200 m² sind es 148,4 m².
Dachfläche für 10 kWp und 15 kWp planen
Wenn du eine Zielgröße vorgibst, rechnet der Rechner andersherum: Er sucht die benötigte Modulanzahl und daraus die passende Dachfläche. Auch hier wird nicht auf exakt jede Wunschleistung getroffen, weil PV-Module feste Leistungswerte haben. Das Ergebnis liegt deshalb oft leicht über der Zielgröße.
Für 10 kWp werden im Beispiel 23 Module benötigt. Daraus entstehen tatsächlich 10,35 kWp. Die belegte Modulfläche beträgt 44,9 m², die benötigte Dachfläche 59,9 m². Für 15 kWp sind es 34 Module mit 15,30 kWp. Die belegte Modulfläche beträgt 66,4 m², die benötigte Dachfläche 88,5 m².
Der Unterschied zwischen Modulfläche und Dachfläche ist gewollt. Die Modulfläche beschreibt nur die Fläche der Module selbst. Die Dachfläche enthält zusätzlich nicht belegte Bereiche, Randabstände und Flächenverluste durch die Anordnung. Deshalb ist die Frage “Wie viel kWp auf Dachfläche?” immer an Annahmen gebunden: Modulformat, Leistung je Modul und Belegungsgrad ändern das Ergebnis.
Die Flächenrechnung mit Belegungsgrad ist eine Abschätzung. Sie weist nicht nach, dass die Module in die konkrete Dachform passen. Die angegebenen Jahreserträge verwenden die hinterlegten Ertragsannahmen; eine örtliche Verschattungs- und Ertragsplanung bleibt erforderlich.
Typische Fehler bei pv module dachfläche berechnen
Achte zuerst darauf, bei einem Schrägdach die Dachfläche auf der Schräge zu verwenden, nicht die Grundfläche des Hauses. Für die Höhe zählt die Strecke von Traufe bis First entlang der Dachfläche. Wer nur die Grundrissmaße nimmt, schätzt die belegbare Fläche falsch ein.
Ein weiterer Fehler ist, die gesamte Dachfläche als belegbar anzusetzen. Randabstände, Klemmen, Wartungsbereiche und Hindernisse kosten Platz. Im Beispiel 10 m × 6 m liegt der Belegungsgrad bei 78 %, obwohl das Dachfeld einfach wirkt. Beim Flachdach 12 m × 10 m mit 15 ° Aufständerung sinkt der Belegungsgrad auf 39 %, weil zwischen den Reihen Abstand bleibt.
Auch das Modulformat verändert die Belegung. Auf dem Schrägdach 10 m × 6 m passen mit Standardmodulen 24 Module und 10,80 kWp. Mit großen Modulen im Format 2.278 × 1.134 mm passen im Beispiel 16 Module mit 7,20 kWp, wenn die Modulleistung mit 450 Wp angesetzt wird. Größer heißt also nicht automatisch mehr Anlagenleistung auf derselben Fläche.
Für die Praxis lohnt sich ein konservativer Ansatz: Miss jedes Dachfeld getrennt, notiere Hindernisse und prüfe Hochkant- und Querbelegung. Bei Flachdächern solltest du zusätzlich die Reihenteilung prüfen, besonders bei Südaufständerung. Ein Carport oder Flachdach kann viel Fläche bieten, liefert aber durch Reihenabstände oft weniger kWp pro m² als ein gut belegbares Schrägdach.
Tabellen zum Nachschlagen
Wie viel kWp passen auf die Dachfläche? Tabelle 20 bis 200 m²
| Dachfläche | Module | Leistung | Ertrag |
|---|---|---|---|
| 20 m² | 7 | 3,15 kWp | 3.333 kWh/Jahr |
| 30 m² | 11 | 4,95 kWp | 5.237 kWh/Jahr |
| 40 m² | 15 | 6,75 kWp | 7.142 kWh/Jahr |
| 50 m² | 19 | 8,55 kWp | 9.046 kWh/Jahr |
| 60 m² | 23 | 10,35 kWp | 10.950 kWh/Jahr |
| 70 m² | 26 | 11,70 kWp | 12.379 kWh/Jahr |
| 80 m² | 30 | 13,50 kWp | 14.283 kWh/Jahr |
| 90 m² | 34 | 15,30 kWp | 16.187 kWh/Jahr |
| 100 m² | 38 | 17,10 kWp | 18.092 kWh/Jahr |
| 120 m² | 46 | 20,70 kWp | 21.901 kWh/Jahr |
| 150 m² | 57 | 25,65 kWp | 27.138 kWh/Jahr |
| 200 m² | 76 | 34,20 kWp | 36.184 kWh/Jahr |
Dachfläche für 5, 10 oder 15 kWp: Module und Platzbedarf
| Wunschleistung | Module | tatsächlich | Modulfläche | Dachfläche |
|---|---|---|---|---|
| 1 kWp | 3 | 1,35 kWp | 5,9 m² | 7,8 m² |
| 2 kWp | 5 | 2,25 kWp | 9,8 m² | 13,0 m² |
| 3 kWp | 7 | 3,15 kWp | 13,7 m² | 18,2 m² |
| 4 kWp | 9 | 4,05 kWp | 17,6 m² | 23,4 m² |
| 5 kWp | 12 | 5,40 kWp | 23,4 m² | 31,2 m² |
| 6 kWp | 14 | 6,30 kWp | 27,3 m² | 36,5 m² |
| 7 kWp | 16 | 7,20 kWp | 31,2 m² | 41,7 m² |
| 8 kWp | 18 | 8,10 kWp | 35,1 m² | 46,9 m² |
| 9 kWp | 20 | 9,00 kWp | 39,1 m² | 52,1 m² |
| 10 kWp | 23 | 10,35 kWp | 44,9 m² | 59,9 m² |
| 12 kWp | 27 | 12,15 kWp | 52,7 m² | 70,3 m² |
| 15 kWp | 34 | 15,30 kWp | 66,4 m² | 88,5 m² |
| 20 kWp | 45 | 20,25 kWp | 87,9 m² | 117,2 m² |
| 25 kWp | 56 | 25,20 kWp | 109,4 m² | 145,8 m² |
| 30 kWp | 67 | 30,15 kWp | 130,8 m² | 174,4 m² |
Wie viele Solarmodule passen auf ein Dachfeld? Beispiele
| Dachfeld | Standard 450 Wp | Groß 590 Wp |
|---|---|---|
| 6 × 4 m | 6 Module = 2,7 kWp | 4 Module = 2,36 kWp |
| 8 × 5 m | 12 Module = 5,4 kWp | 9 Module = 5,31 kWp |
| 10 × 5 m | 16 Module = 7,2 kWp | 12 Module = 7,08 kWp |
| 10 × 6 m | 24 Module = 10,8 kWp | 16 Module = 9,44 kWp |
| 12 × 6 m | 27 Module = 12,15 kWp | 18 Module = 10,62 kWp |
| 12 × 7 m | 30 Module = 13,5 kWp | 20 Module = 11,8 kWp |
| 14 × 8 m | 44 Module = 19,8 kWp | 33 Module = 19,47 kWp |
| 16 × 8 m | 52 Module = 23,4 kWp | 39 Module = 23,01 kWp |
Solarmodul Maße und Leistung: gängige Formate
| Format | Fläche | typische Leistung | Leistung je m² | Module je kWp |
|---|---|---|---|---|
| Standard 1.722 × 1.134 mm (108 Halbzellen) | 1,95 m² | 450 Wp | 230 W/m² | 2,22 |
| Groß 2.278 × 1.134 mm (144 Halbzellen) | 2,58 m² | 590 Wp | 228 W/m² | 1,69 |
| Älteres Format 1.650 × 992 mm (60 Zellen) | 1,64 m² | 330 Wp | 202 W/m² | 3,03 |
Beispiele zum Ausprobieren
Häufige Fragen
Wie viele Solarmodule passen auf ein 10 m × 6 m Dach?
Auf ein Schrägdach mit 10 m × 6 m passen im Beispiel 24 Module. Das ergibt 10,80 kWp mit Standardmodulen 1.722 × 1.134 mm und 450 Wp. Gerechnet wird mit 0,3 m Randabstand und 0,02 m Fuge. Die Anordnung ist 3 Reihen × 8 Module, hochkant.
Wie viel kWp passen auf 120 m² Dachfläche?
Auf 120 m² Dachfläche passen im Beispiel 20,70 kWp. Dafür werden 46 Module angesetzt, die belegte Modulfläche beträgt 89,8 m². Die Rechnung nutzt 75 % Belegungsgrad, Standardmodule mit 450 Wp, Südausrichtung und 35 ° Dachneigung.
Wie viel kWp passen auf 150 m² Dachfläche?
Auf 150 m² Dachfläche passen im Beispiel 25,65 kWp. Das entspricht 57 Modulen mit zusammen 111,3 m² belegter Modulfläche. Der geschätzte Jahresertrag liegt bei 27.138 kWh, wenn die zugrunde gelegte Südausrichtung und 35 ° Dachneigung passen.
Wie viel kWp passen auf 200 m² Dachfläche?
Auf 200 m² Dachfläche passen im Beispiel 34,20 kWp. Gerechnet wird mit 76 Standardmodulen à 450 Wp und 75 % Belegungsgrad. Die belegte Modulfläche beträgt 148,4 m², der geschätzte Jahresertrag 36.184 kWh.
Wie viel Dachfläche brauche ich für 10 kWp?
Für eine 10-kWp-Zielanlage brauchst du im Beispiel 59,9 m² Dachfläche. Da nur ganze Module gezählt werden, kommt die Anlage auf 10,35 kWp mit 23 Modulen. Die reine Modulfläche liegt bei 44,9 m².
Wie viel Dachfläche brauche ich für 15 kWp?
Für 15 kWp brauchst du im Beispiel 88,5 m² Dachfläche. Die tatsächliche Anlagenleistung beträgt 15,30 kWp, weil 34 Module à 450 Wp verwendet werden. Die belegte Modulfläche liegt bei 66,4 m².
Wie groß ist ein Standard-Solarmodul?
Ein Standard-Solarmodul im Rechner hat 1.722 × 1.134 mm und eine Fläche von 1,95 m². Die typische Leistung beträgt 450 Wp, das entspricht 230 W/m². Dieses Format wird als 108-Halbzellen-Modul geführt.
Wie viel kWp passen auf ein Flachdach?
Auf ein Flachdach mit 12 m × 8 m passen im Beispiel 8,10 kWp. Das sind 18 Module in 3 Reihen × 6 Module, quer und aufgeständert. Wegen der Reihenteilung von 2,15 m liegt der Belegungsgrad nur bei 37 %.
Quellen und Prüfung
- Aktuelle Fakten zur Photovoltaik: Modulwirkungsgrad und Leistung je m² - Fraunhofer ISE
- PVGIS 5.3: Ertrag nach Ausrichtung und Neigung - Gemeinsame Forschungsstelle der EU (JRC)
- Solarenergie und Sonnenstand in Deutschland - Deutscher Wetterdienst
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Modulflächen-Rechner. Rechner-info.de, Stand 23.09.2026. https://rechner-info.de/energie/solarmodule-flaeche-rechner

